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Autor Thema: bedrohung durch irgentwas  (Gelesen 6366 mal)

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Offline Sascha M.

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bedrohung durch irgentwas
« am: 18 May 06, 13:00 »
hallo

ich hab mal ne frage past nich ganz ins forum aber ich hab mir gedacht das man als mineralien und fossilien sammler ja einiges über die vergangenheit weis und dan auch vieleicht mir darauf ne antwort geben kann.

also...ich bin schon sehr öko aber nen kumpel von mir übertreibt es meiner meinung nach nen bischen.ich streite des öffteren mit ihm darüber wie es mit der stabilität der natur und einer wiederentstehung der natur nach katastrofen wie super vulkan , meteorieten oder auch wie jetzt aktuell die klimaerwärmung....

er ist der strikten meinung das die natur immer siegen wird das sie uns überlebt und sowie so eine lebende macht wie für andere gott darstellt...

ich habe nichts dagegen das die natur überlebt aber ich glaube eher das die natur sich als gleichgewicht darstellt das sehr komplex ist und dadurch ganauso leicht gestört werden kann.

ich weis ich kann ihn nicht überzeugen aber ich wollte mal wiessen was andere menschen davon halten und denken.

gruß sascha

Offline Philip Blümner

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Re: bedrohung durch irgentwas
« Antwort #1 am: 18 May 06, 13:11 »
Wir gehören zur Natur genauso wie alle anderen Lebewesen. Die Natur wird uns überleben und nach uns wieder "Frieden" finden. Das ist Sache der Zeit.

ABER: Wenn wir überleben wollen und die Ewigkeit als Ziel setzen, dann müssen wir uns der Natur anpassen, nicht umgekehrt. Wir müssen die Umwelt schützen.

Wenn die Natur ein Gleichgewicht ist und umkippt, dann entsteht da auch neues Leben. Vielleicht nicht menschlich, aber Leben. Ich glaube, dass es der Natur völlig egal ist, ob wir existieren oder nicht. Was sie aber sicher nicht mag, ist unser Verhalten.

Offline giantcrystal

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Re: bedrohung durch irgentwas
« Antwort #2 am: 18 May 06, 13:15 »
Der Man hat völlig recht...slugslayer auch !

Glück Auf

Thomas

Offline Schweizer Strahler

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Re: bedrohung durch irgentwas
« Antwort #3 am: 18 May 06, 13:23 »
Wir gehören zur Natur genauso wie alle anderen Lebewesen. Die Natur wird uns überleben und nach uns wieder "Frieden" finden. Das ist Sache der Zeit.

ABER: Wenn wir überleben wollen und die Ewigkeit als Ziel setzen, dann müssen wir uns der Natur anpassen, nicht umgekehrt. Wir müssen die Umwelt schützen.

Wenn die Natur ein Gleichgewicht ist und umkippt, dann entsteht da auch neues Leben. Vielleicht nicht menschlich, aber Leben. Ich glaube, dass es der Natur völlig egal ist, ob wir existieren oder nicht. Was sie aber sicher nicht mag, ist unser Verhalten.

Ich kann sluggy nur zustimmen !!!!

Offline Philip Blümner

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Re: bedrohung durch irgentwas
« Antwort #4 am: 18 May 06, 13:40 »
Zitat
wiederentstehung der natur nach katastrofen wie super vulkan , meteorieten oder auch wie jetzt aktuell die klimaerwärmung....

Vulkanausbrüche, Meteroriteneinschläge und die Klimaerwärmung nimmt Leben und schenkt Leben. Es hat letztlich jeder was davon, frei nach dem Motto "Kommen und gehen".


Offline Sascha M.

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Re: bedrohung durch irgentwas
« Antwort #5 am: 18 May 06, 13:53 »
aber wie sieht es den zumbeispiel mit den mars  der hatte doch warscheinlich auch mal ne atmosphäre und der ist auch nicht mehr bewohnbar(zumindest für komplexes leben).

gruß sascha

Offline Schweizer Strahler

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Re: bedrohung durch irgentwas
« Antwort #6 am: 18 May 06, 13:57 »
Aber auf dem Mars hat es meines Wissens auch noch nie so etwas wie Natur oder Leben gegeben.

