Mineralienatlas - Fossilienatlas
Vermischtes / Miscellaneous / Varios => Dies und Das / this and that => Thema gestartet von: Jochen1Knochen am 22 May 13, 20:08
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Hallo!
Mittlerweile wird in zunehmenden Maße alles mit Kameras und Bewegungsmeldern gesichert.Schuld sind nicht nur die Sammler,sondern mehr die Vandalen und Diebe,aber als Sammler wird man in diese Gruppe erstmal reingedrängt.Ich weiß,daß wir im Atlas die Politik beiseite lassen sollen,aber irgendwie fällt es immer schwerer,vom Wachschutz erstmal als Unbefugter angesehen zu werden, welcher bestimmt was stehlen will.
Immer den Schwanz einziehen geht hier nicht!
Fundstellen im Atlas zu löschen,wegen Idiotentum geht auch nicht.
Siehe:
http://www.mineralienatlas.de/forum/index.php/topic,33082.0.html
http://www.mineralienatlas.de/forum/index.php/topic,33083.0.html
Hier sollte man nachdenken.
Man kann die Politik und aber auch den Umweltschutz im Atlas,bzw. im mehr im Forum nicht mehr ausgrenzen.
Denkt mal alle bissel nach,sonst wird Ebbe!
Ein herzliches
"Glück Auf"
wünscht Euch Jens
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Man sollte sich an Angelvereinen orientieren , die machen ne Prüfung und dann können die ihr Leben lang angeln - sowas bräuchten wir auch .
Hin zum Steinbruch , Sammlerausweis vorlegen , nen Obulus zahlen (oder nen Jahresbeitrag ) und sammeln .
Fertsch is der Lack ! (wie man in Sachsen so sagt ) :)
Ich seh nämlich auf lange auch Sicht fürs legale sammeln auch schwarz , ist ja jetzt schon zu 90 % Grauzone . . .
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Hallo,
Man sollte sich an Angelvereinen orientieren , die machen ne Prüfung und dann können die ihr Leben lang angeln - sowas bräuchten wir auch .
... und zahlen kräftig dafür, dass sie in einem bestimmten Gewässer angeln düfen. :(
Gruß
Berthold
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Nee tunse nicht , der Lehrgang war damals nicht allzu teuer , 300 DM hab ich bezahlt muss so ´96 gewesen sein .
Den Fischereischein auf Lebenszeit gibts zurzeit für rund 30 € ,dazu kommt noch der Jahresbeitrag wenn man in den Verein geht der kann je nach Verein unterschiedlich sein , dafür kannste aber dann fast überall angeln .
Oder man spart sich das Vereinstheater und was alles dazu gehört und holt sich jeweils Tageskarten am Gewässer für 8- 15 € , so hab ich das einige Jahre gemacht und es hat gut gepasst . Bin aber in letzter Zeit inaktiv.
Wenn ich heute nen Lehrgang machen müsste der mich 200 € kostet und der mich danach berechtigt diverse Steinbrüche legal (und in Zusammenarbeit mit den Betreibern ) besuchen zu dürfen + bissel Jahresbeitrag für den Verein und eventuelle Versicherungen - das würde mir ganz gut gefallen .
Klar wär es besser wenn es ´´wie früher´´ wär , ich weiß schon : ´´früher war ja alles besser´´ - nur ist das vorbei und wir leben heute eben in ´´modernen Zeiten ´´ wo an jeder Ecke einer drauf wartet das er dich irgendwo denunzieren kann und das dann auch tut ,leider !
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Hallo,
im Gegensatz zum Angeln wird das Mineraliensuchen von unbedarften Mitmenschen - also praktisch allen - bewusst oder unbewusst mit der Suche nach Schätzen, Gold und Edelsteinen gleichgesetzt. Das zeigt ja schon der Ausgangsbeitrag: Kaum hört irgend jemand was von Amethyst, geht die hemmungslose Wühlerei los. Das ist sicher ein Problem, lässt sich aber nicht ändern, zumal man zugeben muss, dass viele Mineralienbörsen dieser Auffassung Vorschub leisten.
Gruß,
Klaus
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Hallo,
Lehrgänge mitmachen und zahlen, Jahresbeiträge usw.?
Na, gehts denn noch?
Und wenn ich dann beim Sammeln mal muß und in den Wald puller, kostet das extra?
Es besteht überhaupt kein Grund, das ganze noch zu bürokratisieren und eine Horde Beamte extra ranzuzüchten.
Das Dilemna, wenn es denn eins ist, begründet sich doch nur darauf, das die Fundstellen weniger werden, siehe Zutrittsverbote in Brüchen, Einebnen von Halden usw.
