Mineralienatlas - Fossilienatlas

Arbeitsmittel / Means for work => Aufbewahrung, Präsentation / Presentation, Keeping => Thema gestartet von: ms-mineralien am 10 Dec 09, 17:28

Titel: Optimale Beschriftung auf Mineralien?
Beitrag von: ms-mineralien am 10 Dec 09, 17:28
Hallo an alle,

ich suche schon seit langem die perfekte Beschriftung für Mineralien. Was benutzt Ihr denn so?
Es gibt so viele Klebeetiketten aber diese kleben ja nach einer gewissen Zeit nicht mehr, dann habe ich schon gesehen das manche mit Tipp Ex einen kleinen Streifen auf das Mineral machen und darauf dann schreiben, hab ich selbst noch nicht ausprobiert. Ich glaube die perfekte Lösung gibt es nicht.

Aber ich lasse mich auch gerne überraschen.

Gruss

Michael
Titel: Antw:Optimale Beschriftung auf Mineralien?
Beitrag von: uwe am 10 Dec 09, 17:33
Ich bringe auf einer unattraktiven Seite (Rückseite) der Stufe einen mehr oder weniger rechteckigen Klecks aus weißer Latexfarbe mit Hilfe eines feinen Pinsels an. Nach dem der Fleck gut getrocknet ist, beschrifte ich den mit schwarzer Tusche. Zuletzt decke ich alles mit einem klaren Lack ab.

Uwe
Titel: Antw:Optimale Beschriftung auf Mineralien?
Beitrag von: ms-mineralien am 10 Dec 09, 20:50
Hallo Uwe,

danke für deine Nachricht. Hört sich interessant an, wäre mal einen Versuch wert, und es hält für die Ewigkeit, aber man bekommt es auch bestimmt nicht mehr weg. Und ist dies Aufwendig?

Gruss

Michael
Titel: Antw:Optimale Beschriftung auf Mineralien?
Beitrag von: Lapislazuli am 10 Dec 09, 22:11
Hallo, also ich habe früher kleine Stücke von Leinenklebeband benutzt, welche ich mit Kugelschreiber beschriftet habe. Leider zersetzt sich der Kleber nach einigen Jahren und wird schmierig. Habe dann meine Nummernschilder vor ein paar Jahren auf runde Papieraufkleber umgestellt. Die gibt es in allen Farben und werden bei Händlern oft zum Preisauszeichnen genutzt. Bis jetzt ist noch keines von ihnen abgefallen, wobei gesagt werden muss, das diese nicht auf allen Mineralienarten gut halten. Das ist aber nur bei wenigen der Fall (zumindest bei mir). Ich habe mir auch schon das mit dem Lack überlegt, ist mir aber irgendwie zu viel der Endlösung. Man bekommt es halt nicht mehr weg, und wenn man mal eine Stufe verkaufen will, hat der Käufer eine fremde Inventarsnummer für ewig drauf. Außerdem wiederstrebt es mir, ein "Naturprodukt" mit etwas künstlichem, nicht mehr entfernbaren zu verschandeln (das werden jetzt nicht alle verstehen, ist halt meine Einstellung, genauso wie mit geklebten Stufen).

Glück Auf

Edgar
Titel: Antw:Optimale Beschriftung auf Mineralien?
Beitrag von: uwe am 10 Dec 09, 22:12
Von manchen Stufen läßt sich eine von mir aufgebrachte Nummerierung relativ leicht, beispielsweise mit einem Messer, wieder abkratzen.

Uwe
Titel: Antw:Optimale Beschriftung auf Mineralien?
Beitrag von: ms-mineralien am 11 Dec 09, 09:40
Wie gesagt, ich denke das mit der Latexfarbe und dem Klarlack ist schon eine gute Idee, hält vor allem für die Ewigkeit,
aber wenn man vielleicht über 200 Stufen hat, dann ist das denke ich schon sehr Zeitaufwendig. Wie lange brauchst du denn bis du ein Mineral beschriftet hast Uwe?
Es gibt ja noch die Variante mit dem Kitt und einem Papierzettelchen, aber ich kann Kitt nicht ausstehen.
Jetzt ist mir gerade die Idee gekommen anstatt Kitt die Heißklebepistole zu benutzen, ob das was wird? Ich werde das man an einem unansehnlichen Brocken ausprobieren.