Gruß Dominik

Offline Sascha M.

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Re: bedrohung durch irgentwas
« Antwort #7 am: 18 May 06, 14:00 »
ja das stimmt aber vieleicht hätte er die chance bekommen wen er die atmosphäre hätte halten können.

gruß sascha

Offline Philip Blümner

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Re: bedrohung durch irgentwas
« Antwort #8 am: 18 May 06, 14:24 »
Nun ja, Zeit ist das Wort, Zeit!

Vielleicht kommt ja Leben und eine Ökologie auf den Mars!

wirklich zeitlich gesehen sind wir von nur sehr geringer Bedeutung im Universum.
Ich hab da vor langer Zeit einen netten denkwürdigen Text gefunden, der mich auch jetzt noch grübeln lässt.

"Die Erde ist rund 4,6 Milliarden Jahre alt. Verkürzen wir zum besseren Verständnis
diese Zeitspanne auf 46 Jahre: Die Jugendjahre von Gaia liegen im Dunkel der Geschichte, erst mit 42 Jahren begann sie zu erblühen. Nach 44 Jahren bevölkerten Dinosaurier den Planeten. Vor 8 Monaten entwickelten sich die ersten Säugetiere, im Verlauf der
letzten Woche entstanden hominide Wesen. Seit 4 Stunden erst gibt es den modernen
Menschen.
Vor 60 Minuten hat er den Ackerbau erlernt, vor 1 Minute begann die industrielle
Revolution. In den letzten 60 Sekunden hat der Mensch Gaia in eine Müllhalde verwandelt, Tausende von Pflanzen- und Tierarten ausgerottet, Millionen seiner eigenen Spezies umgebracht, Rohstoffreserven des Planeten geplündert, Boden, Luft und Wasser vergiftet
und künftige Generationen mit strahlendem Abfall belastet. In den nächsten Sekunden
werden wir alle mitentscheiden, ob wir es zulassen, dass unser Leben auf Gaia
unmöglich wird oder ob wir ein Bewusstsein entwickeln, welches uns allen eine
zukünftige und schöne Existenz mit Gaia erlaubt!"
« Letzte Änderung: 18 May 06, 14:26 von slugslayer »

Offline Krizu

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Re: bedrohung durch irgentwas
« Antwort #9 am: 18 May 06, 15:33 »
Hallo,

im Neandertal gibt es einen schönen Zeitstrahl, imho vom ersten Faustkeil an. Da latscht Du Dir aber einen Wolf bis zur Dampfmaschine. Jetzt ist die andere Richtung aber etwa 10x länger  ;D

MfG

Frank


Offline wolfilain

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Re: bedrohung durch irgentwas
« Antwort #10 am: 18 May 06, 16:42 »
Interesantes Thema  ;)
Und schöne Meinungen.

Der Text mit Mutter Erde "Gaia" ist schön. Nur bei allem Gibt es verschiedene Sichtweisen.
Und was mir der Text von Gaia genau sagt kommt eben genau auf die sichtweise drauf an. Klar dauerte es so lange bis das Leben sich entfaltet.
Klingt bald so als wenn der Leser ein schlechtes gewissen bekommen soll das der Mensch so lange gebaucht hat.  ::)
Die frage ist auch ob man den Planeten Erde etwa ab zwei jahre vor dem Entstehen des ersten Lebens überhaupt in die betrachtung einbeziehen sollte.

Man sollte auch nicht vergessen das sich das Leben anpassen kann. Es gibt Lebensformen nahezu in allen Extremen.
Und eben das ist auch der Punkt, es muste erst mal Sauerstoff geben ehe die Lebewesen an Land gehen konnten.

