Hallo Marcus,
Du bist lustig

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Natürlich ... je länger man sucht desto eher wird man auch mal ein ganzes Exemplar finden.
Nur ... eine Zeit kann man nicht nennen. Dazu hat Fossiliensammeln und Finden zuviel mit Zufall zu tun.
Im Opalinuston ist es so wie Du es bereits gemerkt hast: Die Wohnkammer des Ammoniten ist körperlich erhalten ...
die Innenwindungen dagegen sind verdrückt. Das ist typisch für weite Abschnitte des Unteren Aalenium ... wie diese
Schicht genannt wird. Wenn Du eine Chance auf Ammoniten haben willst die auch innnen körperlich rein laufen ... dann mußt Du diese
in Kalkknollen suchen. Nur ... die gibt es im Opalinus-Ton nur in ganz bestimmten Horizonten. Also ... weitersuchen ... bis
Du Kalkknollen findest ... dann diese Aufschlagen .... dann wirst Du sicherlich auch mal körperlich erhaltene Leioceraten finden.
Manchmal gibt es auch Horizonte, in denen sind die Ammoniten aus Pyrit. Dann ist meist die Wohnkammer verdrückt und
die Innenwindungen sind ganz. So hat halt jede Schicht ihre ganz speziellen "Eigenheiten".
Tongruben in dieser Schicht sind in Süddeutschland mittlerweile alle geschlossen. Deshalb ist die bei Dir etwas besonderes (wenn
sie nun noch in Betrieb ist !?). Also ... nicht aufgeben !
- Thomas -
hallo!!!!
ich habe folgendes problem:
In einer tongrube im markgräflerland (südbaden) sind schichten des opalinustons aufgeschlossen. hier habe ich mittlerweile schon an die 50 ammoniten der namensgebenden spezies leioceras opalinus gefunden. allerdings war immer nur ein teil der einzelnen ammoniten dreidimensional erhalten, der rest war verdrückt, so das sich immer nur ein teil der windungen, in der regel natürlich die aussenwindung bergen lies.
hat hier jemand erfahrungswerte? ist es nur eine frage der zeit, bis man auf vollständig körperlich erhaltene stücke stößt oder ist die erhaltung von der jeweiligen schicht abhängig???
marcus