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Cervantit
Philip Blümner:
Hallo,
ich habe gerade gesehen, dass Clinocervantit die Antimons vertauscht eingebaut hat, also zuerst der dreiwertige und dann der fünfwertige. Den scheint es nur in Cetine zu geben und in Grosseto.
Das finde ich ja noch faszinierender, dass die Vertauschung der Plätze das Mineral anders aussehen lässt und dazu noch Clinocervantit somit als eigenständiges Mineral gilt.
Krizu:
Hallo,
--- Zitat ---ich habe gerade gesehen, dass Clinocervantit die Antimons vertauscht eingebaut hat, also zuerst der dreiwertige und dann der fünfwertige. Den scheint es nur in Cetine zu geben und in Grosseto.
--- Ende Zitat ---
Den habe ich jetzt echt nicht verstanden!
Wenn ob du Fe3O4 oder FeO*Fe2O3 oder Fe(III)Fe(II)O4 oder Fe(II)Fe(III)O4 oder O4Fe3 (viele Listen -chemisch unkonventionell) schreibst, es bleibt Magnetit. Erst wenn du die Koordinaten der Atome anfasst, ändert sich was!
MfG
Frank
Philip Blümner:
Die Formel von Cervantit lautet: Sb3+Sb5+O4
Die Formel von Klinocervantit lautet: Sb3+Sb5+O4
Ich beiß mir in die Hand....uuuups! Dann ist das wohl eine Dimorphie? ;D
Liebe Grüße
slugslayer
Krizu:
Nein,
es ist einfach nur Schreibweise, falls es das gleicher Mineral ist. Wenn es nicht das gleiche Mienral ist, musst Du Dir die Nachbarn in der Umgebung der Sb anschauen. Also sitzen die Sb in Tetraedern oder Oktaedern, wie sind die Okataeder verknüpft (Ecke-Kante-Fläche) oder sind die Atompositionen leicht aus der Mitte gehupft (CaTiO3 ist bei HT kubisch wird dann aber tetragonal, weil das Ti aus der Mitte raus rutscht).
Ungefähr klar was ich meine?
MfG
Frank
Philip Blümner:
Es sind zwei verschiedene Mineralien, scheinen dann aber dimorph zu sein, wenn sie die gleiche Formel haben.
So ganz klar ist mir nicht, was du meinst ;)
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