Jedoch es wird in ferner Zukunft irgendwann mal jemand eine Arche Noha bauen müssen um die Bewohner der Erde vor unserer lieben Sonne zu schützen.
Sonst wird es, wenn nicht jemand eine Solare-Anitaging-Creme erfindet, dann schwer für das Leben auf der Erde.

Wenn .... Ja wenn nicht bis dahin Lebewesen gibt, und sein es auch nur Bakterien, die in einer Kapsel den Weltraum überleben.

Zeit genug wäre ja ....  :)


Hier was zum Thema.
Alpha Centauri: Wie dünn war die Ursuppe?
« Letzte Änderung: 18 May 06, 17:33 von wolfilain »

Offline Sascha M.

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Re: bedrohung durch irgentwas
« Antwort #11 am: 18 May 06, 22:48 »
das war der anstoss den ich nicht formulieren konnte für mich stellt sich nemlich die frage wäre überhaubt nochmal zeit wen das leben hir plötzlich enden würde und von vorne beginnen müste den die sonne macht uns in nen par milliarden jahren ja ehe zu grill hähnchen ;D

gruß sascha

Offline Tobi

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Re: bedrohung durch irgenDwas
« Antwort #12 am: 18 May 06, 22:52 »
Boah, ein Philosophier-Thema 8)

Ich denke, sowas übergeordnetes wie "Die Natur", sprich die Gesamtheit aller belebten und unbelebten Dinge auf dieser Welt interessiert sich recht wenig für einzelne Lebensformen. Ein Beispiel sind die Dinosaurier; sie haben Millionen von Jahren in tausenden von Arten diesen Planeten beherrscht. Und doch wurden sie in kürzester Zeit alle komplett ausgelöscht. Selbst bei uns als selbsternannter Krone der Schöpfung wäre das nicht anders. Wenn irgendeine globale Katastrophe die Menschheit komplett vernichten würde, würden zahlreichen andere Lebensformen trotzdem weiter existieren und das Leben auf diesem Planeten würde weitergehen, als hätte es uns nie gegeben. Ganz nebenbei würde die Erde sicherlich erleichtert aufatmen wenn wir weg wären. Ich finde den Vergleich ganz passend, der die Menschheit mit einer Krankheit für die Erde beschreibt. Was wir schon alles zerstört, vergiftet, missbraucht und ausgerottet haben, da darf man kaum drüber nachdenken :-[ Wenn uns nicht irgendwann mal eine kosmische Katastrophe trifft, schaffen wir es bestimmt von alleine, unserer Spezies den Rest zu geben. Und bei unserem Abgang werden wir bestimmt noch ein paar mit nehmen (Regenwälder, Wale...) Ich will in ein paarhundert Jahren ehrlich gesagt nicht leben... :o Naja, aber irgendwann hat sich das ja eh alles erledigt, wenn die Sonne sich aufbläht und den Planeten frisst. Ich darf gar nicht daran denken, dass dann auch all die schönen Mineralien zu Brei verschmolzen werden und verglühen :'( Aber das muss ich ja nicht mehr erleben ;)

Aber wie sagte doch Gandalf: "Du musst nur entscheiden, was du mit der Zeit anfangen willst, die dir gegeben ist." Also sollten wir unsere Zeit bestmöglich nutzen: Bier trinken & WM gucken ;D ;D ;D

Gruß

Offline Ralf

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Re: bedrohung durch irgentwas
« Antwort #13 am: 19 May 06, 10:05 »
Schönes Thema,

ich glaube es liegt in der Überheblichkeit des Menschen zu glauben, daß er die Natur in irgendeiner Weise zerstören kann. Unsere Spezies kann lediglich seinen Biotop in gewisser Weise und für eine sehr kurze Zeitspanne geringfügig verändern. Eine Gefahr für die Natur ( und dazu zähle ich nicht nur die Erde sondern das Ganze Universum ) kann diese winzig kleine Spezies nicht sein. Und das, was den Menschen nach seiner Meinung über alle anderen Lebensformen stellt, nämlich der Verstand, ist in Wirklichkeit nichts anderes als ein Selbstzerstörungsmechanismus.

Ralf

 

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