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Autor Thema: Optimale Beschriftung auf Mineralien?  (Gelesen 17991 mal)

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Offline ms-mineralien

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Optimale Beschriftung auf Mineralien?
« am: 10 Dec 09, 17:28 »
Hallo an alle,

ich suche schon seit langem die perfekte Beschriftung für Mineralien. Was benutzt Ihr denn so?
Es gibt so viele Klebeetiketten aber diese kleben ja nach einer gewissen Zeit nicht mehr, dann habe ich schon gesehen das manche mit Tipp Ex einen kleinen Streifen auf das Mineral machen und darauf dann schreiben, hab ich selbst noch nicht ausprobiert. Ich glaube die perfekte Lösung gibt es nicht.

Aber ich lasse mich auch gerne überraschen.

Gruss

Michael

Offline uwe

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Antw:Optimale Beschriftung auf Mineralien?
« Antwort #1 am: 10 Dec 09, 17:33 »
Ich bringe auf einer unattraktiven Seite (Rückseite) der Stufe einen mehr oder weniger rechteckigen Klecks aus weißer Latexfarbe mit Hilfe eines feinen Pinsels an. Nach dem der Fleck gut getrocknet ist, beschrifte ich den mit schwarzer Tusche. Zuletzt decke ich alles mit einem klaren Lack ab.

Uwe

Offline ms-mineralien

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Antw:Optimale Beschriftung auf Mineralien?
« Antwort #2 am: 10 Dec 09, 20:50 »
Hallo Uwe,

danke für deine Nachricht. Hört sich interessant an, wäre mal einen Versuch wert, und es hält für die Ewigkeit, aber man bekommt es auch bestimmt nicht mehr weg. Und ist dies Aufwendig?

Gruss

Michael

Offline Lapislazuli

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Antw:Optimale Beschriftung auf Mineralien?
« Antwort #3 am: 10 Dec 09, 22:11 »
Hallo, also ich habe früher kleine Stücke von Leinenklebeband benutzt, welche ich mit Kugelschreiber beschriftet habe. Leider zersetzt sich der Kleber nach einigen Jahren und wird schmierig. Habe dann meine Nummernschilder vor ein paar Jahren auf runde Papieraufkleber umgestellt. Die gibt es in allen Farben und werden bei Händlern oft zum Preisauszeichnen genutzt. Bis jetzt ist noch keines von ihnen abgefallen, wobei gesagt werden muss, das diese nicht auf allen Mineralienarten gut halten. Das ist aber nur bei wenigen der Fall (zumindest bei mir). Ich habe mir auch schon das mit dem Lack überlegt, ist mir aber irgendwie zu viel der Endlösung. Man bekommt es halt nicht mehr weg, und wenn man mal eine Stufe verkaufen will, hat der Käufer eine fremde Inventarsnummer für ewig drauf. Außerdem wiederstrebt es mir, ein "Naturprodukt" mit etwas künstlichem, nicht mehr entfernbaren zu verschandeln (das werden jetzt nicht alle verstehen, ist halt meine Einstellung, genauso wie mit geklebten Stufen).

Glück Auf

Edgar

Offline uwe

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Antw:Optimale Beschriftung auf Mineralien?
« Antwort #4 am: 10 Dec 09, 22:12 »
Von manchen Stufen läßt sich eine von mir aufgebrachte Nummerierung relativ leicht, beispielsweise mit einem Messer, wieder abkratzen.

Uwe

Offline ms-mineralien

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Antw:Optimale Beschriftung auf Mineralien?
« Antwort #5 am: 11 Dec 09, 09:40 »
Wie gesagt, ich denke das mit der Latexfarbe und dem Klarlack ist schon eine gute Idee, hält vor allem für die Ewigkeit,
aber wenn man vielleicht über 200 Stufen hat, dann ist das denke ich schon sehr Zeitaufwendig. Wie lange brauchst du denn bis du ein Mineral beschriftet hast Uwe?
Es gibt ja noch die Variante mit dem Kitt und einem Papierzettelchen, aber ich kann Kitt nicht ausstehen.
Jetzt ist mir gerade die Idee gekommen anstatt Kitt die Heißklebepistole zu benutzen, ob das was wird? Ich werde das man an einem unansehnlichen Brocken ausprobieren.

