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Präparation Fisch Green River
MNumberger:
Hallo
ich habe eine unpräparierte Platte aus der Green River Formation Wyoming mit einem Diplomystus drauf und bin gerade am Präparieren. Dabei habe ich mir gedacht, ob man nicht die letzte Steinschicht, bzw. die Reste von Gestein vor allem an den feinen Strukturen (Flossen etc) mit verdünnter Salzsäure (10%) wegätzen kann. Ich hab es an einem sehr kleinen - und bereits beschädigten - Fossil auf derselben Platte mal ausprobiert und es scheint zu funktionieren, d.h. die HCl löst das weisse Gestein auf, aber nicht die braunen Knochen (die scheinen sogar eher noch dunkler zu werden).
Hat irgendjemand schonmal Erfahrung damit gemacht? Könnte es da irgendwelche Probleme geben?
Gruß
Markus
Jimmy:
Hallo Markus!
..hast den Fisch wohl in Ste.Maries gekauft?
Mit der Präparation weis ich auch nicht so recht, am besten mittels Skalpell das gröbste entfernen. Mit Säure wäre ich sehr vorsichtig. Ich selbst präpariere im Moment Fische aus Südfrankreich, Säure verwende ich dazu keine! Wobei die Green River Platten sicherlich wesentlich stablier sind. Und, wenn du es schon erfolgreich ausprobiert hast, dann geht es vielleicht gut.... da kann dir vielleicht jemand weiter helfen der Erfahrung damit hat.
Noch ein ganz anderer Tipp...ich verwende zur "Feinpräparation" von Rückenflossen, Schwanzflossen etc. einen Fieberglaßstift. Ist optimal für dünne Gesteinsbeläge! Diese Stifte bekommt man soweit ich weis bei Krantz, aber kauf dir gleich noch "Ersatzaufsätze" dazu, da das Fieberglaß vor allem bei härteren Platten schnell abgenuzt wird.
Gruß Simon
MNumberger:
Hallo Jimmy
>..hast den Fisch wohl in Ste.Maries gekauft?
Ja genau! Das letzte Jahr eine kleine Platte, so etwa DINA4, dieses Jahr eine große, so 50x70 cm, beides Diplos.
>Mit der Präparation weis ich auch nicht so recht, am besten mittels Skalpell das gröbste entfernen.
Da bin ich dabei, sobald ich weiss, wie tief das jeweilige Teil liegt, schleif ich die oberen Schichten mit einem Proxxon ab und lege dann mit Skalpell die Kochen frei. Zurück bleibt eine hauchdünne weisse Steinschicht, die ich bisher unter der Lupe oder dem Bino abgekratzt habe, aber das ist verdammt viel Arbeit...
>erfolgreich ausprobiert hast, dann geht es vielleicht gut.... da kann dir vielleicht jemand weiter helfen der >Erfahrung damit hat.
Ja deswegen habe ich hier ja gefragt...
>Noch ein ganz anderer Tipp...ich verwende zur "Feinpräparation" von Rückenflossen, Schwanzflossen etc. einen Fieberglasstift. Ist optimal für dünne Gesteinsbeläge! Diese Stifte bekommt man soweit ich weis bei Krantz,
Gute Idee, aber bei Krantz online finde ich aber nichts, weisst du vielleicht die Bestellnummer, oder kannst du nochmal nachsehen, woher du die hast?
Markus
PS: Kennst du Quellen für unpräparierte Fossilien
Krizu:
Hallo,
hilft:
http://www.mineralienatlas.de/forum/index.php/topic,3374.0.html
MfG
Frank
amaltheus:
Die erwähnten Teile bezeichnet man auch als Glasfaseradierer.
Unter: http://www.steinkern.de/index.php?option=com_content&task=view&id=126&Itemid=34
gibt einen Bericht dazu.
Gruss Thomas
--- Zitat von: Jimmy am 28 Jul 06, 16:31 ---...
Noch ein ganz anderer Tipp...ich verwende zur "Feinpräparation" von Rückenflossen, Schwanzflossen etc. einen Fieberglaßstift. Ist optimal für dünne Gesteinsbeläge! Diese Stifte bekommt man soweit ich weis bei Krantz, aber kauf dir gleich noch "Ersatzaufsätze" dazu, da das Fieberglaß vor allem bei härteren Platten schnell abgenuzt wird.
Gruß Simon
--- Ende Zitat ---
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