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Autor Thema: Re: Wegbeschreibung bei Fundstellen im Atlas  (Gelesen 18622 mal)

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Offline Steini LDK

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Re: Wegbeschreibung bei Fundstellen im Atlas
« Antwort #15 am: 14 Mar 06, 00:04 »
Hallo!

@ Trüffel....... Du hast meine volle zustimmung zu dem was Du geschrieben hast.
Auch das mit dem verpetzen sonst bekommen wir immer alles ab was andere gemacht haben.
Auch sollte man bedenken das sonst Sammler die schönen alten Halden besuchen
nur weil da was steht von seltenen Mineralien und wühlen dann wie die beklopten rum
machen mehr kaputt wie gut und können es nicht verwerten was sie finden und es kommt auf den Müll.
Also lieber erst den Sammler kennen lernen und dann kann man ja Infos tauschen.

Gruß vom Steini LDK

Offline Stefan

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Re: Wegbeschreibung bei Fundstellen im Atlas
« Antwort #16 am: 14 Mar 06, 03:02 »
Ich kenne keine Laien die irgend welche Fundstellen aus Unwissenheit verwüsten. Denen ist die harte Arbeit die dahinter steckt viel zu mühselig als dass sie großen Schaden anrichten würden. Wer hat denn schon Lust stundenlang im Hang zu graben ohne zu wissen was er da wirklich tut.

Der Schaden wird von den Lokalsammlern angerichtet die bei Nacht und Nebel genau wissend was sie tun Äcker umgraben die sie sonst nicht betreten könnten. Daran wird sich auch nie was ändern. Diese "Fundorte" wird man auch nie irgendwo lesen können. Die Schäden die angerichtet werden sind sicher nicht auf veröffentlichen von Fundstellen zurück zu führen. Das wird nur immer gerne herbei gezogen um seine Geheimniskrämerei weiter rechtfertigen zu können. Keiner erwartet den Hinweis auf eine frische Kluft, die man tagelanger Arbeit selbst geöffnet hat.

Zudem braucht sich keiner wundern, dass die wenigen veröffentlichten Fundstellen deutlich öffter besucht werden. Wenn wenige Fundstellen bekannt sind, konzentriert sich nunmal alles auf Diese.

Geheimniskrämerei ist vielleicht angebracht bei lebensgefährlichen Fundstellen und bei sensiblen Geo- und Biotopen. Aber sicher nicht nur weil ein paar Sammler meinen ihr Hausrecht schützen zu müssen.

Und was heißt verpetzen und abbekommen was andere verbocken. Jetzt geht es wieder los das schwarzmalen der ach so bösen anderen Sammler. Man selber hält sich ja immer 100% an alle Regeln. Meine Herren alles Heilige hier. Wenn ich lese wie wenige Zwischenfälle so vorkommen und wie viele Leute sammeln, kann ich nur sagen Sammler sind der zivilisierteste Bevölkerungsteil den wir haben. Das sind nicht die Leute die ihr Altöl im Steinbruch entsorgen oder ihren Müll an die Strasse kippen.

Ich finde solche Einstellungen einfach nur traurig und ermüdend.

Ist euch schon mal aufgefallen, dass sich die Sponsor oder die Leute die aktiv im Lexikon Beiträge schreiben selten Fürsprecher für das verheimlichen sind. Auch kann ich kaum Schwarzmaler darunter erkennen. Das heißt nicht, dass die Leute keine kritik üben, oh nein das tun sie beileibe mehr als alle anderen. Nur gehen diese Anregungen in die Richtung wie können wir das besser machen und sind meist konstruktiv.

Wie Calcitminer schon sagte, wenn es so einen Bereich vielleicht mal geben wird, werden dort sicher nur aktive Beitragsschreiber oder Sponsoren als Zuckerl Zutritt bekommen. Ich fände so etwas traurig.

So und jetzt freue ich mich auf die Antworten.
Gruß Stefan

MM-Bär

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@Stefan / Keine Antwort, nur Fragen ...
« Antwort #17 am: 14 Mar 06, 08:01 »
Mal bescheidene Fragen am Rande, Stefan:

1. Sammelst Du aktiv?
2. Sein wann?
3. Wie oft im Jahr/Monat/in der Woche bist Du aktiv? Kauf und Sammeln per Post zähle ich nicht dazu.