Ganz klar: Weniger Fundstellen, mehr Sammler pro Fundort.
Von mir bekommt niemand einen Cent fürs Sammeln.
Aufruf von mir - Wehret den Anfängen. Nieder mit der Abzockmentalität. Mineraliensammeln darf nicht reglementiert werden.
Gruß
Peter H.
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Hallo Pseudonym
Hast Du schon mal versucht eine legale Betretungserlaubniss für einen Steinbruch zu bekommen ?
Mit dem Betriebsleiter gesprochen ??
Nach deutschen Recht und Gesetz lässt sowas einer zu ..
Auch nicht mit 200 Euro Lehrgang und Verein und Versicherung ..
darm gehts auch nicht !!!
Es geht darum das versucht werden soll den restlichen 65 Millionen Deutschen Mitbürgern begreiflich zu machen , das Mineraliensammler keine Vandalen sind , und auch keinen Diesel klauen , auch kein Kabel ;)
Leider entstehen solche Probleme wie im Zitierten Thema oftmals erst durch die weite Verbreitung einer Fundstelle ..
wenn Hinz und Kunz innerhalb von 4 Minuten GPS Koordinaten , oder Idiotensichere Weg und Anfahrtsbeschreibungen im Internet
zu einer Amethystfundstelle findet und ausdrucken kann , ist diese Stelle von heute auf morgen natürlich besser besucht wie die Jahre vorher , dann geht alles wie von allein , die ersten Löcher verfüllt aber sichtbar weil nichts wächst auf der Frischen Erde ,
die nächsten kratzen sinnlos im Aushub herum , die nächsten graben bissl ........ u.s.w.
dann siehts aus wie Verwüstung :o
Ein Teufelskreis ....
So sinnvoll und nützlich wie Moderne Kommunikationsmedien sind bewirkt die Kehrseite genau das gegenteil ;) ;)
also vorm Klick im Netz mehrmals nachdenken :D
PS : Moderatoren !!!! Die kleingeschriebene Zeile in den Fundstellenseiten wo auf das Einholen einer Erlaubniss von eigentümer und oder Besitzer hingewiesen wird sollte bedeutend deutlicher sein
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Hallo,
dieses Thema ist ja schon häufig hier diskutiert worden.
Hier muss man differenzieren.
Es gibt sensible und unsensible Fundstellen. Unsensible Funstellen sind
temporäre Aufschlüsse, Steinbrüche, Halden etc.
Sensible Fundstellen sind in Naturschutzgebieten, Wäldern, Feldern etc.
Für die erstgenannte Kategorie ist eine hohe Geheimhaltung nicht zweckgemäß.
Die zweite Kategorie sollte man nicht komplett geheim halten, aber man sollte es nicht an die große Glocke hängen und nur vertrauensvolle Personen einweihen.
Die Amethystfundstelle ist natürlich sensibel und wenn diese im Atlas auftaucht dann nur ohne GPS und genaue Anfahrtsbeschreibung.
Aber auftauchen sollte sie trotzdem ansonsten kann man das Lexikon löschen da der Sinn und Zweck verfehlt wurde.
Meine drastische Meinung.
Gruß Sebastian
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Ich habs gelegentlich versucht , Erfolglos !
Der Gedanke war halt der das man mit dem Lehrgang quasi ne Berechtigung erhalten würde das man ein gewisses Fachwissen hat sich in so einem Gelände richtig zu bewegen und nicht verschütt zu gehen .
Angeln ist ein Hobby und Mineralien sammeln auch . . . für beides braucht man gewisse Kenntnisse .
Dann müsste es halt so sein das die Betreiber von jeglicher Haftung befreit wären (eigentlich müsste die priv. Unfallv. dafür aufkommen ) - und damit keinen Grund mehr hätten uns abzuweisen , ausserdem würden sie noch nen kleinen Obulus verdienen .
Jeder Geschäftsman steicht auch noch so kleine Gewinne ein - zumal wenn sie relativ risikolos einzusacken sind .Zumindest hätten die nen Anreiz auch mal an uns zu denken und wenigsten ne Halde für uns aufzuschütten oder ne Stelle freizugeben .
Hohenmirsberger Platte ist son Beispiel wie das funzen könnte ,oder Juchem , zwar auch net immer alles optimal aber immerhin etwas !
Da man sich anmelden muss , kann man auch fast ausschließen das einer von uns Diesel o.ä. klaut .
@Fassi :
Dein Voratz und dein Optimismuss 65 000 000 Leuten unser Anliegen begreiflich zu machen - in allen Ehren - aber das wird nüscht ! :)
Aber schön wärs . . .
