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Entscheidungshilfe bei der Bestimmung - Paragenesentabelle

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smoeller:
Hallo,

Wenn es meine Zeit und meine Kenntnisse zulassen, kann ich gern meine inzwischen schon recht zahlreichen Erfahrungen und Kenntnisse zu den Paragenesen und Lagerstätten in Schleswig-Holstein, Schwarzwald und Kaiserstuhl einfließen lassen.
Meine Fragen: Welche Datenbankprogramme sind SQL-tauglich? Werden die Ergebnisse irgendwo gesammelt oder ist das auch so eine offene Datenbank, wo jeder seinen Teil beiträgt?

Glück Auf!
Smoeller

guefz:
Hallo,

Bei der Datenbank fallen mir spontan drei Softwarepakete aus der Open-Source-Ecke ein: MySQL, PostgreSQL und Firebird. Ersteres ist sicher für alle gängigen Betriebssysteme verfügbar, bei den anderen beiden müsste ich erst nachschlagen. Außerdem gibt es da natürlich noch die kommerziellen Lösungen MS-SQL-Server, Oracle, DB2, etc., die aber auch als eingeschränkte Testversion kostenlos verfügbar sind (ich gehe einfach mal davon aus, dass hier niemand eine volle Enterpriselizenz möchte ;D).

Wieviele und welche Nutzer an der Gestaltung der Datenbank mitwirken können, hängt davon ab, auf welchem Rechner die Software letztendlich installiert wird und wie die Zugriffsrechte vergeben werden. Zum Verständnis: Hinter solchen Webseiten, wie dem Mineralienatlas steht auch eine solche Datenbank, in der alles abgelegt wird. Je nachdem welche Informationen man durch Verwendung eines bestimmten Links and das System übermittelt, werden Daten abgerufen und daraus die neue Webseite dargestellt.

Für eine Bestimmungshilfe müsste zum einen die Struktur der Datenbank und zum anderen das Abfragewerkzeug entwickelt werden. Ob man dies dann nur lokal auf einem Rechner benutzt und bei Bedarf komplett an andere weitergibt oder ob man das über das Internet anbietet ist dann erstmal zweitrangig. Wenn die Struktur der Datenbank bekannt ist, kann sich theoretisch auch jeder mit genügend Programmierkenntnissen sein eigenes Abfragewerkzeug bauen, was aber vermutlich nicht allzu wünschenswert ist (Sicherheit und Konsistenz der Datenbank, wenn viele daran arbeiten)

Günter

uwe:
Wenn ich das alles richtig verstanden habe muß folgender Weg gegangen werden, wobei ich mich gern berichtigen lasse -
-  organisieren und festlegen eines Computers bzw. Festplatte auf der die Datenbank, in denen die Bilddatei gespeichert wird , angelegt wird,
- festlegen der software,
-  festlegen was gespeichert wird, z.B. Bilder mit Zusatztext
-  festlegen was man gezeigt haben will und nach welchen Kriterien selektiert wird. Das ist der einzige Punkt der aus mineralogischer Sicht diskutiert werden muß. Möglicherweise dauert das am längsten.
- festlegen der Zugriffswerkzeuge
- füllen der Datenbank, Das sollte, nachdem man sich über die vorangegangenen Schritte geeinigt hat kein Problem mehr sein.

Ich denke wir sollten hier noch einmal betonen, daß zu den vielen Bildersammlungen, die schon existieren keine weitere dazukommen soll, in der mineralogische high-lights oder lupenreine Kristalle präsentiert werden. Die Bilder sollten hauptsächlich sicher  beestimmte Aggregate und Gangstücke zeigen, wie man sie vorwiegend findet, ohne daß man von einer typischen  Kristallform sofort auf das Mineral schließen kann. Wir sollen nicht  vergessen, daß eine Entscheidungshilfe entstehen soll, die dazu dienen soll, Eigenfunde besser zu beurteilen.

Also, gehen wir es an und wie fangen wir an ?

Gruß und Glück Auf
Uwe

 

guefz:
Hallo,


--- Zitat von: uwe am 02 Jun 06, 09:03 ----  festlegen was gespeichert wird, z.B. Bilder mit Zusatztext
-  festlegen was man gezeigt haben will und nach welchen Kriterien selektiert wird. Das ist der einzige Punkt der aus mineralogischer Sicht diskutiert werden muß. Möglicherweise dauert das am längsten.

--- Ende Zitat ---

Diese beiden Punkte sind m. E. die wichtigsten Punkte, die geklärt sein müssen, bevor man überhaupt an Software und Rechner denkt. Eine geeignete Software bzw. ein Rechner kann erst dann sinnvoll ausgewählt werden, wenn klar ist, was man eigentlich mit dem System machen will. Wenn die beiden oben genannten Punkte geklärt sind, dürfte auch abschätzbar sein, um welche Datenmengen es sich hier drehen wird.


--- Zitat von: uwe am 02 Jun 06, 09:03 ----  organisieren und festlegen eines Computers bzw. Festplatte auf der die Datenbank, in denen die Bilddatei gespeichert wird , angelegt wird,
- festlegen der software,
- festlegen der Zugriffswerkzeuge

--- Ende Zitat ---

Wenn für diese Schritte noch ein wenig Zeit ist, könnte ich versuchen, dies als Schülerprojekt zu vergeben - ich arbeite als Lehrer an einer Berufsschule für IT-Berufe. Für die Entwicklungs- und Testphase gäbe es dann auch einen geeigneten Rechner, für den späteren Regelbetrieb müsste das System dann allerdings umziehen.


--- Zitat von: uwe am 02 Jun 06, 09:03 ---- füllen der Datenbank, Das sollte, nachdem man sich über die vorangegangenen Schritte geeinigt hat kein Problem mehr sein.

--- Ende Zitat ---

nur noch ein Zeitproblem  ;)


--- Zitat von: uwe am 02 Jun 06, 09:03 ---Ich denke wir sollten hier noch einmal betonen, daß zu den vielen Bildersammlungen, die schon existieren keine weitere dazukommen soll, in der mineralogische high-lights oder lupenreine Kristalle präsentiert werden. Die Bilder sollten hauptsächlich sicher  beestimmte Aggregate und Gangstücke zeigen, wie man sie vorwiegend findet, ohne daß man von einer typischen  Kristallform sofort auf das Mineral schließen kann. Wir sollen nicht  vergessen, daß eine Entscheidungshilfe entstehen soll, die dazu dienen soll, Eigenfunde besser zu beurteilen.

--- Ende Zitat ---

Da stimme ich voll mit dir überein, Feld-Wald und Wiesen-Stufen sind sicher das Beste für solch eine Bestimmungshilfe.

bis denn

Günter

uwe:
Hallo Günter,

prima, ich habe im stillen erwartet, daß Du Deine IT-Kenntnisse beisteuerst. Zeit sollte kein Problem sein, getreu dem Motto: "Gut Ding will Weile haben."  ;).

Ich werde mal über Pfingsten nachdenken, was ein Datensatz enthalten soll. Den stellen wir dann zu Diskussion. Die weiteren Schritte dann Zug um Zug.

Bis auf weiteres

Glück Auf
Uwe

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