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Re: Wegbeschreibung bei Fundstellen im Atlas

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Trüffelschwein:
Tach zusammen,

8) wow, was haben meine mickrigen Zeilen für einen Sturm entfacht?? Guckt man nach 2 Tagen ma´ wieder rein, kloppt sich hier die ganze Horde rum. ::) Ich freue mich aber, das man darüber diskutiert. Soll man auch..und das ist gut so!

Wer mich kennt weis, das man von mir stets eine Antwort erhält... incl. Fundstellenhinweise... Mittlerweile kenne ich ja schon quasi 2/3tel aller hier diskutierender Mineralienatlas-Forumsschreiber persönlich ;D.

Ich bin nur der Meinung, das derartige Informationen nicht unbedingt der ganzen Welt mitgeteilt werden müssen, weil eben auch andere Leute im MA mitlesen, welche unsere Philosophie nicht unbedingt teilen und mehr kommerzielle Interessen haben. Das mit den Fundstelleninformationen soll nicht nur ein Nehmen, sondern auch ein Geben sein :D. Daher mein anfänglicher Vorschlag, derartiges nur im "Full-Member"-Bereich zu veröffentlichen. Man kann auch darüber nachdenken ???, ob diese Infos nur diejenigen zugänglich gemacht werden sollen, welche sich hier ehrlich in einem Steckbrief vorgestellt haben.

Ich nehme weiterhin gerne Interessierte mit ins Gelände und gebe auch weiterhin gerne persönlich Auskunft. Auch schließe ich mich ebenso gerne hier angebotene Exkursionen an. Es ist doch schön, wenn man weis, mit wem man es zu tun hat. Ich glaube, so denken wir doch alle, oder??

Übrigens: Neid spielt nur bei denjenigen eine Rolle , welche nicht genug bekommen können.

Im übrigen freue ich mich auf die bevorstehende Sammelsaison ..
  

trüff, trüff
Charly

PS.: Lasst mir übrigens den "Sauerländer" in Frieden. Er schreibt frei von der Leber weg was er denkt und das ist gut so. Seine satierischen Formulierungen erkennt man beim näheren Durchlesen und sie sind bestimmt nicht (Beispiel: Rucksackverschleppungen) persönlich gemeint.

Bernd G:
hallo, schade das das thema dann immer abdriftet auf NEID .dem ist aber nicht so .
es geht nur darum ,wenn jemand hier infos zu fundstellen bekommt dann soll er sich wie ein mensch und nicht wie eine wildsau an den fundsellen benehmen.offene Löcher ,kaputte Zäune usw. darum geht es , nicht was jemand findet und wieviel jemand mitnimmt.
eine fundstelle sollte immer so verlassen werden da man wieder hin kommen kann !!
kleines beispiel,basaltbruch ober widdersheim. die firma gibt enthaftungs erklärungen aus ,was ansich schon nicht mehr die regel ist. trotzdem halten es einige nicht für nötig eine zu holen .jetzt überlegt die firma ob es nicht besser wäre den bruch ganz für sammler zu sperren ,nur weil einige blödmänner keine enthaftung unterschreiben.
noch schlimmer ist es in rockenberg wo ganze zaunfälder zerschnitten werden nur um einige meter weg zu sparen . oder in homberg ohm wo vereinsmitglieder ohne genehmigung rein gehen,und die firma auch überlegt ob es besser wäre keinen mehr rein zu lassen.
oder die zahlreichen beispiele von offengelassenen schürfen in thüringen oder im raum altenstadt .
deshalb überlegt mancher nichts mehr über fundstellen zu schreiben und nicht weil er neidisch ist auf funde von anderen.

man sollte eine fundstelle immer so verlassen das man wieder kommen kann und sich an die regeln von steinbruch besitzern halten.


gruß bernd



Krizu:

--- Zitat von: Bernd am 15 Mar 06, 08:48 ---
man sollte eine fundstelle immer so verlassen das man wieder kommen kann und sich an die regeln von steinbruch besitzern halten.


--- Ende Zitat ---

Hallo Bernd,

schön zusammengefasst, fehlt nur noch: "Und sich dort auch so benehmen, dass man wiederkommen darf".

MfG

Frank

Ralf:
Eine ( wiederholte ) Diskussion über die Psyche des Menschen. Nix anderes is das hier. Und trotzdem oder gerade deshalb, so interessant.

Es geht hier nur um zwei Empfindungen, nämlich Neid und Angst. Wieso ?