Gruss

Michael

Offline skibbo

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Antw:Optimale Beschriftung auf Mineralien?
« Antwort #6 am: 11 Dec 09, 10:27 »
Hallo Michael,

von Mineralienkitt + Papierzettel würde ich dir abraten. Denn bei steigenden Temperaturen (Dachgeschosswohnung) habe ich die Erfahrung gemacht, das dir das Zeug in die Stufen zieht und dort, ebenso wie auf dem Papier unschöne Fettflecken hinterlässt. Ich bin auch schon seit geraumer Zeit auf die Heißklebepistole + Papierzettel umgestiegen. Hält prima und lässt sich super entfernen. Denn spätestens wenn du die Stufe mit Wasser in Kontakt bringst fällt der Heißkleber meist von selbst ab. Für mich bisher die beste Lösung.

LG stefan

Offline triassammler

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Antw:Optimale Beschriftung auf Mineralien?
« Antwort #7 am: 11 Dec 09, 10:50 »
Hallo,

ich verwende weißen Edding als Grundierung und schreibe die Nummer auf die noch nicht völlig getrocknete weiße Fläche mit dünnem schwarzen Edding. Hat den Vorteil, dass sich der schwarze Edding mit der Grundierung verbindet und bei normaler Handhabung der Stufe nicht abgerieben wird. Entfernen lässt sich das ganze bei Bedarf gut mit einem Messer, eventuelle Rückstände können mit einem lösungsmittelgetränkten Tuch weggetupft werden. Zeitaufwand für die Beschriftung: ca. 2x30 Sekunden, mit 5 Minuten Trockenzeit für die Grundierung dazwischen.
Stücken, denen ich eine solch dauerhafte Markierung nicht antun möchte, bekommen ein auf die gleiche Weise beschriftetes Stück Hansaplast-Textilklebeband (das Zeug, das zur Fixierung von Verbänden benutzt wird) aufgeklebt. Dass sich der Kleber zersetzen würde, habe ich in 10 Jahren noch nicht beobachtet.

Mich persönlich stört es nicht, wenn ich ein Stück erwerbe, auf das bereits eine fremde Inventarnummer aufgebracht ist, solange die Nummer nicht im Unverstand mitten auf die Vorderseite gekritzelt wurde und es sorgfältig gemacht wurde, so dass ich meine eigene Nummer darüber aufbringen kann. Wo ich einen Haschmich kriege ist, wenn ein Zettel oder Klebeettikett mit Klebstoff an das Stück gepappt wurde. Die Schweinerei lässt sich kaum mehr entfernen. Bei Stücken von historischen oder erloschenen Fundstellen kann es aber auch sehr interessant sein, durch noch vorhandene Altnummerierungen die Sammlungsgeschichte des Stücks nachzuvollziehen.

Gruß,
Rainer

Offline uwe

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Antw:Optimale Beschriftung auf Mineralien?
« Antwort #8 am: 11 Dec 09, 11:40 »
Natürlich ist die von mir oder Rainer "Triassammler" angewendete Methode zeitaufwendig. Aber in den kommenden Wochen mit den zu erwartenden sammleruntauglichen Wetter, ist es eine schöne Möglichkeit sich mit der Sammlung zu beschäftigen. Außerdem gebe ich Rainer recht. Eine alte Inventarnummer ist ein Stück Geschichte der erworbenen Stufe und sollte zumindest dokumentiert werden.

Uwe

Offline Uwe E

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Antw:Optimale Beschriftung auf Mineralien?
« Antwort #9 am: 11 Dec 09, 14:08 »
Ich drucke die Nummern mittels meines selbst gebastelten Sammlungsverwaltungsprogramms, geht aber genauso gut z. B. mit einem Tabellenkalkulations- oder Textprogramm, auf einem Farbdrucker aus. Ich verwende dabei weiße, fette Schrift auf rotem Hintergrund. So sind die Schildchen später am Objekt schnell zu finden. Die Nummernetiketten sind ca. 10 x 3 mm groß.
Danach klebe ich einen Streifen farbloses Klebeband darüber, um sie zu schützen.
Auf die Rückseite des Ausdruckes kommt eine Bahn doppelseitiges, extrem haftendes Teppichklebeband (Gewebeband).
Von dem Streifen mit den Nummern kann ich dann immer die aktuelle oben abschneiden und aufkleben.
Bis auf sandende und bröselige Stufen (da meist Beschriftung mit der bewährten "Schrift auf weißer Farbe-Methode") haften die Etiketten nun schon viele Jahre.

