Hallo,
ja das ist das allgemeine Problem bei Sammlungsauflösungen, dass die Erben meisten denken wie Wertvoll das ganze ist.

Natürlich war es für den Sammler sehr wertvoll, er hat ja alles mit Herzblut zusammengetragen.

Aber oft ist es halt so, dass man meistens nicht einmal den Einkaufspreis erhält wenn man dann so etwas verkaufen will. :'(
Und schon gar nicht, wenn es komplett verkauft werden soll.

Da nützt es auch nichts, wenn ein mehr oder minder guter Apophyllit aus Indien dabei ist. Und schon gar nichts nützt es, dass es eventuell irgendwelche Amerikaner gibt die da vielleicht dreistellige Summen dafür bezahlen. Was ich persönlich jedoch stark bezweifle.
Am besten die Stücke bei E-Bay einstellen und vertackern. Allerdings sollte man sich schon etwas mit der Materie auskennen. Denn auch in der noch so uninteressantesten Sammlung kann das ein oder andere Schätzchen stehen und sehr oft sind die sehr unscheinbar und meistens auch noch grau. Und Ruck Zuck hat man vielleicht ein Teil für 5 Euro verkauft was dann vielleicht 200 oder mehr eingebracht hätte. Die bisherigen Stücke sind wie bereits geschrieben nicht sehr wertvoll, aber bei 1000 Stücken in der Sammlung könnte es durchaus sein dass sich das ein oder andere interessante Stück findet.
Ich würde einfach mal auf Mineralienbörsen nachschauen was vergleichbare Stücke dort kosten und dann mit einem Abschlag von

, die Stücke versuchen zu verkaufen. Börsen gibt es ja genug überall in Deutschland.
So ist es für einen Sammler interessant zu kaufen, da er eventuell die Stücke etwas preiswerter als auf einer Börse bekommt. Und Sie verkaufen Sie auch.
Und vielleicht noch viel besser, eventuell freunden Sie sich mit diesem schönen Hobby an und behalten die Sammlung und bauen sie noch weiter aus.

Gruß loparit