Hallo,
ich verwende weißen Edding als Grundierung und schreibe die Nummer auf die noch nicht völlig getrocknete weiße Fläche mit dünnem schwarzen Edding. Hat den Vorteil, dass sich der schwarze Edding mit der Grundierung verbindet und bei normaler Handhabung der Stufe nicht abgerieben wird. Entfernen lässt sich das ganze bei Bedarf gut mit einem Messer, eventuelle Rückstände können mit einem lösungsmittelgetränkten Tuch weggetupft werden. Zeitaufwand für die Beschriftung: ca. 2x30 Sekunden, mit 5 Minuten Trockenzeit für die Grundierung dazwischen.
Stücken, denen ich eine solch dauerhafte Markierung nicht antun möchte, bekommen ein auf die gleiche Weise beschriftetes Stück Hansaplast-Textilklebeband (das Zeug, das zur Fixierung von Verbänden benutzt wird) aufgeklebt. Dass sich der Kleber zersetzen würde, habe ich in 10 Jahren noch nicht beobachtet.
Mich persönlich stört es nicht, wenn ich ein Stück erwerbe, auf das bereits eine fremde Inventarnummer aufgebracht ist, solange die Nummer nicht im Unverstand mitten auf die Vorderseite gekritzelt wurde und es sorgfältig gemacht wurde, so dass ich meine eigene Nummer darüber aufbringen kann. Wo ich einen Haschmich kriege ist, wenn ein Zettel oder Klebeettikett mit Klebstoff an das Stück gepappt wurde. Die Schweinerei lässt sich kaum mehr entfernen. Bei Stücken von historischen oder erloschenen Fundstellen kann es aber auch sehr interessant sein, durch noch vorhandene Altnummerierungen die Sammlungsgeschichte des Stücks nachzuvollziehen.
Gruß,
Rainer