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Impakte Plateaubasalte KT PT
Impaktus:
Hallo!
Habe auf der google - Suche nach Info zu den Plateaubasalten eine Diskussion bei Euch entdeckt
www.mineralienatlas.de/lexikon/index.php/Grenzton/Discussion
Letzte Meldung dazu war am 16.07.2006
Genau dieses Thema beschäftigt mein Hirn seit geraumer Zeit und ich hätte da die eine oder andere Frage.
Finde das jedoch nicht im Forum, wenn ich 'Plateaubasalte' suche..
Bin heute neu registriert und noch nicht vertraut mit diesem Forum..
Falls jemand da mit mir drüber reden will, so darf Sie/Er das gerne tun..
bin mäßig geologisch vorgebildet
und noch mäßiger chemisch/physikalisch...
gruß Impaktus :)
Collector:
Hallo Impaktus
nicht im Forum suchen - aber im Lexikon unter Flutbasalte. Da findest Du bestimmt die Details, die Du suchst.
gruß
collector
bardenoki:
Hallo Impaktus,
erst mal herzlich willkommen und viel Spaß.
Um dir die Suche zu ersparen (ich hatte sie gerade auf, nachdem ich das von dir gelesen hatte)
http://www.mineralienatlas.de/lexikon/index.php/Flutbasalt
Hast du zu Grenzton nur die Diskussion gesehen, oder auch die eigentliche Seite? (http://www.mineralienatlas.de/lexikon/index.php/Grenzton)
Schönen Gruß
Norbert
Impaktus:
Oh Hallo,
und Danke!
Hab ein wenig im Forum rumgelesen und nun auch das im Lexikon.
- und dabei Eure Antworten erst jetzt gesehen...
Da steht ne ganze Menge drin (im Lex und der Diskussion dazu)
- in etwa das was ich bereits weiß aber auch Neues dabei...
Folgendes beschäftigt mich:
1. K/T- Ereignis: wars nun ein kohliger Chondrit - C2??/C3?? - oder ein Eisenmeteorit (wegen der in der Diskussion genannten Spinelle)
2. Reichen 500 ppm aus, um die hohen Ir-Konzentrationen in den Grenztonschichten allein durch den Anteil im Meteoriten/Asteroiden zu erklären?
Oder kann das Ir auch während des Impaktes durch Fusion entstehen- war ja ein Knall von einer ganzen Menge H-Bomben damals...
- das kürzlich aus der Bib entliehene Chemiestandardwerk gibt dazu nix her....
- und meine bisherige online Recherche auch nicht..
3. Die Grenztone sind rot bis gelb, wie ich gelesen - also vermute ich Verwitterung von CaCO3 und die Grenztone dann als Residualtone
>>> da müßten sich dann die Riffe nach dem Impakt aus dem Meer erhoben haben- denn daß das Meer 10.000 Jahre lang verdampft war kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen..
>>> wenn Grenztone rot, dann wohl in semiaridem Klima entstanden (Spanien /Agost - Italien /Gubbio - u.a. ??)- ich vermute Hämatit, wenn Grenztone gelb dann vielleicht ein bißchen kühler gewesen (Geulhem = Maastrichtian)
4. In welcher Mineralform liegt das Ir in den Grenztonen vor??? IrO2?? oder als CaIrO3??? Gibts letzteres überhaupt?
Habe von CaIrO3-Struktur gelesen als ich neulich einige neuere Abstracts zu Postperovskit im D" Layer des tiefen Erdmantels fand..
Der Fragen wären noch mehr, aber ich lass es erst mal gut sein...
Wenn da jemand mehr dazu weiß wär ich sehr dankbar...
...Ihr dürft mir auch gern Fachbegriffe um die Ohren hauen- wenn ich sie nicht versteh, sag ich das...
mit besten Grüßen :)
Impaktus
(auch Norbert)
smoeller:
Hallo,
Erst mal herzlich willkommen hier im Forum.
1. Spinell kommt auch im Erdmantel vor, ist auch in Steinmeteoriten enthalten. Muss nicht unbedingt aus Eisenmeteorit sein.
2. Fusion geht nicht so einfach. Und wenn dann entstehen bei den kurzen Zeiträumen beim Impakt garantiert keine Elemente schwerer als Eisen.
4. Interessante Frage. Teilweise könnte das vielleicht in metallischer Form sein (Edelmetall, verbindet sich ungern) und teilweise sicher eingebaut in Minerale. Muss ich mich mal drum kümmern, kann ich so aus dem Stegreif auch nicht unbedingt beantworten.
Bin Sudent der Mineralogie mit Hauptfach Petrologie, kümmere mich aber mehr um Metamorphite.
Es gibt da übrigens noch den Java-Flutbasalt, den größten der Erde, der mitten im indischen Ozean liegt, da soll auch ein Meteor rein sein. Hatten mal einen Vortrag in einem Seminar darüber.
Glück Auf!
Smoeller
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