Mineralien / Minerals / Minerales > Allg. Diskussionen Mineralien / General discussions minerals

Alter von Mineralien

<< < (3/8) > >>

McSchuerf:
Wachstumsgeschwindigkeit wäre dann ein weiteres Thema ..

schnell in der damaligen Eifel nach oben ausgestossene Lapilli z.B., bringt auch ganz rasche Abkühlung der Mineralien mit sich; dadurch entweder nur glasige Massen, skelettartige 'Individuen' oder winzige Kriställchen..wie sollten auch die Kristalle 'reifen', wenn sie ad hoc durch Vulkanausbrüche nach oben 'geschossen' wurden und keine Zeit hatten, langsam abzukühlen.. :)

Ergänzung zum Alter von Gesteinen (Gesteine bestehen ja immer aus einem oder mehreren Mineralien)..'unser' Phyllit aus Bierstadt ist mit das älteste Gestein Deutschlands..480 Millionen Jahre alt! ;)

Gruß Peter

McSchuerf:
Hallo uwe,

ganz so pauschal kannst Du das nicht sehen.. ;)..

...tektonische Plattenbewegungen und damit als Folge Vulkanismus, etc. gab es nicht nur zu e i n e r bestimmten Zeit (nämlich zur Variskischen Gebirgssbildung - Oberkarbon - vor rd. 325 Millionen Jahren) sondern auch schon viel früher und immer wieder bishin zum Quartär in dem wir heute leben..

...hydrothermale Entstehung z.B. erfolgt immer als letztes Stadium im Rahmen der magmatischen Entstehung von Mineralen - also auch nach der Pegmatitbildung (aus den Restschmelzen) ..folglich kann auch die hydrothermale Entstehung entweder vor X Millionen Jahren eingesetzt haben oder auch vor  Y Milionen Jahren.. ;)..je nachdem wann der entprechende Gesteinkreislauf 'angestossen' wurde..
..so sehe ich das jedenfalls..aber das leite ich jetzt einfach aus eigenen Überlegungen ab..man kann ja darüber auch noch mal wieter diskutieren..
 :)
..und richtig: zirkulierende Wässer haben für die Quarz-Entstehung in Kluftsystemen (Zerrklüfte) der Alpen z.B. länger gebraucht..

2. Beispiel..
Es gibt Gipskristalle in Stollensystemen die nach 50 Tagen entstanden sind; es gibt aber auch Gipskristalle die länger brauchen..

Gruß Peter

Philip Blümner:
Ich habe keine Fachbücher, in denen ich sowas lesen könnte.... :-\

Aha, es ist also ganz unterschiedlich und allgemein eine Laune der Natur. Ich denke nicht, dass die Natur einen Vulkanausbruch verhindern würde, nur damit wir schöne Mineralien ernten könnten  ;D

Ich habe auf der Messe in Stuttgart Gips-Kristalle erworben, die auf Schilf  oder Stroh o.ä. wuchsen. Und die können dann net sooooo alt sein.


--- Zitat von: Erik am 17 Jun 04, 11:30 ---...Sekundärmineralien sind Mineralien die zB bei der Zersetzung und Umwandlung von Erzen entstehen.
Malachit und Azurit beispielsweise sind sekundäre Kupferminerale.
Gruß, Erik

--- Ende Zitat ---
Sind also Sekundäre Mineralien welche, die ein Metall beinhalten?

Philip Blümner:
Wie kann man denn das Alter bestimmen? Durch Radiometrie?
Oder durch die C14-Methode?

Mich würde es schwer interessieren, wie alt meine Mineralien sind!

Diese 4,3 Mrd alten Zirkone...puuh...boah...staun  :o
Wie groß sind denn die?
Wow, die haben ja viel erlebt...die haben ja die ganzen Dinos etc
miterlebt. Wenn die sprechen könnten!!!

Florian:
zu Sekundärmineralien: meines Wissens (nur kleiner Sammler) gibt es sehr viele Sekundärmineralien z.B. Kupfersekundär wie Azurit und Malachit... und bei Phoshpaten wie Triphylin, Zwieselit, Apatit.. sind Sekundärphosphate dann Beraunit, Kakoxen, Vivianit.... so kann man aus den Sekundärmineralien auf die verwitterten Primärmineralien schließen, müssen also nicht nur Erze sein.

zu Altersbestimmung mit Zirkonen, puh muss ich erst mal suchen da bin ich nicht mehr so am laufenden, hat glaub ich was mit der letzen AUfschmelzung und dem Schalenwachstum (Zonarbau) dieser zu tun. Bin aber halt nur ein Sammler kein Wissenschaftler, aber vielleicht kann jemand anders da weiter helfen!

Navigation

[0] Themen-Index

[#] Nächste Seite

[*] Vorherige Sete

Zur normalen Ansicht wechseln