Gruss

Michael
Titel: Antw:Optimale Beschriftung auf Mineralien?
Beitrag von: skibbo am 11 Dec 09, 10:27
Hallo Michael,

von Mineralienkitt + Papierzettel würde ich dir abraten. Denn bei steigenden Temperaturen (Dachgeschosswohnung) habe ich die Erfahrung gemacht, das dir das Zeug in die Stufen zieht und dort, ebenso wie auf dem Papier unschöne Fettflecken hinterlässt. Ich bin auch schon seit geraumer Zeit auf die Heißklebepistole + Papierzettel umgestiegen. Hält prima und lässt sich super entfernen. Denn spätestens wenn du die Stufe mit Wasser in Kontakt bringst fällt der Heißkleber meist von selbst ab. Für mich bisher die beste Lösung.

LG stefan
Titel: Antw:Optimale Beschriftung auf Mineralien?
Beitrag von: triassammler am 11 Dec 09, 10:50
Hallo,

ich verwende weißen Edding als Grundierung und schreibe die Nummer auf die noch nicht völlig getrocknete weiße Fläche mit dünnem schwarzen Edding. Hat den Vorteil, dass sich der schwarze Edding mit der Grundierung verbindet und bei normaler Handhabung der Stufe nicht abgerieben wird. Entfernen lässt sich das ganze bei Bedarf gut mit einem Messer, eventuelle Rückstände können mit einem lösungsmittelgetränkten Tuch weggetupft werden. Zeitaufwand für die Beschriftung: ca. 2x30 Sekunden, mit 5 Minuten Trockenzeit für die Grundierung dazwischen.
Stücken, denen ich eine solch dauerhafte Markierung nicht antun möchte, bekommen ein auf die gleiche Weise beschriftetes Stück Hansaplast-Textilklebeband (das Zeug, das zur Fixierung von Verbänden benutzt wird) aufgeklebt. Dass sich der Kleber zersetzen würde, habe ich in 10 Jahren noch nicht beobachtet.

Mich persönlich stört es nicht, wenn ich ein Stück erwerbe, auf das bereits eine fremde Inventarnummer aufgebracht ist, solange die Nummer nicht im Unverstand mitten auf die Vorderseite gekritzelt wurde und es sorgfältig gemacht wurde, so dass ich meine eigene Nummer darüber aufbringen kann. Wo ich einen Haschmich kriege ist, wenn ein Zettel oder Klebeettikett mit Klebstoff an das Stück gepappt wurde. Die Schweinerei lässt sich kaum mehr entfernen. Bei Stücken von historischen oder erloschenen Fundstellen kann es aber auch sehr interessant sein, durch noch vorhandene Altnummerierungen die Sammlungsgeschichte des Stücks nachzuvollziehen.

Gruß,
Rainer
Titel: Antw:Optimale Beschriftung auf Mineralien?
Beitrag von: uwe am 11 Dec 09, 11:40
Natürlich ist die von mir oder Rainer "Triassammler" angewendete Methode zeitaufwendig. Aber in den kommenden Wochen mit den zu erwartenden sammleruntauglichen Wetter, ist es eine schöne Möglichkeit sich mit der Sammlung zu beschäftigen. Außerdem gebe ich Rainer recht. Eine alte Inventarnummer ist ein Stück Geschichte der erworbenen Stufe und sollte zumindest dokumentiert werden.

Uwe
Titel: Antw:Optimale Beschriftung auf Mineralien?
Beitrag von: Uwe E am 11 Dec 09, 14:08
Ich drucke die Nummern mittels meines selbst gebastelten Sammlungsverwaltungsprogramms, geht aber genauso gut z. B. mit einem Tabellenkalkulations- oder Textprogramm, auf einem Farbdrucker aus. Ich verwende dabei weiße, fette Schrift auf rotem Hintergrund. So sind die Schildchen später am Objekt schnell zu finden. Die Nummernetiketten sind ca. 10 x 3 mm groß.
Danach klebe ich einen Streifen farbloses Klebeband darüber, um sie zu schützen.
Auf die Rückseite des Ausdruckes kommt eine Bahn doppelseitiges, extrem haftendes Teppichklebeband (Gewebeband).
Von dem Streifen mit den Nummern kann ich dann immer die aktuelle oben abschneiden und aufkleben.
Bis auf sandende und bröselige Stufen (da meist Beschriftung mit der bewährten "Schrift auf weißer Farbe-Methode") haften die Etiketten nun schon viele Jahre.

