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hallo Jonas,
also wenn es ein Tektit ist (was ich nach Foto nicht einschätzen kann), dann würde mich die Farbe für einen Moldaviten nicht stören.
Es gibt hier im Forum aber ein paar Leute, die das weitaus besser einschätzen/beurteilen können als ich ...
lg
oli
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Es gibt tatsächlich diverse Literaturen zu einem Heumannschacht in Kamsdorf (mit Barytvorkommen).

Zum Heumannschacht in Kamsdorf und der Geschichte des Bergbaureviers, einschließlich der Einstellung des Tiefbaus 1954, gibt es spezifische Literatur und Quellen, vor allem aus dem Bereich der lokalen Bergbaugeschichte und der Montanforschung.

Bergbau in Kamsdorf (diverse Publikationen des Fördervereins): Der Förderverein Kamsdorfer Bergbau e.V. publiziert regelmäßig zur Geschichte des Bergbaus in Kamsdorf. In deren Schriftenreihe wird der Heumannschacht und die Einstellungsphase Mitte der 1950er Jahre behandelt.

Festschriften zum Kamsdorfer Bergbau: Publikationen zu den Jubiläen des Kamsdorfer Bergbaus (z.B. 100 oder 150 Jahre, in den 1990er/2000er Jahren erschienen) enthalten Chroniken, die die Einstellung des Tiefbaus 1954 und die Sprengung thematisieren

Schriftenreihe des Stadtmuseums Saalfeld: Das Stadtmuseum Saalfeld dokumentiert häufig den Bergbau der Umgebung. Publikationen über den Bergbau im Unterwellenborner/Kamsdorfer Raum erwähnen den Heumannschacht als wichtigen Förder- und Wasserhaltungsschacht.

Es ist wenig digitalisiert und daher nur schwer im Internet zu finden.
Zitat
Der Heumann-Schacht ist Teil des umfangreichen Altbergbaus im Kamsdorfer Revier, das über 2000 Jahre Bergbaugeschichte umfasst.
Zitat
Sprengung: Der Heumann-Schacht wurde im Jahr 1946 von der Sowjetarmee gesprengt.
Hintergrund: Während des Zweiten Weltkriegs wurde im Schacht ein Rüstungsbetrieb (im Rahmen der Organisation Todt) errichtet. Die Ziegelverbauung, die teilweise noch zu sehen war, gilt als Relikt dieser Zeit.
Zitat
Informationen zur Entstehung und dem Abbau, besonders auch zu den Abbaueinstellungen (Tiefbau 1954, Abbau von Magnesit bis heute).
Sprengung: Diese Rüstungsanlagen wurden 1946 gesprengt.
Bergbau-Ende: Der Tiefbau auf Eisenerz im Kamsdorfer Revier wurde offiziell im Jahr 1954 eingestellt.
Für tiefergehende Recherchen zum Heumannschacht (insbesondere zu den Sprengungen 1946 oder dem Rüstungsausbau) empfiehlt sich ein Blick in die Bestände des Thüringischen Hauptstaatsarchivs Weimar oder eine direkte Anfrage beim Bergmannsverein in Kamsdorf.

Die anderen Schächte aus dem Revier sind ja bereits im Mineralienatlas gelistet, nur der Heumannschacht wohl nicht.

Gruß
Ingrid
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Hallo Justin

Was Du sagst, macht eindeutig Sinn, somal ich hier noch mehrere Stufen aus dem Schacht habe.

Also nochmals herzlichen Dank an Alle, die mir weiterhelfen konnten und
danke nochmals an Justin

Glück Auf
B.S.

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Mineralien / Gesteine und Fossilien Bestimmungsfragen / Schwarzer Tektit
« Letzter Beitrag von JoCzes am 24 Feb 26, 02:02 »
Hallo miteinander,

ich habe mal vor langer Zeit einen schwarzen Tektit erworben, den ich mittlerweile gerne näher klassifizieren würde. Dafür könnte ich aber eure Schwarmintelligenz gebrauchen! Ich habe leider keinen Fundort.