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Dann müsste es halt so sein das die Betreiber von jeglicher Haftung befreit wären (eigentlich müsste die priv. Unfallv. dafür aufkommen ) - und damit keinen Grund mehr hätten uns abzuweisen , ausserdem würden sie noch nen kleinen Obulus verdienen .
Wenn das nach deutschem Recht möglich wäre, könnte das vielleicht eine Lösung sein. Leider ist das nach deutschem Recht nicht möglich, da der Besitzer immer in der Verantwortung steht, sobald auf seinem Gelände ein Unglück geschieht. Zudem steht zu befürchten, das zu der Rechtsprechung auch noch die Berufsgenossenschaft dem Betreiber eins auf den Deckel gibt. Die rechtlichen Scherereien sind dermaßen groß das es schon jetzt an ein Wunder grenzt, das überhaupt noch ein Steinbruchbetreiber "Unbefugte" in seinen Bruch lässt. Naja, solange nichts passiert...
Desweiteren: Z.B. der Quarzporphyrbruch bei Petersberg bietet derzeit praktisch genau diese Lösung an (feste Sammeltermine wo jeder gegen eine kleine Gebühr kommen und sammeln kann) und was muss ich da bei denen auf der Seite lesen: Die Sammeltermine wurden wegen geringem Interesse reduziert ( siehe hier (http://www.mdb-gmbh.de/webseiten/html/aktuelles.asp) ). Irgendwo sind da die Interessen konträr :o
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Den Fischereischein auf Lebenszeit gibts zurzeit für rund 30 € ,dazu kommt noch der Jahresbeitrag wenn man in den Verein geht der kann je nach Verein unterschiedlich sein , dafür kannste aber dann fast überall angeln .
Oder man spart sich das Vereinstheater und was alles dazu gehört und holt sich jeweils Tageskarten am Gewässer für 8- 15 € , so hab ich das einige Jahre gemacht und es hat gut gepasst . Bin aber in letzter Zeit inaktiv.
Guten Morgen,
man merkt, dass Du schon etwas länger inaktiv bist. Im Verein angeln, OK, überall, nein. Wenn Du in einem Verein bist, darfst Du auch nur in den Gewässern angeln, welche der selbige gepachtet hat. Und je nach dem was für Gewässer und wie viel, bezahlt man schon zwischen 100 und 500€ Jahresbeitrag.
Die Fundstellen werden sich dann auch an dem Beispiel der Tageskarten für die Gewässer orientieren. Da wo wenig aussicht besteht, wird auch wenig Geld verlangt. Wir aber haben einen Forellenbach in der Nähe, bei dem man am Wochenende für die Tageskarte 35€ bezahlt. Dafür fängt man aber auch seinen Fisch. Man muß aber auch sagen, dass es hier nicht gerne gesehen wird, wenn man die großen Fische mitnimmt. In Östereich gibt es Gewässer da bezahlt man auch schon mal 90-100€ für eine Tageskarte.
Ähnlich wird es werden wenn es solche Karten für Fundstellen gibt. Ist die Aussicht groß, wird sich der Betreiber nicht lumpen lassen und die Preise dementsprechend anpassen.
Ich bin aber auch der Meinung, dass man der Öffentlichkeit irgendwie klar macht, dass die Mineraliensammler keine Verbrecher sind.
Aber genauso muss man auch intern daran arbeiten, dass es eine Art Ehrencodex gibt welcher den Sammlern klar macht, dass man die Fundstelle Sauber und möglichst wie unberührt wieder verlässt.
Klar keine Sache, welche von heute auf morgen zu schaffen ist.
Vielleicht, wenn ein wenig Wasser die Flüsse herunter gelaufen ist, lässt sich der eine oder andere Betreiber wieder darauf ein Sammler in seinen Bruch zu lassen. Hier heißt es, wie beim Sammeln auch, Geduld zu haben, aber nicht die Hände in den Schoß zu legen und nur zu meckern, davon bekommt man auch keine Steine.
Glück auf! Hammerfaust
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Aber genauso muss man auch intern daran arbeiten, dass es eine Art Ehrencodex gibt welcher den Sammlern klar macht, dass man die Fundstelle Sauber und möglichst wie unberührt wieder verlässt.
Sehr schön. Aber leider gibt es Sammler und Sammler. Die einen brauchen keinen Ehrenkodex, weil entsprechendes Verhalten für sie ohnehin selbstverständlich ist, und die anderen brauchen keinen, weil er ihnen sowieso völlig gleichgültig ist.
Gruß,
Klaus
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Alles nette Versuche, aber Leute die mutwillig zerstören,
lassen sich auch nicht von einem Ehrenkodex zurückhalten.
