Hier in Nordhessen, Landkreis Waldeck Frankenberg, soll ein Geopark entstehen, der aber wohl auch die Landesgrenze in Richtung NRW überschneiden soll. Die Zeitungen der Region haben schon öfters darüber berichtet. Für mich war aber bisher kein Anlass zur Sorge gegeben. Aber die Konzeption dafür ist am Entstehen und somit ist es also nur eine Frage der Zeit, bis eine Umsetzung erfolgen wird. Der Bernd hat ja nun ähnliches für Thüringen berichtet.
Ich habe heute ein sehr interessantes Telefongespräch mit der zuständigen Mitarbeiterin im Hessischen Minesterium geführt, die auch dieses Projekt mit betreut. Wie schon an anderer Stelle von mir geschrieben, sind die EU- Spielregeln für solche Projekte sehr restriktiv. Das soll bedeuten das ein Sammeln verboten wird. Aber das soll nicht das Ziel sein, so die Aussage. Man möchte das Erlebnis sammeln, sich damit auseinandersetzen, sich für Geowissenschaften begeistern, damit auch fördern. Ich wurde gebeten mich auch aktiv an der Ausarbeitung der Spielregeln für diesen Geopark zu beteiligen. Das die Fundstellen für Sammler erhalten werden, darüber waren wir uns einig. Wie sollen aber die Regeln innerhalb eines solchen Projektes aussehen? Ich stelle diese Frage aber hier mal zur allgemeinen Diskussion. Mit den hier dann genannten Beiträgen/Argumenten werde ich uns dann dort vertreten.
Eine solche Beteiligung der Sammlergemeinschaft kann ich mir übrigens auch an den anderen Geoprojekten vorstellen. Also mischt euch ein, beteiligt euch aktiv an solchen Entscheidungsprozessen. Ansonsten werden die Regeln ohne uns gemacht, und wir schaun mal wieder in die Röhre.
Gruß Calciteminer