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Vielleicht sollte man erstmal verstehen, dass es sich bei den Mitutoyo um "unendlich korrigierte" Mikroskop-Objektive handelt. Und der Hersteller hat für diese eine Brennweite von f=200mm für eine optimale Leistung und für den angegeben Abbildungsmaßstab berechnet.
Man kann die Objektive an ein Teleobjektiv schrauben - da ist am Ende dann viel Glas zwischen Objekt und Sensor.
Man kann aber auch den Weg zur optimalen Lösung abkürzen, indem man sich anschaut, was auf den vielen Webseiten zur Makrofotografie mit unendlich korrigierten Linsen als beste Option erklärt wird:
[unendlich korrigierte Linse] -> [Raynox DCR 150 oder eine andere Tubuslinse] -> Balgen auf 208mm -> Kamera

Beim richtigen Aufbau ergibt sich dann auch der korrekte Abbildungsmaßstab!

Eine wirklich umfangreiche Darstellung der Techniken rund um die Makrofotografie findet sich z.B. hier:
http://www.focus-stacking.ch/Focus_Stacking_PDF.pdf
oder auch hier:
https://www.danielknop.eu/
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Hallo Sebastian,

Ich verwende das 2x (oder 5x oder 10x) Objektiv an einem Tamron 70-300, das an einer Canon EOS 750D montiert ist...
Die Bildbreite wird mit einem kalibriertem Mikrometer bestimmt, das ich unter das Objektiv lege und das die Messung veranschaulicht (ich werde demnächst ein Foto dieser Messung machen).
Ich bin kein Experte, daher verlasse ich mich auf das, was sichtbar ist  ;D ...
Toch Danke für Ihre Beitrage.
Der Hauptzweck dieses letzten Beitrags war die Beurteilung der Qualität der beiden Aufnahmetechniken.
Die manuelle Methode ist sicherlich nicht immer zuverlässig (… die Genauigkeit hängt von der Tagesform ab  ;D ;D ;D), aber das Ergebnis ist manchmal genauso gut, und das mit deutlich weniger Aufwand.
Die Methode mit der Rampe dauert wesentlich länger, und ich muss noch herausfinden, wie ich eine bessere Ausleuchtung erreichen kann.
Mit freundlischen Grüßen,
Bruno
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Hi Bruno,

Da du einen APS-C-Sensor mit 22,3 mm Breite verwendest, ergibt sich bei einer 200-mm-Tubuslinse in Kombination mit einem 2x-Objektiv eine Bildbreite von 11,15 mm. Das bedeutet, dass das 2x-Objektiv effektiv wie bei einer vierfachen Vergrößerung genutzt wird. Das dürfte die leichte Auflösungsschwäche sowie die Randverzerrungen erklären. Sinnvoll wäre es, das Objektiv zunächst in seiner nominalen Vergrößerung zu verwenden. Dann kann man deutlich besser einschätzen, an welcher Stelle sich das System noch optimieren lässt.

Viele Grüsse,
Sebastian
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Hallo Michael,
wenn es wirklich nur Letten sind würde ich es erst einmal mit einem Hochdruckreiniger versuchen. Ein Großteil des Kitts bzw. der Letten wird sich dann lösen lassen, danach muss man schauen ob eine Nachbehandlung mit Dampfdruck, gezieltem Wasserstrahl oder Chemikalien nötig ist bzw. möglich ist. Wenn Tonminerale, also Silikate, im Spiel sind die vielleicht nachträglich noch silifiziert sind wird es schwierig bis unmöglich die zu beseitigen ohne den Fluorit und ggf. Begleitminerale zu schädigen.

Gruß und Glück Auf Jürgen
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Das Material ist nachgerutschte Lette ( Gesteinsbruch samt Tonminerale) . Ich dachte hier eher an was mechanisches ????
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Hallo Michael, sieht ziemlich kompliziert aus. Wenn Du das Material heraus bekommst, um was handelt es sich dann? (quarzhaltig, Siderit oder Karbonate) Bei Quarz würde mir nur HF einfallen. Vg Tonik
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Bilderdiskussionen / Image discussions / Re: Amethyst
« Letzter Beitrag von nicoahlmann am 04 Apr 26, 09:31 »
Und es ist aus meiner Sicht nicht nur Goldfarbe aufgesprüht, sondern auch die Amethystfarbe wurde aufgetragen.

Man sieht am unteren Rand der Stufe auch sehr schön, wie sich die Farbe in den Rissen sammelt, während die Kristalle weiß sind.

VG
Nico
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Hier nochmal für die eher „in Situ“ interessierten der Gang.
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Ich möchte euch mal eine wirklich interessante Geschichte zeigen die sich die letzten Tage ergeben hat. Beim Versuch auf Abbau von Fluorit sind uns mehrere Funde gelungen die so erstmal nicht allzu häufig zu sehen sind. An einem Flussspatgang welcher das Pech hatte das ihm eine Gesteins und Lettenschicht in der 2 Überprägung genau in den Drusenhohlraum gerutscht ist. Diese Gesteinsmasse kittet jetzt die Stufen in sich selbst ein und sorgt für sehr eigenartige Stufen. Leider ist es nicht ganz einfach diese Stücke herauszupräparieren und nur durch Zufall kommen dann unbeschädigte Kristallgruppen zum Vorschein.Habt ihr Ideen wie man an die XX noch herankommen könnte ?
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Die Feststellung der Dichte könnte helfen das näher einzugrenzen.
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