Die wissen das, dass alle schädigt, die wollen das zum Teil auch
und lassen sich dadurch nicht abschrecken. Es sind ja ein paar gut gemeinte Gedanken dabei
aber diese ändern auch nichts an der Tatsache das ein paar Leute allen anderen alles zerstören.
Deshalb kann ich nur fassi zustimmen. Kennt ihr sensible Fundstellen, dann passt auf wem ihr davon erzählt.
Der Rest ist leider vergebens.
Gruß Sebastian
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Aber genauso muss man auch intern daran arbeiten, dass es eine Art Ehrencodex gibt welcher den Sammlern klar macht, dass man die Fundstelle Sauber und möglichst wie unberührt wieder verlässt.
Sehr schön. Aber leider gibt es Sammler und Sammler. Die einen brauchen keinen Ehrenkodex, weil entsprechendes Verhalten für sie ohnehin selbstverständlich ist, und die anderen brauchen keinen, weil er ihnen sowieso völlig gleichgültig ist.
Gruß,
Klaus
Tja, leider gibt es diese Schwarzen Schafe überall.
Es ist eine schwierige Sache, wie ich es auch schon gesagt habe.
Man sollte es irgenwie hinbekommen, dass der einzelne bestraft wird und nicht die ganze Gemeinschaft. Bei den Anglern z.B. klappt das auch einigermaßen.
Man sollte mal eine VERNÜNFTIGE Diskussion starten, wo man vielleicht auch die Vereine mit einbindet. Vielleicht könnte man so auf lange Sicht ein paar Sachen erreichen.
Nur hier auf der "kleinen" Plattform, wo zu jeder Diskussion 100 Beiträge kommen aber überall das selbe drinsteht, nach dem Motte "Ich find sowas [entfernt] und ich verrat nix mehr", ist herrausgeworfene Zeit.
Man müsste so etwas schon größer aufziehen.
Schöne Grüße Hammerfaust
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@Fassi :
Dein Voratz und dein Optimismuss 65 000 000 Leuten unser Anliegen begreiflich zu machen - in allen Ehren - aber das wird nüscht !
Aber schön wärs . . .
Ist mir schon klar das es wohl schwierig wäre , aber es ist eine der Möglichkeiten , die den sammler von Mineralien in ein anderes ( besseres ) Licht stellt ..
Ich muss hier aber auch Deutlich machen das es schon großes Interesse an unserem Hobby gibt .
an etlichen Fundstellen konnte ich mit Interessierten Passanten vernünpftige Gespräche führen , oftmals sprachen mich (uns)die Leute an .
Selbst die Eigentümer und Landbesitzer sind oftmals sehr entgegenkommend ;)...... wenn man vorher fragt , und den "Arsch " dazu in der Hose hat ;) ;)
Natürlich ist es dann selbstverständlich das man sich an ungeschriebene Regeln hält ..
Dann braucht man auch keinen klappspaten den man im Rucksack versteckt . da gehts mit richtigen werkzeug los ;)
und man muss auch mit seinen Kopf nicht Rundumleuchte spielen , weil man Angst vor "Besuchen" hat .
leider aber sind die meisten der "Sammler" anderer Meinung und denken sie können machen was sie wollen , wo sie wollen :(
Und dann guckt einen der Grundbesitzer blöd an und schüttelt mit dem Kopf wenn man selbst wieder mal suchen und sammeln will .
Und Er hat Recht !!!!!!!
Die richtigen Kenner der "Szene" wissen schon wie das so abgeht , kennen auch die Hintergründe , und wissen meist ganz genau wer wie und wo arbeitet ;)
Ändern werden wir daran nix .
Ein sich bestens auskennender Sammler eines Altbergbaurevieres , sagte einmal zu mir
" Wenn Du UT eine fündige Stelle gefunden hast ,ne Druse oder so , dann sag es einen andren , und Du selbst kannst Dir den weg das nächste mal ersparen " ;D ;D
Und genaus so ist auch in Feld und wald ...
Wenn ein aktiver und begeisterter Regionalsammler seine eigene Sammlung mit Eigenfunden aufbauen oder verbesseren will , so kann er nur schweigen ... ;)
Diejenigen die wirklich aktiv selbst sammeln gehen , werden wissen was ich meine ;) und verstehen ;D
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Hallo! :) ...von Haftung befreit werden, schrieb Pseudonym. Hier gehts doch auch: Beiliegende Enthaftungserklärung senden Sie uns bitte ausgefüllt zurück... Das betraf glaube ich den Petersberg.
