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Autor Thema: Mikroskop für MicroMount-Fotografie  (Gelesen 5118 mal)

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Offline Andi_Y

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Mikroskop für MicroMount-Fotografie
« am: 27 Oct 06, 17:27 »
Hi Folks,

ich überlege derzeit, mir ein Auflicht-Stemi (Trino) zuzulegen. Dabei bin ich auf ein recht preiswertes Einstiegsmodell gestossen, welches bis 160x vergrößert. Das Problem bei dem Gerät ist, dass es den Großteil der Vergrösserung über die Okulare rausholt (20x). Die erste Linseneinheit liefert 1x-4x mit Zoom. Da ich an das Gerät auch eine Okularkamera anschliessen möchte, bin ich mir jetzt jedoch nicht sicher, ob diese Vergrösserung reicht. Es gibt zwar noch einen Verdoppler bei dem Mikroskop, aber reicht 8x aus, um vernünftige MicroMount-Fotos zu machen?  ???
Derzeitig mache ich meine Fotos mit einem unbezahlbar teurem Profigerät, welches ich mir ab und an bei meiner Arbeit auseihe (das macht 1x-40x), kostet aber soviel wie ein Mittelklassewagen.   :'(
Ach ja, ich will ja keine Werbung machen. Aber um die Fragen schon mal vorweg zu nehmen, das von mir anvisierte Mikroskop ist  das Bresser Advanced ICD...

Hat jemand von Euch Erfahrungen mit diesem Mikroskop oder kann mir jemand sonstige Tipps geben, was ich beachten sollte? ???

Thanxxx ;)
Andreas




Offline guefz

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Re: Mikroskop für MicroMount-Fotografie
« Antwort #1 am: 27 Oct 06, 21:26 »
Wenn du bisher Profi-Gerät gewohnt bist, solltest du preiswerte Geräte auf keinen Fall ohne persönliche Besichtigung kaufen. Die Qualitätsunterschiede sind teilweise recht heftig, gerade was die Tiefenschärfe oder Lichtstärke angeht. Ich habe jetzt ein paar Jahre mit dem russischen MBS10 gearbeitet, was ja auch in die billige Preisklasse gehört. Für den Anfang wenn man noch nicht sicher ist, ob man mit den Micromounts weitermachen will, ist sowas in der Art sicher in Ordnung. Ich habe vor kurzem zwei Binos der gehobeneren Preisklasse getestet (Hund und Zeiss), und dann doch das Zeiss Stemi2000 bestellt. Auch da war ein Unterschied in der Tiefenschärfe bei gleicher Vergrößerung und Beleuchtung sichtbar. Wichtig ist auf jeden Fall, dass du selber zu einem Fachhändler gehst und mit eigenen Proben die Geräte testest. Dann kannst du am besten entscheiden, welche Qualität dir wieviel Geld wert ist...

Günter

 

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