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Zusammenfassung

Autor: Mampfbacke
« am: 08 Dec 25, 18:08 »

In der Gegend um Jahnsbach sind nach der GK50 in den Glimmerschiefern und Phylliten wohl auch Metabasite eingeschaltet (Erlanfels, Amphibolitschiefer bis -fels, Amphibol-Chloritschiefer, etc.). Könnte daher auch in diese Richtung gehen (weiß = verwitterter Plagioklas/Albit, grünlichgrau = Amphibol/Chlorit). Da das Ganze aber stark verwittert ist, frische Bruchflächen fehlen und die Bildqualität mäßig ist, bleibt es wohl beim Rätselraten.
Bei den vergrößerten Aufnahmen ist eventuell das Weiße weggelöst und nur noch das grünlichgraue Mineral(-gemenge) vorhanden, deshalb diese gerüstartige Struktur.

Glück Auf!
Thomas
Autor: felsenmammut
« am: 08 Dec 25, 01:39 »

Glück Auf!

Bei aller Liebe zu Steinen, aber auf den Bildern sind auch bei voller Auflösung (Monitor-Pixal => Bild-Pixel) an großen stationären Bildschirm nur "Regenwürmer" (Wurmartefakte) zu sehen; also kein Kassiterit. Müßig, da Minerale oder gar Gesteine zu deuten.

Mit freundlichen Grüßen

Das Felsenmammut
Autor: Donnerblitz
« am: 07 Dec 25, 12:03 »

Mit 5 fache Vergrößerung aufgenommen. Man sieht eine interessante Struktur.
Autor: loismin
« am: 07 Dec 25, 11:26 »

Hallo.

Ganz ehrlich, mit diesen Bildern kann man gar nichts genaues sagen, man erkennt eigentlich nur den Quarz aber sonst gar nix !

Probiers mal bessere Bilder ohne diese Spiegelungen  ( oder Überschärfung ) hinzubekommen , das schafft doch heutzutage jedes

bessere Handy .

Loismin
Autor: Rockhounder
« am: 07 Dec 25, 11:04 »

Zitat
Oder kann man es evtl. als eine von verschiedenen Erzen zusammengesetzte Oberfläche, also als Schörl einordnen?

Bei Schörl  handelt es sich um schwarzen Turmalin. Hat also mit Erzen nichts zu tun.

Gruß Norbert
Autor: Donnerblitz
« am: 07 Dec 25, 10:40 »

Herzlichen Dank an Felsenmammut für die aufschlussreiche Erklärung. Meine Annahme das die im Bild 2 und 3 enthaltenen Kristalle etwas mit Zinn zu tun hätten sind damit widerlegt. Es scheinen nur schnöde Quarzkristalle zu sein.

Der Stein im Bild 1, 2, 5 hat eine Art rauhe Kruste mit einer grau grünlichen bis ins braun/violett gehende Farbe. Könnte das eine Kassiterit Kruste sein? Oder kann man es evtl. als eine von verschiedenen Erzen zusammengesetzte Oberfläche, also als Schörl einordnen?
Danke
Autor: felsenmammut
« am: 07 Dec 25, 00:43 »

Glück Auf!

Anhand der Bilder ist außer dem weißen, durchscheinenden Quarz, gelb-orangen (und sicherlich auch braun bis schwarzen) Limonit, und einer gneisigen Matrix kaum etwas anderes zu deuten.

Kassiterit hat Ritzhärte 7 und ritzt (Fenster-)Glas. Strichfarbe ist weiß bis hellbraun. Magnetismus theoretisch zu schwach, um mit Feldmethoden festzustellen; kann aber spürbar werden bei hohem Eisenanteil oder Einlagerung von magnetisierbaren Mineralien (Hämatit, Ilmenit). Muscheliger Bruch und Diamantglanz auf frischer Bruchfläche. Einige Kristallformen und Zwillinge sind recht charakteristisch. Hohe Stoffdichte. Die Bildungsbedingungen für Kassiterit sind recht extrem und führen bei vielen Wirtsgesteinen zu Alteration und Vergreisung mit entsprechenden Mineralgemeinschaften. Die Kombination von Eigenschaften erlaubt oft eine gute Abgrenzung zu anderen, schwarzen, körnigen Mineralien (z.B. Hämatit, Ilmenit, Rutil, Wolframit, Magnetit), mit denen Kassiterit bei flüchtiger Inspektion der Funde schon mal verwechselt werden kann.

Eine recht sichere Methode zu Identifikation von Kassiterit ist die Zinnspiegelprobe. Sie erfordert aber ein sauberes Stückchen des fraglichen Minerals, dass zudem von der Stufe mechanisch abgetrennt werden muss.

Mit freundlichen Grüßen

Das Felsenmammut
Autor: Donnerblitz
« am: 06 Dec 25, 15:44 »

Hallo ihr Lieben,
Wer kann helfen? Der Fundort ist Jahnsbach im Erzgebirge. Zwei Feldfunde von heute.
Danke im Voraus.

P.S. Ich habe vom ersten Stein noch einmal versucht ein etwas besseres Foto zu machen.
Meine Vermutung geht jetzt mehr zu Skarn.