Ich habe kürzlich mal ein kleiners Stück Arsen mit winzigen Proustiten und Xanthokonen, die teilweise in Calzit steckten in Salzsäure gelegt. Dann habe ich das ganze vergessen. Nach etwa zwei Tagen war der Calzit natürlich weg. An dem Teil des Bröckchens, welches nicht in der Säure war hatten sich relativ stabile orangegelbe Krusten gebildet.
Ich denke nicht, daß es sich um eine Eisenverbindung handelt, da an dem Ausgangsstück keine größeren Stellen mit Eisenmineralen waren, obwohl ich Löllingit nicht ausschließen möchte. Nun bin ich einigermaßen ratlos.
Was sagen die studierten Chemiker und Geologen dazu. Gibt es so etwas wie Arsenclorid überhaupt ?
Ein Bild füge ich bei.
Gruß
Uwe