Sollte ich mich irren,dann Sorry. Klaus :)
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Da geht bestimmt was zu machen , vielleicht sogar übers EU Recht - aber das ist ne komplizierte Sache und würde dauern , bestimmt würden einige von uns davon nicht mehr profitieren können , da hätten eher nachfolgende Generationen was davon .
Sowas dauert Jahrzehnten bis sich das etabliert hat .
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Hallo,
es wäre an der Zeit, mal sauber die Begriffe zu trennen:
Sammeln kann man auch ohne Geländetouren - sei es durch Kauf und/oder Tausch (*klugscheißmodus aus*), sollte bekannt sein. Insofern ist das Ausgangsstatement mit "Nein" zu beantworten.
GA
Kluftknacker
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Klugscheißmodus an ::
Wer soll bitteschön noch Mineralien auf Börsen verkaufen wenn es keinerlei Möglichkeiten zum Sammeln ( Aktiv ) mehr gibt ???
Das Thema hier geht eindeutig um das sammeln in Form von aktiv ins gelände mit werkzeug , nach den schönen Sachen zu suchen
diese dann auszugraben !!
wenn keiner mehr sammlen geht ( aktiv ) wird auch das Sammlen (passiv) vorbei sein irgentwann ...
es sei denn man hat dann noch das nötige kleingeld ;D ;D
Somit ist das Ausgangsstatement , in bezug auf die eingefügten Links definitiv mit " JA " zu beantworten !
Klugscheißmodus aus ::
10 leute , 10 verschiedene Meinungen , das ist völlig normal
Manchmal kann man nur lachen ..
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Wer soll bitteschön noch Mineralien auf Börsen verkaufen wenn es keinerlei Möglichkeiten zum Sammeln ( Aktiv ) mehr gibt ???
Bei mir hört die Welt nicht hinter dem Gartenzaun auf.
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Och .... Anscheinend werden wir wohl keine Freunde ;D
Mich z.B. intressieren Mineralstufen aus der gesammten welt überhaupt nicht .
dazu Kommen auch diese Lupen oder Micro sachen . geht maximal in den Garten ins Schotterbeet ;D
Ich will meine Minerale und Kristalle mit dem bloßen Auge sehen , und dazu nur welche aus dem Erzgebirge , oder Granulitgebirge .
Wie Du siehst hört also für mich die Welt nicht direkt hintern Gartenzaun , aber spätestens an der Grenze Sachsen auf ;D
demnach ist das schon ein Thema was früher oder später Interessant wird .
Bereits jetzt ist zu bemerken das es zunehmend schwierig wird auf Börsen halbwegs gutes Material einheimischer Fundpunkte zu bekommen .
wenn dazu nun noch mehr Fundpunkte verschwinden dann
Moderne Welt - Schluß mit dem Sammeln von Mineralien
dann leider auch passiv
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Mittlerweile wird in zunehmenden Maße alles mit Kameras und Bewegungsmeldern gesichert.
Hallo!
Das ist bestimmt kein Gartenzaunproblem,sondern betrifft auch andere Länder.Diese haben schließlich auch Technik und leben nicht hinterm Mond.
Sammelerlaubnis ist nicht machbar,das weiß jeder.
Terminliche Steinbruchbesuche wie am Petersberg sind ein guter Willen der Betreiber,aber auch nur ein Tropfen auf den heißen Stein,da Wetterbedingt und Abbaubedingt nicht unbedingt eine Anfahrt rentieren.
Jeder,welcher aktiv sammelt,wird sich kaum einen ganzen Tag in einem Bruch aufhalten wollen,wo nur bissel Haufwerk liegt.Da gehts dann weiter zum nächsten Fundpunkt.
Natürlich ist das auch mit dem bezahlen von zugelassenen Fundstellen so ein Problem.
Jeder,welcher schon so sein Revier hat fährt zehnmal umsonst,ehe mal wieder was gescheites für die Sammlung hergeht.Je nach Anfahrt geht da schon mal was für Benzin drauf.Dann noch Eintritte und Genehmigungen?
Ich meine eher,wenn sich an der Politik der Verbrechensbekämpfung nichts ändert,werden wir über kurz oder lang keine Steinbrüche mehr aufsuchen können.
Ich meine weiterhin,wenn sich an der Kauf- und Verkaufsmentalität nichts ändert,steigt die Gier nach den Schätzen der Erde und es wird weiterhin ohne Rücksicht und auch in Gedankenlosigkeit weitergegraben.Ich habe da schon genug erlebt,mit Leuten,die dann meinen,unbedingt vom Mineralienhandel leben zu müssen,obwohl sie nicht mal über die geringsten Grundkenntnisse verfügten.
