Chrysokoll ist es wohl nicht. Es kann durchaus ein Kupfer-Arsenat sein. Etwas aus der Lavendulan-Ecke ist durchaus möglich. Ich habe etliche sehr ähnlich aussehende Stücke aus dem Erzgebirge geröntgt und auch unter dem EDX gehabt, u.a. von Wolkenstein, Marienberg, Schneeberg, Hartenstein, aber nie war bisher eine Identifizierung möglich. Auch das Material aus der Geminit-Paragenese konnte ja nur als "Lavendulan-ähnlich" bezeichnet werden. Hier ist Potential für neue Minerale, aber die Daten gaben es bisher nicht her. Die Röntgendaten liefern meist nur ein bis zwei Reflexe, das reicht bei weitem nicht für eine Elementarzelle, auch scheint es verschiedene Hydratstufen zu geben.
Glück Auf
der Stollentroll