Grüße
Uwe
Titel: Antw:Optimale Beschriftung auf Mineralien?
Beitrag von: Kluftknacker am 11 Dec 09, 14:30
Wie gesagt, ich denke das mit der Latexfarbe und dem Klarlack ist schon eine gute Idee, hält vor allem für die Ewigkeit,aber wenn man vielleicht über 200 Stufen hat, dann ist das denke ich schon sehr Zeitaufwendig.

Hallo Sammlervolk,
... das soll ja auch für die Ewigkeit halten. Aufwendig? Für's Reinigen, Trimmen usw. braucht man entschieden länger als für einen kleinen Farbklecks. Das sollte die Sache wert sein. Im übrigen - auch bei großen Sammlungen - macht man das nur 1x. Das war es dann.

Man markiert nicht jede Stufe einzeln, sondern packt den ganzen Tisch voll, Massenabfertigung quasi. Der Aufwand hält sich dann in Grenzen.

LG
Kluftknacker
(der die gleiche Methode benutzt, für den kleinen Klecks allerdings eine plane Fläche mit einem Mini-Dremel schafft)
Titel: Antw:Optimale Beschriftung auf Mineralien?
Beitrag von: der Sauerländer am 11 Dec 09, 15:29
Tja....mit so nem Klecks und Nr und Klarlack habe ich auch mal angefangen. Das hielt auch und war leserlich. So ca 10-15 Jahre :-\

Denkt lieber über ein schönes Design für euren eigenen Sammlungszettel nach. So 4x5 cm, Mineral, Fundort und was euch wichtig erscheint.  Vielleicht ein kleines, selbst entworfenes Familien-Wappen mit drauf (hat der Calcitminer, sieht richtig edel aus!). 1000 Stück kosten bei einer Druckerei nur ne Kleinigkeit.
In 50 Jahren ist das dann ein alter Sammlungszettel und gibt richtig was her.

Auf meine Stücke kommt mir NIE wieder ein Klecks!
Titel: Antw:Optimale Beschriftung auf Mineralien?
Beitrag von: loparit am 11 Dec 09, 20:01
Hallo,

ich drucke ähnlich "Uwe E" kleine 10x5 mm Zettel mit der Sammlungsnummer über einem Laserdrucker. Ein Tropfen Uhu auf das Stück und dann nochmal auf den Zettel. So ist dieser nachher Wasserfest für eventuell anfallende Reingungsarbeiten.
Das hält top ist nicht sehr aufwendig und auch auf dem Stück nicht so aufällig. Bei Stücken die ich dann abgebe drucke ich meistens "wenn ich es nicht vergesse" wie der Sauerländer schreibt noch ein Etikett.

Gruß
loparit
Titel: Antw:Optimale Beschriftung auf Mineralien?
Beitrag von: Wasserhund am 12 Dec 09, 04:13
Hallo,

ich bin etwas überrascht. Ich möchte niemandem zu Nahe treten, aber ich würde niemals ein Mineral bekleben oder sonst irgendwie mit "Leim" versehen. Da kommt einfach ein schickes Schild drunter, mit Name und Fundort, und gut ist. Der Rest steht im Computer. Natürlich darf man dann nie das Etikett vom Mineral trennen, ggf. erneuern. Aber da irgendwas aufkleben, nee, das getrau ich mich einfach nicht. Sorry, aber so kann man Pflastersteine nummerieren, aber doch nicht die wertvollsten Minerale die man mühevoll zusammenträgt. Nix für ungut,

Grüße
Titel: Antw:Optimale Beschriftung auf Mineralien?
Beitrag von: Anatas am 12 Dec 09, 09:28

/sign

Hallo,

ich bin etwas überrascht. Ich möchte niemandem zu Nahe treten, aber ich würde niemals ein Mineral bekleben oder sonst irgendwie mit "Leim" versehen. Da kommt einfach ein schickes Schild drunter, mit Name und Fundort, und gut ist. Der Rest steht im Computer. Natürlich darf man dann nie das Etikett vom Mineral trennen, ggf. erneuern. Aber da irgendwas aufkleben, nee, das getrau ich mich einfach nicht. Sorry, aber so kann man Pflastersteine nummerieren, aber doch nicht die wertvollsten Minerale die man mühevoll zusammenträgt. Nix für ungut,

Grüße
Titel: Antw:Optimale Beschriftung auf Mineralien?
Beitrag von: uwe am 12 Dec 09, 10:05
Da kann man nun reden wie man will, zu einem Sammlungsstück (egal was es ist) gehören sowohl eine mehr oder weniger fest angebrachte Nummer sowie ein Etikett. In einem Katalog oder einer Kartei sollten dann noch all diese Daten erfasset werden, welche auf einem Etikett keinen Platz haben. Die Nummer gehört natürlich auch auf das Etikett und auf die Karteikarte. Hinsichtlich der Nummer mache allerdings sogar ich eine Ausnahme, wenn es sich um einen allseitig gut ausgebildeten Schwimmer handelt. Auch bei einem Mikromount entfällt diese, da dieser fest in einer Dose montiert ist. Ansonsten tut es keiner Stufe eien Abbruch, wenn auf der Rückseite eine Nummer angebracht ist.