Und wenn der Käufer dann auch meint,das ist teuer,das ist dann auch gut und selten........
Jetzt mag i nichmehr weiterschreiben :P
Gruß derweil ;)
Jens
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Guten Abend Zusammen!
Eigentlich will ich mich aus solchen Diskussionen raushalten,weil sie ja nichts bringen: 10 Teilnehmer-14 Meinungen! ;)
Ich habe diesen Thread auch mehrmals gelesen,bis ich soweit war,doch eine Wortmeldung abzugeben.Das,glaube ich,trifft die Sache:von Jochen1Knochen Gestern um 21:31:56 Ich meine weiterhin,wenn sich an der Kauf- und Verkaufsmentalität nichts ändert,steigt die Gier nach den Schätzen der Erde und es wird weiterhin ohne Rücksicht und auch in Gedankenlosigkeit weitergegraben.Ich habe da schon genug erlebt,mit Leuten,die dann meinen,unbedingt vom Mineralienhandel leben zu müssen,obwohl sie nicht mal über die geringsten Grundkenntnisse verfügten.
Und wenn der Käufer dann auch meint,das ist teuer,das ist dann auch gut und selten........
Für mich ist es der Reiz,etwas zu entdecken/zu finden,dabei auch schmutzig zu werden.Mit Gleichgesinnten schwatzen,lernen.Die Natur zu erleben.--So hatte ich letztes Jahr einen auf der Roten Liste stehenden Grashüpfer entdeckt,von dessen Existenz bei uns keiner was wußte(Blaugeflügelte Ödlandschrecke).--Oder wie mein "Mentor" bei besonderen Funden zu sagen pflegt:"Da geht einem einer ab,was?"
Mir hat vor kurzem auch einer meine(?) Fundstelle verwüstet,die ich eigentlich noch anderen zeigen wollte.VORBEI!!
Ich kaufe eigentlich fast nie.Es seidenn,daß ich nur so an das betreffende Stück komme(Fundstelle erloschen z.B.).
Ehe ich mich jetzt noch verzettele,höre ich lieber auf.
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Hallo Jens.
Ganz im Gegenteil! Das Sammeln wird deutlich einfacher. Ganz locker eine internationale Eigenfundsammlung aufbauen ohne verschiedene Fundstellen anfahren zu müssen, nebenbei entspannt grillen und dabei immernoch aussehen wie Sau (nur halt etwas anders... ;D).
Ja wo gibts denn sowas?
Guckst du:
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Man sollte sich an Angelvereinen orientieren , die machen ne Prüfung und dann können die ihr Leben lang angeln - sowas bräuchten wir auch .
Hin zum Steinbruch , Sammlerausweis vorlegen , nen Obulus zahlen (oder nen Jahresbeitrag ) und sammeln .
Fertsch is der Lack ! (wie man in Sachsen so sagt ) :)
Ich seh nämlich auf lange auch Sicht fürs legale sammeln auch schwarz , ist ja jetzt schon zu 90 % Grauzone . . .
Das wäre eine Gute Sache mit so einen Ausweis, der würde auch so manches Steinbruchtor und Grubentür öffnen, denke ich.
Man ist ja dann nicht irgendeiner, sondern ein Sammler mit Fachwissen z. B. auch über das Benehmen an solchen Orten..
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OilMan,
auch der Sammler mit Ausweis und Fachwissen kann im Bruch abstürzen und dabei umkommen.
In Bezug auf einen aktuellen Todesfall vor einigen Jahren wird es in den meisten Brüchen KEINE Sammelgenehmigung geben.
Die Unternehmer sind in Verbänden organisiert, beziehen Fachliteratur und tauschen sich auch untereinander aus.
Den Hickhack mit Behörden und Berufsgenossenschaftn im Falle eines u.U. tödlichen Unfalles usw. tut sich kein Betrieb mehr an.
Schade, aber nicht mehr zu ändern. Mit dieser Situation werden wir wohl bis in alle Ewigkeit leben müssen.
Da nützen auch div. Vorschläge nichts mehr.
Gruß
Peter H.
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Wer oder welche Stelle soll denn bitteschön diese Sammelausweise ausstellen ?? wer nimmt einen das "Fachwissen " ab ???
Ich arbeite im Bauhauptgewerbe , Tiefbau .. damit verbunden habe ich so einig "Scheine" welche mir meine Sachkunde in Bezug auf sämtliche Tiefbauarbeiten sozusagen nachweisen . dazu kommt noch so ein neues Ding welche wohl aktuell von immer mehr größeren Betrieben gefordert wird .