Offline Stefan

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Re: Wegbeschreibung bei Fundstellen im Atlas
« Antwort #18 am: 14 Mar 06, 08:15 »
Ich sammle mit Unterbrechung seit 25 Jahren, kaufe nur sehr selten was dazu und fahre so oft es meine Freizeit zulässt Mineralien od. Fossilien suchen oder gehe Tauchen. Das wären dann so 5 bis 10 Exkursionen im Jahr.

Da niemand nur am Rande fragt, was sagen Dir die Informationen nun?
Bzw. was hättest Du dir als Antwort erhofft?

Das auf dem Bild links bin ich übrigens, damit hätte sich Frage 1. schon erledigt.

Gruß Stefan


Ingo Löffler

  • Gast
Re: Wegbeschreibung bei Fundstellen im Atlas
« Antwort #19 am: 14 Mar 06, 09:15 »
Hallo MM Bärchen,
auch wenn du jetzt gleich eine Stresspustel bekommst, ich werde mal wieder an dir Kritik üben müssen. Zum einen, wo ist dein Sammlersteckbrief ? Es ist einfach schöner zu wissen mit wem man es zu tun hat. Das du regional systematisch sammelst, habe ich schon mitbekommen und das ist ja auch ok. Wo sind eigentlich deine Beiträge im Lexikon? Und irgendwo hatte ich auch mal eine Homepage von dir gesehen? Das der Stefan als Administrator etwas mehr Zeit hier im Atlas verbringt als du, müsste auch dir ja schon aufgefallen sein .Das ist alles Zeit, die man sicher besser nutzen könnte z. Bsp mit Familie oder Sammeln. Und das der Atlas so ist, wie er heute erscheint, ist halt einigen wenigen zu verdanken, die hier nicht nur so geschwollen daher schwätzen. Wenn du also die selbe Zeit aufwenden würdest, wie du hier äußerst,würde für alle etwas fruchtbarer im Lexikon zu machen. Dafür wären die mit Sicherheit einige dankbar und wir kämen schneller voran. Stattdessen treibst du dich hier im Forum herum und machst nichts Produktives außer "heiße Luft verbreiten". Die Zeit hast du ja wahrscheinlich dafür.
Und was die Fundstellen betrifft,so ist diese Diskussion einfach nur unsinnig. Jeder gibt nur das an Informationen frei, was er auch persönlich verantworten kann. Für alle zusäzlichen Infos gibt es die Sammlersteckbriefe und Profile mit der Funktion die betreffenden Person persönlich zu befragen.Wenn diese Möglichkeit entsprechend genutzt werden würde, könnten wir uns solch Unsinn sparen.

Gruß Calciteminer
« Letzte Änderung: 14 Mar 06, 14:49 von Conny3 »

MM-Bär

  • Gast
Re: Wegbeschreibung bei Fundstellen im Atlas
« Antwort #20 am: 14 Mar 06, 09:32 »
Hammer in der Hand heißt noch lange nicht aktiv  ;D - soviel zum Bild

Die Infos helfen, die Aussagen eines nicht allzu aktiven Sammlers besser einzuschätzen. Auch ich bin ca. 25 Jahre im "Geschehen", bin im Jahr mind. 30-40 x unterwegs und kann die schleichende Veränderungen (=Verschlechterungen) der Such- und Sammelbedingungen sehr gut beurteilen, ich denke besser als Du. Deine Aussagen kommen mir etwas weltfremd vor, sorry.

Und ich vermute die Ursachen der Verschlechterungen: u.a. wachsende Popularität unseres Hobbys und demnach rasant steigendes Profitstreben - man kann auch Raffgier dazu sagen. Gerade die von allen Seiten hereinstürzenden Fundstellenführer leisten der vorherrschenden GPS-Daten-Einprogrammierung-Hinfahren-und-raffgieriges-Absammeln-und anschließend-Kofferraumvollhauen-sowie nach-mir-die-Sinntflut-Mentalität gewaltig Vorschub. Diese Selbstbedienungsmentalität herrscht vor allem bei Touristen vor, die meinen, in den 2-3 Wochen Urlaub soviel finden zu müssen, wie lokal anssägige Sammler in einem Jahr. In meinen Anfängen hatte ich auch diese Einstellung ... ::)

Gerade die lokal ansässigen Sammler (nicht: Lokalsammler!) haben großes Interesse daran, ihr "Claim" zu bewahren. Wer zieht sich schon selbst den Boden unter den Füßen weg? Da kann es niemand verdenken, wenn Sie die Fundstellen "deckeln". Trüffelschwein hat die Zeichen der Zeit erkannt. Er will - wie viele andere ebenso - auch noch in den nächsten Jahrzehten sein Hobby nachgehen. Verständlich.

