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Philipsbornit und Hidalgoit von Schneeberg

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McSchuerf:
Hallo ..

.. bevor ich jetzt eine weitere Veröffentlichung (noch mehr Erstnachweise ?), für welche Zeitschrift auch immer schreibe, hätte ich gerne gewusst ob schon jemand außer mir - vor 2006 -  Philipsbornit und Hidalgoit von Schneeberg, Erzgebirge Sachsen gefunden und auch röntgenanalysiert hat.
Oder hat jemand mal die aktuelle und komplette Schneeberg-Mineralliste? Lexikon hier und Mindat.org sowie Lapis und meine Bücher von Sachsen, etc. bringen mich da jetzt überhaupt nicht weiter. Ich wäre bereit eine weitere VÖ zu schreiben, sofern ich ganz genau weiß, dass es sich bei meinem erst 2006 röngenanalysierten Fund von 1996 (Schneeberg,... Pucher Schacht-Halde) tatsächlich um Erstnachweise von Schneeberg handelt. ;)

Danke.

Gruß Peter

Schluchti:
Hallo Peter,

wende Dich doch mal mit der Anfrage an Fritz Schlegel, Steffen Michalski, Andreas Massanek oder auch Uwe Kolitsch. Ich denke die würden Dir sicher weiterhelfen können, was so der aktuelle Stand für das Schneeberger Revier ist.

McSchuerf:
Hallo Thomas,

ja, danke..das sind in der Tat die Schneeberg-Experten.. :)..Uwe Kolitsch ist ja auch Mitglied hier..wird wohl erst mal im wohlverdienten Urlaub sein..also warte ich erst mal mit einer ggf. wiederholten Anfrage per e-mail... 8)

..oder ich schicke Günter Blaß später eine e-mail. ...oder telefoniere mit ihm...von ihm stammen ja die Analysen.. ;)

Gruß Peter

Uwe Kolitsch:
Hallo Peter,
nur XRD-Analyse oder XRD + EDS? Waren die XX Fe-frei?
Wie genau ist das für den Hidalgoit bestimmte As/S-Verhältnis?

Mir ist nichts bekannt über Philipsbornit und Hidalgoit von Schneeberg, aber Fritz Schlegel & Thomas Witzke wissen sicher mehr über eventuelle Neufunde in letzter Zeit.

GA, Uwe Kolitsch

McSchuerf:
Hallo Uwe K.,

hast ja doch keinen Urlaub.. ;D...aber wieder ernst..

ich zitiere mal aus dem Ergebnis:

EDX A hellgelbe xx 16% Al, 16% P, 10,5% S, 32% Fe, 10% As, 16% Pb, <1% Ti
EDX B, dunkelgelbe xx: 14% Al, 13% P, 13% S, 33,4% Fe, 10,5% As, 16,4% Pb
EDX C, weißliche xx: 17% Al, 16% P, 11% S, 30% Fe, 8% As, 16% Pb, 2% Si, <1% Cl
XRD passt gut auf Philipsbornit, dazu ist Goethit und Corkit/Hidalgoit zu erkennen.
Für eine zweifelsfreie Aussage müsste man deutlich mehr Material zur Verfügung haben, insbesondere weil schon visuell unterschiedliche Phasen auf dem Stück an der Farbe zu erkennen sind.

Zitat Ende.

Das Diagramm mit den versch. Peaks könnte ich aber noch einscannen...

Ja, ich sehe gerade..da lasse ich lieber die Finger doch von einer VÖ weg, da nicht zweifelsfrei. ;)

Gruß Peter

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