Das nützt mir auch nix , ich habe damit versucht offiziell Eintritt zu bekommen , und hätte mich demnach natürlich an alle Regeln der BG etc. bei meinen Aufenthalt gehalten ( schließlich hängt ja bei Fehlverhalten der Job davon ab ) ;)
selbst absolvierte Sonderlehrgänge Tiefbau und kanalbau und Erdbau überzeugen keinen Steinbruch Betreiber .
ich muss außerdem dazu sagen , das ich dort (auf den Lehrgängen) mit vielen Leuten Gespräche führen konnte , auch aus Steinbruchbetrieben . Dabei bin ich zu folgenden Schluss gekommen:
Wäre ich ein Betriebsleiter oder Steinbruchbetreiber , Ich würde es auch niemanden erlauben...
dank gilt hier vorallem der Deutschen Gesetzgebung , in Bezug auf Persönliche Rechte , Haftungsausschluß, und bereits gefallene Gerichtsurteile ;) ;)
demnach kann ich die Leute verstehen ;)
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Hallo!
Das nächste in unserer modernen Welt ist unser Bergbau.Es gibt ja nun viele Hoffnungen auf den wiederaufkeimenden Erzbergbau in Sachsen.Das enttäuschende daran ist aber die Modernisierung.In Niederschlag soll nun bis zu 135000 t Spat pro Jahr gefördert werden.
Und das bis zu 30 Jahre lang.Klingt ja ganz interessant.Weniger interessant ist dann aber,daß das ganze vollautomatisch vonstatten geht.
Eine 65 Meter lange und 14 Meter hohe Anlage unter Tage trennt den Spat mit durchschnittlich 65% Gehalt vom tauben Gestein und der Abraum wird gleich wieder verfüllt.Es kommt also kein Krümelchen mehr nach übertage.Da die Anlage mit 25 Mann gefahren werden soll ist es auch kaum denkbar,daß irgendwie mal einer dazu kommt irgendwelche Mineralien zu bergen.Das ist nicht mehr so,wie früher,wo da tausende Leute gearbeitet haben.Ich war dort nur einmal kurz,weil ich meinem Sohn den Eingang zeigen wollte.Nachdem wir zwei Bewegungsmelder passiert hatten machten wir kehrt.
Denne mal viel Spaß in der Zukunft unseres Hobbys!
Tschüß!
Gruß Jens
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Hallo Jens,
prinzipiell hast Du mit Deinen Aussagen recht: mehr Tonnage, weniger Leute vor Ort und alles hoch automatisiert. Aber ich weiss aus erster Handdas in Niederschlag beim antreffen von Mineralien (so es den Produktionsablauf nicht stört) diese geborgen werden sollen. Wer diese dann übernimmt und veräußert und wohin, steht auf einem anderen Blatt.
Sammeln kann man in aktiven Gruben sowieso nur in den seltensten Fällen.
Glück auf!
Frank
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Hallo Leute,
meine meinung zu diesem Thema war immer, das der Commerz alles kaputtmacht!
Seitdem es möglich ist auch nur im entferntesten mit Mineralien Geld zu verdienen, geht es den Bach runter. Dann kommt der Gier einiger Vollpfosten durch und diese Leute ruiniren unser gesamtes Image. Ich selbst habe immer meine Fundstellen mit Achtung vor der Natur betrachtet, kleinere Schürfe wieder verfüllt, keine Bäume untergraben usw. Mir geht es um das bewußte Sammeln in der Natur und in keiner Weise um irgendwelche Wertvorstellungen der Stufen. Wenn ich so rechnen würde, wäre ich eh bald pleite da meine Ausgaben immer die Einnahmen übertreffen werden.
Klar ist es schön zu wissen wenn man eine Stufe gefunden hat welche einen gewissen Wert hat, aber dieser Wert ist doch nicht immer commerzieller Natur! Ist es nicht viel besser, wenn man die so vielfältigen Erscheinungsformen unserer mineralogischen Welt studieren kann? Das und nur das, sollte doch der Hauptinhalt unseres gemeinsamen Hobbys sein!
Es ist ohnehin schon schwierig genug Nachwuchs für dieses Hobby zu begeistern. Dazu tragen die bisher genannten Umstände in nicht unerheblichen Maßstab dazu bei.
Bei meinen bisherigen Sammeltouren habe ich gerade einmal einen Vater mit seinem kleinen Sohnemann im Steinbruch gesehen. Ansonsten waren bisher alle Sammlerkollegen nahezu ausnahmslos entweder älter als ich oder ungefähr in meinem Alter Anfang 40!
Wenn das so weitergeht sehe ich auch aus diesem Grunde für dieses Hobby schwarz!