Grüße
Uwe

Offline Kluftknacker

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Antw:Optimale Beschriftung auf Mineralien?
« Antwort #10 am: 11 Dec 09, 14:30 »
Wie gesagt, ich denke das mit der Latexfarbe und dem Klarlack ist schon eine gute Idee, hält vor allem für die Ewigkeit,aber wenn man vielleicht über 200 Stufen hat, dann ist das denke ich schon sehr Zeitaufwendig.

Hallo Sammlervolk,
... das soll ja auch für die Ewigkeit halten. Aufwendig? Für's Reinigen, Trimmen usw. braucht man entschieden länger als für einen kleinen Farbklecks. Das sollte die Sache wert sein. Im übrigen - auch bei großen Sammlungen - macht man das nur 1x. Das war es dann.

Man markiert nicht jede Stufe einzeln, sondern packt den ganzen Tisch voll, Massenabfertigung quasi. Der Aufwand hält sich dann in Grenzen.

LG
Kluftknacker
(der die gleiche Methode benutzt, für den kleinen Klecks allerdings eine plane Fläche mit einem Mini-Dremel schafft)

Offline der Sauerländer

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Antw:Optimale Beschriftung auf Mineralien?
« Antwort #11 am: 11 Dec 09, 15:29 »
Tja....mit so nem Klecks und Nr und Klarlack habe ich auch mal angefangen. Das hielt auch und war leserlich. So ca 10-15 Jahre :-\

Denkt lieber über ein schönes Design für euren eigenen Sammlungszettel nach. So 4x5 cm, Mineral, Fundort und was euch wichtig erscheint.  Vielleicht ein kleines, selbst entworfenes Familien-Wappen mit drauf (hat der Calcitminer, sieht richtig edel aus!). 1000 Stück kosten bei einer Druckerei nur ne Kleinigkeit.
In 50 Jahren ist das dann ein alter Sammlungszettel und gibt richtig was her.

Auf meine Stücke kommt mir NIE wieder ein Klecks!

Offline loparit

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Antw:Optimale Beschriftung auf Mineralien?
« Antwort #12 am: 11 Dec 09, 20:01 »
Hallo,

ich drucke ähnlich "Uwe E" kleine 10x5 mm Zettel mit der Sammlungsnummer über einem Laserdrucker. Ein Tropfen Uhu auf das Stück und dann nochmal auf den Zettel. So ist dieser nachher Wasserfest für eventuell anfallende Reingungsarbeiten.
Das hält top ist nicht sehr aufwendig und auch auf dem Stück nicht so aufällig. Bei Stücken die ich dann abgebe drucke ich meistens "wenn ich es nicht vergesse" wie der Sauerländer schreibt noch ein Etikett.

Gruß
loparit

Offline Wasserhund

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    • Wasserhund
Antw:Optimale Beschriftung auf Mineralien?
« Antwort #13 am: 12 Dec 09, 04:13 »
Hallo,

ich bin etwas überrascht. Ich möchte niemandem zu Nahe treten, aber ich würde niemals ein Mineral bekleben oder sonst irgendwie mit "Leim" versehen. Da kommt einfach ein schickes Schild drunter, mit Name und Fundort, und gut ist. Der Rest steht im Computer. Natürlich darf man dann nie das Etikett vom Mineral trennen, ggf. erneuern. Aber da irgendwas aufkleben, nee, das getrau ich mich einfach nicht. Sorry, aber so kann man Pflastersteine nummerieren, aber doch nicht die wertvollsten Minerale die man mühevoll zusammenträgt. Nix für ungut,

Grüße

Offline Anatas

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  • Südtirol ist nicht Italien
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Antw:Optimale Beschriftung auf Mineralien?
« Antwort #14 am: 12 Dec 09, 09:28 »

/sign

Hallo,

ich bin etwas überrascht. Ich möchte niemandem zu Nahe treten, aber ich würde niemals ein Mineral bekleben oder sonst irgendwie mit "Leim" versehen. Da kommt einfach ein schickes Schild drunter, mit Name und Fundort, und gut ist. Der Rest steht im Computer. Natürlich darf man dann nie das Etikett vom Mineral trennen, ggf. erneuern. Aber da irgendwas aufkleben, nee, das getrau ich mich einfach nicht. Sorry, aber so kann man Pflastersteine nummerieren, aber doch nicht die wertvollsten Minerale die man mühevoll zusammenträgt. Nix für ungut,

Grüße

 

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