MM-Bär

  • Gast
Re: Wegbeschreibung bei Fundstellen im Atlas
« Antwort #21 am: 14 Mar 06, 09:44 »
Zum einen,wo ist dein Sammlersteckbrief.Es ist einfach schöner zu wissen mit wem man es zu tun hat.

Was tut das zur Sache?

Wo sind eigendlich deine Beiträge im Lexikon?

Sind Beiträge im Lexikon zwingend Voraussetzung, seine Meinung im Forum zu schreiben?

Und irgendwo hatte ich auch mal eine Homepage von dir gesehen.Das der Stefan als Administrator etwas mehr Zeit hier im Atlas verbringt als du,müsste auch dir ja schon aufgefallen sein.Das ist alles Zeit die man sicher besser nutzen könnte zB. mit Familie oder Sammeln.Und das der Atlas das ist was er ist,ist halt einigen wenigen zu verdanken die hier nicht nur so geschwollen daher schwätzen.Wenn du also die selbe Zeit aufwenden würdes etwas fruchtbaren im Lexikon zu machen,währen dir dafür mit Sicherheit einige dankbar und wir kämen schneller voran.Stattdessen treibst du dich hier im Forum herum und machst nichts Produktives außer heiße Luft verbreiten.Die Zeit hast du ja wahrscheinlich dafür.

Hat ja auch keiner bezweifelt, oder? Habe ich die Leistungen Stefans in Frage gestellt? Was soll der Sch... also?
Mein HP-Projekt steht hier nicht zur Debatte. Ganz schlechter Versuch, von den eigenen Problemen abzulenken.
"Schneller vorankommen" ?? Verrate mir bitte das Ziel !

Ganz erwartungsvoll
MM-Bär


Offline Bernd G

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Re: Wegbeschreibung bei Fundstellen im Atlas
« Antwort #22 am: 14 Mar 06, 09:59 »
hallo,
es wäre schön wenn es ein geben und nehmen wäre . nur leider ist es nicht so.
ist auch klar das es immer leute gibt die infos ausnutzen.
was jeder zu den fundstellen schreibt muß er selbst wissen.
meine einstellung zu dem thema ist halt so weil ich schlechte erfahrungen gemacht habe.
noch mal auf das beispiel mit dem büdinger sammler zu kommen, wie würdest du stefan reagieren ? du kennst ja die problematik ,ist es da nicht ein wenig ein zu sehen das man vorsichtig wird ?das heißt aber nicht das man alles geheim halten will und sich nur selbst den sack voll macht.
gruß bernd

« Letzte Änderung: 14 Mar 06, 10:50 von Bernd »

Offline Stefan

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Re: Wegbeschreibung bei Fundstellen im Atlas
« Antwort #23 am: 14 Mar 06, 10:51 »
@MM-Bär

Ach wie durchsichtig die Frage doch war - jetzt kommt die ach wie bin ich Erfahren masche. Wie einfallslos! Wenn ich mirch recht erinnere kommen solche Aussagen immer wenn jemand keine wirklichen Argumente mehr hat.

Ich möchte behaupten ich bin blutiger Anfänger wenn es ums Tauchen geht. Mit 40 Tauchgängen ist man das in meinen Augen noch. Wenn ich aber andere Taucher sehe die mit 200 und mehr Tauchgängen wie ein Buldozer über das Riff fegen, dann werde ich das Gefühl nicht los irgend etwas richtig zu machen.

Was hat das eine mit dem anderen zu tun? Ganz einfach, es kommt nicht darauf an was man macht, Menschen sind Menschen und man braucht keine Mineraliensucherfahrung um Menschen einschätzen zu können. Dafür braucht es Feingefühl.

Zitat
und kann die schleichende Veränderungen (=Verschlechterungen) der Such- und Sammelbedingungen sehr gut beurteilen, ich denke besser als Du.

Komisch wie viele Leute immer etwas besser beurteilen können. Aber was hat das mit dem Thema zu tun? Dass die Bedingungen schlechter werden steht doch außer Frage. Aber da haben wir ja auch den Kern der Sache. Es geht nicht darum die "Vandalen" fern zu halten, sondern um seine ureigenen Interessen gegen alle anderen zu vertreten. "Ich habe die Macht" ich entscheide wer an meine Fundstelle geht. Es geht ja soweit das Leute bedroht werden wenn sie eine Fundstelle preis geben.

