damit dürfte die Frage nach lichtempfindlichen Mineralien geklärt sein 
Wenn ich mir aber die Liste so durchlese, bin ich schon ein wenig überrascht.
Von Realgar und den Silbersulfiden wusste ich, dass sie lichtempfindlich sind und mir wurde auch auf diversen Börsen gesagt,
dass Topas ausbleichen und Cinnabarit schwarz werden kann. Aber was passiert mit Krokoit oder Vivianit

Gruß
Hg
Die Liste der lichtempfindlichen Minerale hat mich auch ein wenig ueberrascht (man lernt halt nie aus ...).
Ich koennte mir allerdings vorstellen, dass im Fall von Vivianit die ueblicherweise auftretende Verfaerbung (von farblos oder weiss nach dunkelblau) einfach durch Oxidation von zweiwertigem Eisen zu dreiwertigem Eisen in der Umgebungsatmosphaere erfolgt. Dies hat nichts mit einer lichtinduzierten Umwandlung zu tun.
Chromate wurden in den Anfangszeiten der Photographie (aehnlich wie verschiedene Eisensalze) wegen ihrer Lichtempfindlichkeit (!) an Stelle von Silbersalzen benutzt (letztlich haben sich aber doch die Silbersalze in der Photographie durchgesetzt).
Synthetisches Bleichromat wurde (und wird vielleicht immer noch ?) als Farbpigment verwendet, dunkelt allerdings an der Luft nach (dies kommt moeglicherweise von einer Reaktion des Chroms mit Spuren von Schwefelwasserstoff).
Also koennte es schon sein, dass Krokoite mit Vorsicht aufzubewahren sind - wenn nicht das Licht an Farbaenderungen schuld ist, sind es moeglicherweise Spurengase wie Schwefelwasserstoff die auch beim Stoffwechsel eines Mineraliensammlers entstehen.
Fazit: Krokoite wegpacken UND haeufig lueften

GA
Axinit