Bergbau und Verhüttung / Mining and Smelting / Minería y Fundición > Zeugen des Bergbaus / evidence of mining

Jahreszahl Altbergbau

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Ingo Löffler:
Hallo Thomas,
da ich es nicht genau wuste habe ich die Frage an euch weitergegeben.Der jenige der es genau weis,möchte es doch bitte im lexikon berichtigen.Ich habe damit kein Problem,denn schließlich kann und will ich auch nicht alles wissen oder besserwissen.Bin halt auch nur ein Mensch und Vater,der sich jetzt um seine Kinder kümmern muß.
Ändere es also bitte selber!

Danke Calciteminer

der Sauerländer:
Hallo Ingo

Mensch....alle Achtung! Die Seite wird immer besser. Vorbildlich und eine Zierde des Atlas.
Jedes weiter Projekt wird sich an deiner Arbeit messen lassen müssen.

Zur Gipsgrube werde ich mal meine Unterlagen durch wühlen. Aber da fürchte ich Schlimmes. Mein Vater hat vor einigen Jahren mehrere Kartons "Altpapier" entsorgt. Das waren meine in vielen Jahren gesammelten Werke zu Bergbau und Geologie.
Da waren Sachen bei, nach denen sich jeder Museumsleiter die Füße wundlaufen würde. Weg :'(

Ich hatte eigentlich vor, den Bericht über Obergembeck weiter zu führen. Die Unterlagen habe ich noch. Ramsbeck wartet auch noch. Und Iserlohn peile ich an.
Ach ja...Iserlohn. Da habe ich in den nächsten Tagen was vor. Wenn das klappt, stelle ichs hier rein. Dann bekommen einige Leute nen Schluckauf ::)

@giant
Lachtersteine gibt es nicht? hhmmmhhhh....dazu werde ich noch mal ein Ohr an die Wand legen.
Pauschal kann man zu den Lachterangaben in Gruben garnix sagen.
In der Casparizeche in Uentrop wurde die Lachterangaben in Hartholz geschnitzt. Ca 5x5 cm Vierkant, etwa 15 cm lang. Ab der halben Länge angespitzt dann zwischen die Bergemauer getrieben oder in die Stollenwand.

Da gab es noch keine DIN/ISO 9001 und folgende ;) :D

Ingo Löffler:
@ Wilhelm
na zusammen bekommen wir das mit der Gipsgrube schon hin,Jeder nen bissi,dann paßt das schon.Auserdem quetsche ich noch so die eine oder andere info aus den alten herren heraus,den schließlich haben die ja auch noch dort gearbeitet.Und Mineralienbilder sind dazu von nöten,da habe ich nicht viel Bildmaterial.
Zu Gembeck,warte mal damit.Ein Bekannter von mir hat über den Coelestin von Gembeck seine Diplomarbeit geschrieben.Der gute heißt Christoff Poser und ist jetzt an der Uni in Mainz.Er hat mir mal eine Kopie versprochen.Es betrifft da nähmlich im grunde 3 Fundpunkte,das was du kennst dann eins bei Arolsen und eins bei Helmscheid.

@alle
Und was nun den Jahresstein betrifft,kann ich schlecht 20 Sätze unter das Bild schreiben,es sollte dann schon genauer sein.Oder wie sagte mal ein alter Lehrer den ich kenne,komm zur Sache Schätzchen.

Nun den gute Nacht an alle
Calciteminer

der Sauerländer:
Hi giant

Also....es gibt Lachtersteine! Und nicht nur das...es gibt sogar Literatur über Lachtersteine :D

Wobei, wie schon oben erwähnt, die Lachterangaben nicht einheitlich waren (DIN/ISO 9001  ;D)

Lachtersteine wurden seitlich in die Stollenwand eingearbeitet. Mit einem Strich, einer Jahreszahl und einer Lachterangabe in preussischen Lachtern.
Die Anbringung war unterschiedlich. Mal jedes Jahr. Mal nur alle 5 Jahre.
In Siegen-Müsen gibt es zBsp einen Stollen mit genau diesen Lachtersteinen.

Sobald ich Kopien der Literatur habe, erzähle ich dir gerne noch mehr.

Wilhelm

giantcrystal:

--- Zitat von: giantcrystal am 15 Mar 06, 14:26 ---
Lachtersteine gibt es in dem Sinne auch gar nicht. Was es gibt, sind entweder Angaben von Lachtern, die sind dann aber fast immer in Form von senkrechten Strichen etc - nicht aber als Zahlen - in den Stollenwänden zu finden.


--- Ende Zitat ---


Hallo Wilhelm :

Ich lasse mich natürlich gerne eines besseren belehren, aber ich habe in über 20 Jahren Beschäftigung mit Altbergbau und Befahrung von ca. 2000 Stollen keinen gesehen. Allerdings habe ich mich dabei nur selten im Siegerland umgesehen.

Wie gesagt : natürlich gibt es direkt in die Stollenwände eingeschlägelte Lachterzeichen, die häufig etwa so aussehen : IIIIIL oder auch XIIL oder ähnlich, womit der Vortrieb während eines (Jahres)Quartals oder auch eines ganzen Jahres in Lachtern angegeben wird. Mitunter gibt es auch - häufig schlecht erhaltene - Holzbrettchen mit Lachterangaben.

Aber anderes kenne ich persönlich nicht. Es erscheint mir auch ein wenig kurios, eine Lücke in einem Stollen passgenau auszumeissseln, um dann dort einen ortsfremden (Lachter)stein einzusetzen. Auch die Bergleute damals waren nicht fleissiger als unbedingt nötig.

Wäre wohl mal eine Frage fürs GAG - Forum : www.untertage.com

Glück Auf

Thomas

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