Wenn ich das richtig verstanden habe, sind Tektite sehr begrenzt auf die wenigen (vier) Streufelder, die wir aktuell kennen. Demzufolge wäre es vermutlich naheliegend, dass es sich bei meinem Tektit um ein Exemplar vom Australasiatischen Streufeld handelt. Diese Tektite sind schließlich schwarz.

Beim Beleuchten meines Tektits ist mir dann wiederum aufgefallen, wie sehr dieser im Licht grün durchschimmtert, was mich dann wiederum auf Moldavit brachte.
Hier bin ich mir aber sehr unsicher, denn Moldavite in dieser Größe sind glaub ich deutlich teurer als das, was ich damals bezahlt habe (auch wenn ich den genauen Preis nicht mehr weiß). Und zudem hab ich den gleichen Test mal mit meinem pechschwarzen Indochinit aus Thailand gemacht und auch dieser schimmert gerade an den dünnen Stellen grünlich durch.

Über eure Einschätzungen würde ich mich sehr freuen! Ist das grundsätzlich überhaupt ein klassischer Tektit? Oder kommen noch andere Impaktgläser infrage? An Saffordit hatte ich auch kurz gedacht. Aber die Ähnlichkeit hört dann schnell auf, wenn man die bräunliche Färbung im Licht dagegen hält.

Und wenn es ein Tektit ist, kann man ihn recht deutlich einem der Ereignisse / Regionen zuordnen?

Besten Dank im Voraus
Jonas!

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...Baryt sehe ich allerdings nicht, wie auf dem Zettel beschrieben.
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Glückauf,
eindeutig Kamsdorf! Der Heumannschacht war im Nordostfeld unweit Maffeischacht. Absolut typische Ausbildung. Nicht Zwickau, eindeutig Kamsdorf.
Der Schacht war nicht so bedeutend, ist im MA also wahrscheinlich nicht gelistet.
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Zur Stufe kann ich allerdings nichts sagen.
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Kainsdorf-Cainsdorf?
Heumann-Hermann?

Es gab einen Hermann-Schacht.

Der Hermann-Schacht gehörte zum Schader-Steinkohlenbau-Verein in Oberhohndorf. Da Oberhohndorf direkt an Cainsdorf angrenzt, war dieser Schacht Teil des unmittelbaren Bergbauumfeldes.

Da gibt es auch einen Link zu einer Abbildung mit dem Text:
Hermann-Schacht des Schader-Steinkohlenbau-Verein, Oberhohndorf, Revier Zwickau, Sachsen, (D)
Steinkohlenbau-Verein:
- abgeteuft 1855
- Endteufe 460m
- verfüllt 1901 - 1907
- Fördermenge des Hermann- und Augustusschacht 4,1 Mio Tonnen Steinkohle

http://www.geo-archiv.de/objekt/hermann_schacht_des_schader_steinkohlenbau_verein%2C_oberhohndorf%2C_revier_zwickau%2C_sachsen%2C_%28d%29/13205.html#:~:text=Das%20Objekt%20Hermann%2DSchacht%20des%20Schader%2DSteinkohlenbau%2DVerein%2C%20Oberhohndorf%2C%20Revier,(D)%20vom%20Typ%20wurde%20am%20.%20erstellt.

Gruß
Ingrid
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Der Calcit sieht für mich schon nach Kamsdorf und der Punkt nicht blau wie die Schrift, sondern wie die anderen Flecken auf dem Papier aus. Und die Schrift ist eindeutig recht modern, sodaß man eine historisch andere Schreibweise als die aktuelle wohl ausschließen kann. Ein Heumannschacht ist mir allerdings von beiden Orten nicht bekannt. Solche Calcite von Cainsdorf auch nicht. Da müssen sich mal die Lokalexperten angesprochen fühlen...

Gruß Chrisch
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Danke Tobias für den Tipp
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