Da es gottlob für einen Sammlungsaufbau kein Gesetz gibt, kann das aber jeder so halten wie er möchte.

Uwe 
Titel: Antw:Optimale Beschriftung auf Mineralien?
Beitrag von: Kluftknacker am 12 Dec 09, 12:58
Da kommt einfach ein schickes Schild drunter, mit Name und Fundort, und gut ist. (...)  Natürlich darf man dann nie das Etikett vom Mineral trennen, ggf. erneuern.

Hallo,
das ansich ist schon ein Widerspruch. Mit dieser Methode ist immer eine Trennung verbunden.   ^-^
Selbstverständlich ist der Klecks/die Nummernhöhe so klein wie möglich und an Stellen angebracht, die auch in der Vitrine nicht gleich sichtbar sind, z.B. an der Matrixseite, die nach unten bzw. hinten zeigt.
Übringens: Fast alle Museen und wissenschaftl. Sammlungen katalogisieren mit der "Klecksmethode" ihre Bestände. ;)

LG
Kluftknacker
Titel: Antw:Optimale Beschriftung auf Mineralien?
Beitrag von: ms-mineralien am 13 Dec 09, 17:02
Ich werde nächstes Wochenende mal beide Varianten ausprobieren, einmal die mit dem Latexfarbklex und dem Klarlack, und dann die mit der Heißklebepistole und dem Zettel, ich bin mal gespannt was mit besser gefällt bzw. was besser funktioniert und wie Zeitaufwändig das ist.

Gruss

Michael
Titel: Antw:Optimale Beschriftung auf Mineralien?
Beitrag von: triassammler am 13 Dec 09, 18:00
Hallo,

Zeitaufwand hin oder her, wenn man ggf. Stunden verbracht hat, um eine Stufe zu finden, zu bergen, zu reinigen und zu bestimmen, dann reisst es zeitlich keine der genannten Methoden mehr raus. Dauerhaftigkeit sollte hier vor Zeitersparnis gehen!

Die Methode, die Stufe zwecks optimalen Werterhalts gar nicht zu beschriften und nur ein Etikett beizulegen, ist kreuzgefährlich. Da muss nur mal eine Schublade herunterfallen, oder später nehmen es die Erben mal mit dem Einmotten vor dem Verkauf nicht so genau - und schon ist alles schön durcheinander, voneinander separiert, oder die "unnötige" Zettelwirtschaft entsorgt. Und wie viele Postings haben wir hier von Mitgliedern, die genau dieses Problem mit erworbenen Sammlungen haben...! Wobei dann vieles mangels genauer Angaben nur noch für den Flohmarkt oder die Mülltonne taugt.

Gruß,
Rainer
Titel: Antw:Optimale Beschriftung auf Mineralien?
Beitrag von: Kluftknacker am 13 Dec 09, 18:16
Treffender als Rainer hätte man das nicht formulieren können.

Schönes WE
Kluftknacker
Titel: Antw:Optimale Beschriftung auf Mineralien?
Beitrag von: loparit am 13 Dec 09, 18:36
Ja da kann ich "Triassammler" nur zustimmen.
Was glaubt ihr wie viele Teilsammlungen und auch Sammlungen ich schon in den Händen hatte, wo genau das passiert ist. Da erbt jemand eine Sammlung, packt die Stücke ein um sie zwecks Wertbestimmung mir zu zeigen und beim einpacken sind dann in der Eile die Zettel vergessen worden. Na macht nichts, der kennt sich ja aus und schwubs die Zettel alle in ein Kuvert und dazu zu den Stücken.
Wenn dann die Zettel noch gut geschrieben sind und auch die Bestimmung stimmte, ist eine Zuordnung meistens noch möglich.
Wäre eine Nummer auf dem Zettel und auf der Stufe, würde das überhaupt kein Problem machen.
Meine Nummern auf den Stücken sind so klein, dass man die im allgemeinen wenn das Stück in der Vitrine steht nicht sieht.