Bis dann
Roadrunner
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@Roadrunner:
Bis auf den letzten Satz:
"Wenn das so weitergeht sehe ich auch aus diesem Grunde für dieses Hobby schwarz!"
Stimme ich Dir zu.
Es werden halt weniger Sammler/innen. Ganz untergehen wird´s wohl nicht, aber weniger "Austausch" untereinander.Wobei ich hier dann persönlich einfügen möchte, das ich schon einige jüngere Sammlerkollegen kennengelernt habe und da standen dann nur die "Dollars in den Augen"
Da verzichte ich gerne auf o.g. "Austausch"
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Gott sei Dank interessieren sich meine Jungs (12 und 17) beide für das Thema. So weiß ich zu mindestens das meine Sammlung nicht irgendwann als "Schotterit" in irgendeinem Fundament endet.
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Aus (meiner) alpiner Sicht :
Wenn ein Autofahrer im Tal einen Baum umfährt dann ist es eben so (sein Pech).
Wenn ein Mineraliensammler in der Nähe eines Baumes gräbt und dieser umfällt haben wir ein u.U.neues Sammelverbot.
Wenn eine Herde Schafe in den Bergen einen Steinschlag auf eine Alm auslöst dann passiert das eben im alpinen Gelände
Wenn ein Mineraliensammler einen Stein lostritt und das der Almöi sieht haben wir u.U. ein neues Sammelverbot.
Wenn man den Ankogel schleift, eine "Autobahn" hochbaut, Lifte und Ski-Pisten verbreitert und dort oben ein "Hotel" aufstellt ist das super
Wenn ein Mineraliensammler neben dem Weg ein kleines Loch grabt haben wir u.U. ein neues Sammelverbot.
Wenn ein Gewitter in den Alpen tobt werden Gräben ausgespült, Steine und Felsen gelockert - dass sieht manchmal aus wie nach
einem Bombenangriff - Hunderte oder gar Tausende Steine und Felsbrocken kullern den Berghang hinunter ....
Wenn ein Mineraliensammler beim Sammeln (versehentlich) einen weiteren Stein ins Tal lässt haben wir u.U. ein neues Sammelverbot.
Man hat den Bären ausgerottet, man hat den Wolf ausgerottet, man hat den Adler fast ausgerottet ... aber leider verenden
in den Alpen/Almen immer noch Kühe ... hmmm ... müssen halt dann die Mineraliensammler sein (einer muss Schuld haben).
Wir haben in den Alpen Nationalparks (Wunder der Natur) aber oft mehr Hotels und Touris als das Tal/der Berg verträgt. Alles
verschmutzt und versch..., die Jäger ballern muntern weiter (Natur sollte sich doch selber regulieren - zumindest im Nationalpark)
aber Mineraliensammeln bleibt verboten ... und gnädigerweise dürfen wir dort seit neuestem sogar einen Stein aufheben - Hurra !!!
Als wär dies und anderes nicht schon schlimm genug haben wir unter uns auch noch einige Gierhälse und Kameradenschw....,
welche durch unsinnige Taten Sammelverbote auch noch forcieren (nach meinem Fund die Sintflut- kommt ein Sammelverbot ist mein
Fund sofort mehr wert).
Es wird die Zeit kommen da ist alpin das Sammeln grundsätzlich verboten
dann wird LEIDER auch die Zeit kommen in der manch ein "Ranger" nähere Bekanntschaft mit einer Brechstange machen wird...
Unvorstellbar - leider nein - die Mineralien-Sammler werden immer mehr in die Illegalität getrieben ...
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Trübsalblasen nützt nichts !
Wie ich schon oft verkündet habe, eine Strahlerbewilligung, die es an verschiedenen Orten in der Schweiz braucht, hilft da oft ein Verbot zu verhindern. Mit dem dazugehörenden Reglement wird sicher gestellt:
dass der Bewilligungsnehmer eine Haftpflichtversicherung hat (für Schäden die u.U. er verursacht)
dass schwarze Schafe erkannt oder entdeckt werden (Kontrolle auch durch Inhaber von Bewilligungen zulässig = Selbstkontrolle der Strahler)
dass eine Kontrolle durch Aufsichtspersonen mit Ahndung und Bestrafung von Übeltätern möglich ist
etc.
Klar, auch dies schliesst Unholde nicht aus, doch Vorfälle reduzieren sich auf ein erträgliches Mass und werden so Einzeltäter zugeschrieben und nicht allen ...
In diesem Sinne "Mente et Malleo - Geist und Hammer"
Geist ist das was es Braucht... 8)
Grüessli
Christian