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Xenotim aus Deutschland

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smoeller:
Hallo,

In dem Buch "Bode/Wittern: Mineralien und Fundstellen Bundesrepublik Deutschland Bode-Verlag 1989" wird auch Hagendorf in der Oberpfalz genannt.

Im Prinzip aber dürfte das Mineral untergeordnet als Akzessorie in jedem Granitgebiet vorkommen. Häufiger sind aber Zirkon und Monazit. In Metamorphiten stellt Xenotim meist eine aus dem Ausgangsgestein übernommene Bildung dar, genau wie Zirkon. Metamorph gewachsene Säume umrunden ältere Kerne. Monazit wächst hier meist neu auf Kosten von Xenotim.

Daher ist auch in einigen Gneisen und Schiefern, sogar in Sandsteinen und Seifen Xenotim drin, ist aber alles recht klein und i. Allgemeinen nur im Dünnschliff unter dem Mikroskop zu erkennen.

Neben Allanit, Monazit und Zirkon ist Xenotim wichtiger Träger der Radioaktivität des Granites.

Glück Auf!
Smoeller

berthold:
Hallo,


--- Zitat ---Im Prinzip aber dürfte das Mineral untergeordnet als Akzessorie in jedem Granitgebiet vorkommen.
--- Ende Zitat ---

Richtig, Sichwort Granit, hätte ich fast vergessen: Ich hatte vor kurzer Zeit mal einen (analysierten) Xenotim aus dem Granitsteinbruch Flossenbürg in Händen. Mit über einem cm der größte Xenotim den ich aus der Oberpfalz bisher gesehen habe.

Gruß

Berthold

TKMineral:
Hallo Berthold!

Da würde ich glatt behaupten , das das nicht nur der größte x der Oberpfalz , sondern Deutschlandweit wäre..

Gruß

TK

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