Mit einer Heißklebepistole würde ich die Nummern nicht fest machen. Mit UHU funktioniert hervorragend, lässt sich ohne Probleme auch wieder entfernen.

Gruß
loparit
Titel: Antw:Optimale Beschriftung auf Mineralien?
Beitrag von: Moni am 13 Dec 09, 19:59
Also ich druck mir immer ein kleines selbstklebendes Editekt mit Mineralname, Fundort + Funddatum aus; max. 5mm breiter Streiflein mehr oder weniger lang. Dieses wird auf die Rückseite aufgeklebt.

Ärger kommt dann auf, wenn das Ediket nicht kleben will oder später mal abfällt - aller schon passiert. Weiterhin ist ärgerlich, daß beim event. Putzen mit Wasser das ganze auch abfällt und die Tinte verwischt.
Was besseres ist mit jedoch noch nicht eingefallen.

Nur Nummerierung und dann die Angaben auf Karteikarte oder im Computer zu haben, finde ich persönlich unpraktisch, denn dann muß ich ständig das Hilfsmittel bei der Hand haben. Nach dem Motto: Ach die Nr. 55 was war das nochmal? Äh? Dann kommt der Gang in andere Zimmer, Suchen - Finden und dann: ahja war Calcit vom Winterberg ..... ;D   

Ic in bisher bis auf die kleinen Ärgernisse wie oben beschieben ganz zufrieden.

Herzliche Grüße
Moni
Titel: Antw:Optimale Beschriftung auf Mineralien?
Beitrag von: guefz am 13 Dec 09, 20:04
Hallo Moni,

das mit dem Verwischen der Tinte lässt sich durch Verwendung eines Laserdruckers beheben...

Günter
Titel: Antw:Optimale Beschriftung auf Mineralien?
Beitrag von: Moni am 13 Dec 09, 20:06
Hallo guefz,

na klasse  ;D!!  Und was mach ich nu, wenn ich keinen habe  :( ;D

Gruß Moni
Titel: Antw:Optimale Beschriftung auf Mineralien?
Beitrag von: guefz am 13 Dec 09, 20:19
Bald ist doch Weihnachten... ;D

Günter
Titel: Antw:Optimale Beschriftung auf Mineralien?
Beitrag von: triassammler am 14 Dec 09, 00:05
Und was mach ich nu, wenn ich keinen habe  :( ;D

Wenn man keinen Wert drauf legt, dass der Drucker mehr als 10 Seiten pro Minute ausspuckt oder perfekte Graustufenbilder liefert, gibt es sehr gute Geräte für den Textdruck schon ab 60 Euronen. Hält dann auch 5 Jahre ist und damit billiger als ein Internetanschluss ;)

An sich ist es jedermanns eigene Sache, wie viel Zeit und Geld er in die Inventarisierung seiner Sammlung investieren will, und wie leicht oder schwer er es damit der Nachwelt machen möchte, aus der Sammlung einen Nutzen zu ziehen.

Ich habe mal Stücke - Platten mit Fossilien - aus einer Altsammlung erhalten, deren Besitzer es für eine einfache Methode zum Aufhängen hielt, selbstklebende Bildaufhängeösen anzubringen und diese noch mit dickem gelben Pattex zu verstreichen, um sie zu verstärken. Dem Verkäufer war dieser Zustand peinlich, und entsprechend fiel der Preis aus. Und ich hatte tagelang Freude, die Sauerei zu entfernen, was auch nur teilweise glückte. Den Aufwand habe ich mir nur gemacht, weil es sich um eine berühmte, seit Jahrzehnten erloschene Fundstelle handelte. Bestimmungsetiketten waren übrigens keine mehr dabei...

Gruß,
Rainer
Titel: Antw:Optimale Beschriftung auf Mineralien?
Beitrag von: wolfi am 17 Dec 09, 23:10
Servus,
da greife ich gerne auf den alten Werbespruch zurück: im Falle eines Falles klebt Uhu wirklich alles! Kleines Etikett mit fortlaufender Nummer auf die Rückseite der Stufe, dazu Karteikarte, fertig. Von der Katalogisierung im PC bin ich weggekommen, seit mein Sohnemann meinen Rechner und damit alle nicht gesicherten Daten aus bislang ungeklärten Gründen ruinierte.
Servus + Glück auf
Wolfi
Titel: Antw:Optimale Beschriftung auf Mineralien?
Beitrag von: zinnwald am 18 Dec 09, 11:07
Hallo Jahresendler 09,