Wenn Du so erfahren bist, hast Du die Erfahrung bestimmt auch schon gemacht. Dann hast Du auch die Meter tiefen Löcher in Feldwegen gesehen die des Nachts auf einmal da waren. Das war bestimmt ein Urlauber der mal auf gut Glück ein wenig gebuddelt hat. Es gibt immer 1000 Gründe sein eigenes Verhalten für richtig zu halten.

Und gerade weil die Bedingungen schlechter werden, sammlen wir die Informationen und wenn es nur ist um alte Zeiten zu dokumentieren. Oft lassen sich aus den Informationen aber auch Rückschlüsse auf neue Aufschlüsse ziehen.

Wissen zu vermitteln ist eine Tugend die nicht jeder sein eigen nennen kann. Die einen haben Freude daran anderen eine Freude zu machen, die anderen haben Freude daran andere mit ihren tollen Funden neidisch zu machen und ergötzen sich daran.

Mag sein meine Argumentation ist in machen Punkten etwas sarkastisch und überzogen, ich denke der Kern ist trotzdem ganz gut getroffen.

Achja eine Aussage wäre noch zu treffen, hört ihr auf die Leute die Fundstellen veröffentlichen mit Eurer Meinung zu bekehren, dann müssen wir uns nicht rechtfertigen und Euch Eure Meinung vorwerfen. Freut Euch doch daran dass es Leute gibt die bereitwillig Ihre Erfahrungen weiter geben. Ihr könnt ja nur gewinnen. Warum also immer diese Diskussion?

@Bernd

ich kann mich an den Vorfall erinnern. Auch mir ist bewusst, dass es oft eine Gradwanderung ist wie weit man Informationen preis gibt. Das soll jeder für sich entscheiden, aber bitte die anderen verschonen wenn Sie anders entscheiden.

Gruß Stefan




« Letzte Änderung: 14 Mar 06, 10:54 von Stefan »

Offline Bernd G

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Re: Wegbeschreibung bei Fundstellen im Atlas
« Antwort #24 am: 14 Mar 06, 11:21 »
ja genau das beruht auf gegenseitigkeit, soll sich keiner aufregen wenn nichts gesagt wird genau wie wenn etwas gesagt wird.
wenn jemand meint er muß genaue angaben machen dann soll es das tun und wenn nicht ist es auch ok.
aber es soll sich keiner beschweren wenn keine angaben kommen.
bei den fossiliensammlern ist es ja auch so das man erst was schreibt wenn die fundstelle (autobahn z.b. ) fertig ist oder kaum noch funde möglich sind.
gruß bernd

Offline berthold

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Re: Wegbeschreibung bei Fundstellen im Atlas
« Antwort #25 am: 14 Mar 06, 12:10 »
Hallo,

ist ja eine heiße Diskussion geworden  ;D

Ich glaube, jeder von Euch hat etwas Recht. Und jeder muss seine eigene Erfahrung machen  - aber bitte dann positive gegen negative Erfahrungen aufrechnen!

Fakt ist doch, dass zahlreiche Fundstellen durch die Raubräber kaputt gemacht wurden, auch schon lange bevor es ein Internet gab. Beispiele bei mir im Raum wären Tanzfleck (Grünbleierz) oder der Eiserne Hut bei Waldsassen (Pfaffenreuth). Beide Fundstellen wurdem um 1975 unzugänglich (gemacht) und genaue Wegbeschreibungen gab es damals selbst in der Literatur kaum. Ich behaupte, die Entwicklung wäre genauso verlaufen, wenn einige (!) Sammler versucht hätten, die Stellen geheim zu halten oder wenn es zu jener Zeit schon Internet, GPS usw. gegeben hätte.

Für solche negativen Entwicklungen könnte ich auch Beispiele aus neuerer Zeit nennen und die wird es auch in weiterer Zukunft geben. Ursächlich sind für diese Entwicklung jene bösen Buben verantwortlich, die mit Sprengstoff und Bagger usw. anrücken - darüber müssen wir uns klar sein - und nicht die Internet-Berichterstatter.

