Bergbau und Verhüttung / Mining and Smelting / Minería y Fundición > Zeugen des Bergbaus / evidence of mining

Jahreszahl Altbergbau

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Ingo Löffler:
Hallo Jungs,
mir fällt hierzu keine genaue Beschreibung ein.Es ist eine jahreszahl über einen Stollen eventuell zur Wasserführung in der Grube Christiane.Möchte nichts falsches schreiben im Lexikon,deshalb ist mal euer Wissen gefragt

Gruß Calciteminer

giantcrystal:
Ja, offensichtlich die Jahreszahl 1835 und die Initialien CM (A?). Damit ist entweder das Anschlagen des Stollens oder dessen Inbetriebnahme gemeint.

Das CM bezieht sich wohl entweder auf den Besitzer der Grube, den Auftraggeber des Stollens oder auch den Berggeschworenen, d.h. die Kontrollperson des zuständigen Bergamtes

Vermutlich handelt es sich um die Grube Christiane in Adorf ?

Glück Auf

Thomas

der Sauerländer:
Hi Ingo

In diesem Fall ist es wohl tatsächlich "nur" eine Jahreszahl.
Und aus dem Bild im Lex geht ziemlich eindeutig hervor, dass es ein Wasser-führender Stollen ist.

Lachtersteine sehen anders aus.

Sehr schön, das Teil.
Ob MC ein namenskürzel ist oder eine weitere Jahreszahl werden sollte oder war, sieht man leider nicht.
Das müsste aus den Betriebsbüchern hervorgehen, sofern vorhanden.

Hast Du eigentlich mal bei den Familien in Adorf nachgeforscht, ob sich Sammlungen erhalten haben?
Der HOLZAPFEL nennt in seinem Buch einige Bergleute/Sammler mit Namen. Da könnte man doch mal den Hebel ansetzen. Da jeder Bergmann Buch führen musste, müssten auch noch Aufschreibungen vorhanden sein.
Fragen kostet nix.

Da haste ne wirklich tolle Seite ins Lexikon gestellt. Meine Hochachtung!!

Gruß
Wilhelm

Ingo Löffler:
Dank an euch erst einmal für die Antworten.Ich sreibe dann erst einmal Lachterstein hin,wenn es trotzdem noch nicht ganz richtig ist,bitte ich euch es dann besser selber im lexikon zu ändern.

@Wilhelm
ich stehe mit meiner Nachforscherei erst noch etwas am Anfang.Das hauptproblem ist doch,das die halt nicht so auf die Mineralien geachtet haben,so die Aussage vom Bernd.Es ist schon gut möglich das auf den Dachböden einiges schlummert,aber dazu muß ich mir noch mehr Aktivitäten dort entwickel.Vertauen aufbauen,Landschaftspflege betreiben das braucht seine Zeit.Die alten Herren würden noch vieles dort machen (Grube erweitern)aber sie können es nicht mehr und die jungen haben kein Interesse,sie tuhen mir irgendwo Leid.
Wilhelm hast du irgendwelches Fachwissen zur Gipsgrube auf dem Pöhlen in Adorf.Wenn ja könnte man da eine Gemeinschaftsproduktion daraus machen.Der Bernd hat mir nähmlich seinen Schuhkarton mit vielen Bildern ausgeliehen ua. alte Aufnahmen von der Gipsgrube.

Und wenn jemand noch schöne Fotos von Mineralien aber auch Fossilien von der Grube Christiane in Adorf hat,bitte mit einpflegen.

Gruß Calciteminer

giantcrystal:
@Calciteminer :

also ein Lachterstein ist es auf gar keinen Fall !  Lachtersteine gibt es in dem Sinne auch gar nicht. Was es gibt, sind entweder Angaben von Lachtern, die sind dann aber fast immer in Form von senkrechten Strichen etc - nicht aber als Zahlen - in den Stollenwänden zu finden.

Zum anderen gibt es Vermessungssteine über Tage, die das Grubenfeld begrenzen = Lochsteine. Auf denen steht dann häufig ein etwas längerer Text, zumindestens aber einige Buchstaben als Kürzel für den Grubennamen und die Bergbeamten. Lachterangaben stehen nur selten drauf. Klassische Beispiele für Lochsteine finden sich z.B. in Oberschulenberg / Harz

Glück Auf

Thomas

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