hier mal eine Beschriftung die in Berlin  Anfang des 20-jahrh. üblich war.
Glaube, das wurde " Berliner Etikett " genannt. Sehr klein geschrieben und
danach der Zettel mit Klarlack behandelt.
Gruß
Bodo
Titel: Antw:Optimale Beschriftung auf Mineralien?
Beitrag von: Moni am 23 Dec 09, 16:37
Hallo an alle,

im Ergebnis einer Putzattake habe ich einige Fundstücke entstaubt, d.h. Waschen der Stücke war notwendig.
Meine weiter oben gemachte Befürchtung, daß die Ediktten nach dem Wassereintauchen endweder abfallen oder die Tintenstrahler-Tinte verwischt hat sich nicht bestätigt.
Sehr schön! 

Herzliche Grüße
Moni
Titel: Antw:Optimale Beschriftung auf Mineralien?
Beitrag von: uwe am 24 Dec 09, 11:19
Was nach längerer Zeit mit den auf die Stufe geklebten Etiketten passieren kann wird gut in den Beiträgen von Achim (Mineralien Bestimmen) illustriert.

Allen ein Frohes Fest

Uwe
Titel: Re: Antw:Optimale Beschriftung auf Mineralien?
Beitrag von: vandendrieschen am 17 Feb 25, 16:37
Hallo,

ich bin etwas überrascht. Ich möchte niemandem zu Nahe treten, aber ich würde niemals ein Mineral bekleben oder sonst irgendwie mit "Leim" versehen. Da kommt einfach ein schickes Schild drunter, mit Name und Fundort, und gut ist. Der Rest steht im Computer. Natürlich darf man dann nie das Etikett vom Mineral trennen, ggf. erneuern.
Hallo,
das passiert aber, wie wir kürzlich wieder 2 mal lesen durften. Fliegende Zettel und fehlende oder unnummerierte Stücke...

Zitat
Aber da irgendwas aufkleben, nee, das getrau ich mich einfach nicht. Sorry, aber so kann man Pflastersteine nummerieren, aber doch nicht die wertvollsten Minerale die man mühevoll zusammenträgt. Nix für ungut
Es kommt auf das wie an.

Ich habe meine Etiketten nochmal überarbeitet. Da die alte Version für viele Stücke mit ~ 3 x 4 cm zu wuchtig war. Die Maße sind jetzt 1,70 cm x 2,40 cm und passen selbst auf kleine Stufen.
Darauf wird nur das wichtigste vermerkt. Exakte Fundortstelle, vollständiges Datum (leg.), Maße (bspw. bei +20 Quarzen ist die Zuordnung nicht mehr gegeben, sollten sich Etiketten ablösen) Daher ist der Mineralienname entehrbarer, zumal sich oft nicht nur ein Mineral darauf befindet und der Platz nicht ausreichen würde. Und wo fängt es dann an und hört es auf, was wert ist, dokumentiert zu werden?
Zudem kann man den Mineraliennamen in einer extra Kartei oder Datenbank vermerken, statt den Fundort (da das Zubehör eh meist verloren geht), wie es oft gemacht wird. Und das Mineral ist immer nachträglich bestimmbar und auch für Laien reproduzierbar über Fachwissende. Und selber wissen die meisten Sammler, welche Mineralien sie in der Vitrine haben.
Eine Archiv/Sammelnummer funktioniert auch nur solange, wie das Zubehör erhalten bleibt. Durch Einsatz der EDV vernachlässigen heute manche Sammler eine genaue Etikettierung, weil der 'Rest' in der Datenbank zu finden ist. Werden Sammlung und Rechner getrennt, sind nur Minimalangaben oder nur Nummern auf dem Etikett zugänglich.
Die Schrift kann kurzfristig verblassen (Tintenstrahldrucker, innerhalb von zwei Monaten) oder die lasergedruckten Buchstaben lösen sich vom Papier.
Mein Setup:
- Etiketten aus ph-neutralen Museumskarton.
- Schriftgröße 4 - 5 pkt.
- FixoGum von Marabu zum rückstandsfreien befestigen und wieder ablösen der Etiketten.
- Wenn selbstgeschrieben, ein weicher hochwertiger Bleistift (Härtegrad 2B) zb. Etiketten-Bleistift.
- oder edding 1800 Präzisionsfeinschreiber/Pigmenttintenstift mit Polyesterspitze, für Schönschrift auf Sammlungsetiketten.
- mit Fixierspray für Druckerpapier Etikett und Schrift versiegeln.