Nun, jene welche nix finden sind neidisch auf jene, die finden. Logisch und natürlich. Jene die finden, haben Angst das ( zuviele ) andere Ihre Fundstellen plündern so das sie selbst zu Neidern werden.
Beides in unterschiedlich starken Ausprägungen, je nach Charakter des jeweiligen Menschen. Absolut menschlich und vollkommen verständlich.

Ich dachte lange, das dies in Deutschland ob der räumlichen Ende und dem Mangel an Fundstellen besonders entwickelt ist. Nach vier Wochen USA, dem Land der ( scheinbar ) unbegrenzten Möglichkeiten, und sehr sehr vielen Gesprächen mit Amerikanischen Sammlern zeigt sich ein anderes Bild.
Auch in den USA gibt es Fundstellenführer ( mit GPS- Daten ). Wirklich erstaunlich aber ist, daß unter den amerikanischen Sammlern genau die gleichen Diskussionen herrschen, wie hier bei uns. Raubgräber, Fundstellenverwüster, drohende Sammelverbote, Ausbeutung etc. sind ein großes und heiß diskutiertes Thema.
Das ist um so verwunderlicher, als es gerade in den USA unzählige Fundstellen gibt, an denen noch nie ein Mensch einen Stein aufgehoben hat. Die veröffentlichten Stellen sind da nur ein Tropfen auf den heißen Stein, quasi unbedeutend. Natürlich muß man die neuen Stellen erschließen, aber das ist mit ein wenig Orts-  und Gesetzeskenntniss nun wirklich kein Problem.

Was ich damit zum Ausdruck bringen will ist folgendes:

Dieses Thema ist keine Frage der Ressourcen, sondern ganz einfach menschlich. Drum wird sich auch niemals nix ändern und die Diskussionen sind fruchtlos, aber durchaus unterhaltsam.

Gruß
Ralf

loparit:
Ich muss doch nochmal etwas schreiben!

1) Es gibt Sammler die sind nun mal neidisch und es gibt welche denen macht es nichts aus wenn jemand etwas schönes findet. Ich persönlich zähle mich zu denen die sich auch mit anderen Sammlern freuen können wenn die etwas finden.

2) Nun gibt es auch "Sammler" die beuten eine Fundstelle aus und machen den Kofferraum voll und dies ohne wenn und aber. Und was noch viel schlimmer ist, sie hinterlassen größe Löcher, gehen ohne Genehmigung in Steinbrüche usw.

Und diese beiden Sorten Sammler gibt es nunmal überall, das heißt einmal als Lokalsammler und einmal als Sammler die eben auch weite Anfahrtswege nicht scheuen.

Doch eines ist klar die "Sammler (2)", brauchen keinen Mineralien-Atlas, Lapis etc. um eine Fundstelle ausfindig zu machen. Das sieht man daran, dass es solche "Sammler" auch bereits vor 20 Jahren  gab und das ohne Internet und ohne viele Fundorthinweise in Zeitschriften.

Deshalb die Fundstellen nur in einem Full-Memberbereich oder wie auch immer auszutauschen ist meines Erachtens nicht der richtige Weg.

Mit dem Mineralien-Atlas ist etwas ins Leben gerufen, was zumindest in Deutschland seinesgleichen sucht. Und wenn ich das richtig einschätze will man doch dass viele viele Leute auf diese Seiten zugreifen und auch noch einige mehr tatkräftig mitarbeiten. Deshalb ist es um so wichtiger, dass man Informationen die viele haben wollen, zu welchem Zweck habe ich oben unter Punkt 1 und 2 versucht  zu erläutern, nicht vorenthält oder in einen Bereich verschiebt zu dem eben nicht jeder Zugriff hat.

Und wenn man sich überlegt warum man das tut und warum wir hier diskutieren, wegen einigen wenigen Leuten die sich wie oben unter Punkt 2 beschrieben verhalten. Doch genau das Verhalten dieser Leute können wir nicht ändern. Denn diese Leute wollen sich ja gar nicht ändern. Aber wegen dieser Leute werden Informationen zurückgehalten die ernsthafte Sammler wirklich benötigen.

Keinesfalls wollte ich weiter unten sagen, dass immer die Lokal-Sammler die bösen sind. Wenngleich das tatsächlich so herüberkommt, wenn man den Bericht liest. SORRY :'(

Aber trotzdem kann ich aus Erfahrung hier im Saarland und Rheinland-Pfalz sagen, dass die meisten solchen Entgleisungen an Fundstellen von einheimischen "Sammlern" der Kategorie "(2)" verursacht wurden. Allerdings liegen die mir bekannten Ereignisse viele Jahre zurück. In den wenigsten Fällen waren es Sammler die weit angereist waren, obwohl man dann meistens hört das waren die ...... oder die aus ....

Gruß loparit

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