Hallo Moni, Stefan, alle ..

manche Mineralien weisen sog. Luminiszenz (Leuchterscheinungen) auf. So wird die Umwandlung verschiedener Energiearten (machanische, chemische, Wärmeenergie oder die Energie von unsichtbaren Strahlungen) in Lichtenergie bezeichnet.
Sie kommt in Mineralien zustande, wenn sich im Kristallgitter Beimengungen fremder Atome oder deren Gruppen (seltene Erden, Ag, Cr, Mn, S, (UO
2)
3+ u.ä. befinden, sog. Luminogene.
Die Anwesenheit einiger anderer Atome im Gitter bringt hingegen die Luminiszenz zum Erlöschen (Fe, Ni). Das sind dann die sog. Luminiszenzgifte.
Regelmäßig weisen solche Mineralien Luminiszenz auf, bei denen ein Luminogen zum normalen Gitterbestandteil gehört (Fluorit, Scheelit, Willemit, Uranmineralien, Zirkon, u.a.). Ändert sich der Beimengungsgehalt bei Mineralien verschiedener Fundorte, ist die Luminiszenz inkonstant (Sphalerit, Opal, Calcit, Topas, u.a.).
Wegen dieser Unzuverlässigkeit kann man die Luminiszenz auch nicht eindeutig in der Diagnostik nutzen!
Im Prinzip werden folgende Luminiszenztypen unterschieden: Triboluminiszenz - ensteht durch Reiben zweier Mineralstücke aneinander, z.B. Fluorit, Willemit, Quarz; Thermoluminiszenz - entsteht bei Erwärmen des Minerals, jedoch weit unter der Glühtemperatur, z.B. Fluorit, Diamant;
Photoluminiszenz - entsteht beim Bestrahlen des Minerals mit Licht oder unsichtbarer kurz- oder langwelliger UV-Strahlung...(siehe z.B. wohl auch Quarz!)
Quarz kann Luminiszenzerscheinungen zeigen und zwar in den Farben:
gelb, cremefarben, orange oder grünlich !!
Quelle: Mineralien - Handbuch und Führer für den Sammler - von Duda/Rejl/Slivka
Gruß Peter