Ja, sicher, mit GPS und genauen Wegbeschreibung kann es sein, dass wir es den "bösen Buben" etwas leichter machen, ABER - wie eingangs geschrieben - wür müssen Positives gegen Negatives aufrechnen. Und wenn ich die Verschlechterung der Fundsituation allgemein ansehe - sorry - aber Stillegungen von Gruben und Steinbrüchen (Hagendorf, Wölsendorf, Göpfersgrün, Zinst, Thumsenreuth ...) hat dazu wesentlich mehr beigetragen - zumindest nach meiner bescheidenen Erfahrung in NO-bayerischen Raum.

Gruß

Berthold

 

MM-Bär

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Re: Wegbeschreibung bei Fundstellen im Atlas
« Antwort #26 am: 14 Mar 06, 12:16 »
Dass die Bedingungen schlechter werden steht doch außer Frage. Aber da haben wir ja auch den Kern der Sache. Es geht nicht darum die "Vandalen" fern zu halten, sondern um seine ureigenen Interessen gegen alle anderen zu vertreten. "Ich habe die Macht" ich entscheide wer an meine Fundstelle geht. Es geht ja soweit das Leute bedroht werden wenn sie eine Fundstelle preis geben.

Zu oberflächlich und in die falsche Richtung gedacht, Stefan! Es geht sehrwohl darum, die Vandalen fern zu halten.

Meine Fundstelle - deine  Fundstelle ... So'n Quark.  :( Ich weiß nicht, in welchen Sammlerkreisen du verkehrst. Mir ist solche Einstellung bislang noch nicht vorgekommen.

Nur im hochalpinen Bereich kannste Du von "meiner" Fundstelle sprechen. Alle anderen Fundstellen sind bekannt - seit Jahren! Die paar Neuaufschlüsse durch Bauarbeiten sind selten. Der Rest steht in der einschlägigen Literatur. Es gibt keinen Grund Informationen zurückzuhalten, die jedem ohnehin zugänglich sind! Man muss sich nur die Mühe machen, diese zu erarbeiten ;)
Nur: Je mehr man die Interessierten mit Informationen füttert, je leichter man es ihnen macht, an die notwendigen Informationen zu kommen (Fundstellenführer, GPS-Daten), desto eher wird der Vandalismus zunehmen.

Wer Wissen sammelt und verbreitet, muss sich seiner Verantwortung für die Folgen (bei Missbrauch) bewußt sein! Viel Glück bei Deiner Gratwanderung.

MM-Bär

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Re: Wegbeschreibung bei Fundstellen im Atlas
« Antwort #27 am: 14 Mar 06, 12:20 »
ist ja eine heiße Diskussion geworden  ;D

besser als die wer-kann-mir-meine-funde-bestimmen-Fragen?  :D

Offline der Sauerländer

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Re: Wegbeschreibung bei Fundstellen im Atlas
« Antwort #28 am: 14 Mar 06, 12:26 »
es geht schon wieder los.....

is müßig, überhaupt noch zu diskutieren :-X


@Charly
schließe mich deiner Meinung an....werde Niemandem erzählen, dass es in Hohenlimburg nen Steinbruch gibt. Oder in Holzen.
Oder Silbach. Auch über Halden werde ich meinen Mund halten. Darf keiner wissen, dass es in Ramsbeck ne Halde gibt. Oder eine Leibnitz-Dante -Halde. Werde auch keine Fotos reinstellen von einem Fuchsberg- besuch. Termine, wo man sich wann trifft....undenkbar! Ganz schlimm, wenn andere Sammler auf ner Börse oder bei ner Tauschaktion wissen wollen, wo das von mir ertauschte Stück her ist. Das geht die nen Schei.. an. Somit werte ich die Stücke auf. Ein Geheimstück, sozusagen. Noch schlimmer sind die Holländer...denen ist an der Grenze ab sofort Werkzeug, GPS und Kartenmaterial abzunehmen. Durst und nen Schlafsack müssen se auch abgeben.
Beiträge in Fachzeitschriften? Um Himmels Willen. Ein Bericht über Becke-Oese darf frühestens in 6-7 Jahren erscheinen, wenn das Loch verfüllt ist!!!

@all
Hinterfragt euch doch mal selber, wie ihr an eure Informationen zu Fundstellen gekommen seid. Und? Genau!


der leicht belustigte.....
Sauerländer


Offline Bernd G

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Re: Wegbeschreibung bei Fundstellen im Atlas
« Antwort #29 am: 14 Mar 06, 12:33 »
@Sauerländer

ich kenne da jemanden ,der hat mir mal geschrieben das ich zu offen mit den fundstellen bzw. neufunden usw. umgehe.  ;)




 

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