Hallo,
Ich denke, das ist wirklich eine gute Idee.
Vielleicht eine Art Liste der in Deutschland und den Nachbarländern stattfindenden Börsen als Ergänzung zu den Kalendereinträgen. Liste könnte ich machen, wenn ich das neue Sammler-Info habe. Kann ja bei Bedarf von jedem Mitglied erweitert werden.
Jede der in der Liste aufgeführten Börsen könnte dann verlinkt werden zu einer Seite, in der man Bewertungen und Begründungen dafür abgibt.
Etwa so wie in Ebay (positiv, neutral, negativ). Jedes Mitglied erhält eine Stimme pro Börse, Mehrfachabstimmungen werden gelöscht.
Zu jeder Stimme muss eine Begründung stehen. Diese sollte dann
*Angebot (Mineralien/Fossilien, Schmuck, Esotherik, Qualität der Ware),
*gebotene Attraktionen/Angebote (Bestimmungsstand, vertretene Museen,Organisationen (DMF u.a.),Vorträge, Goldwaschen, Sonderschau, Sammlerecke, Restaurants, Preise für diese Punkte (muss für Sonderaktionen/Vorträge bezahlt werden), kann man auf der Börse Essen/Trinken oder sollte man selbst dafür sorgen),
*der Preisgestaltung (zu teuer, nur für Händler oder für Profis/Anfänger/Systematiker interessant),
*Beteiligung von Sammlern(viele Sammler/Sammlerhändler oder nur reine Händler) und
*Herkunft der Stufen/Händler (regional, viel auswärtiges)
Sowie
* beobachtete Montagen/Fälschungen,gezüchtete, bestrahlte, gefärbte Ware
umfassen. Dafür könnte man bei Bedarf ein unter der Beurteilung stehendes Formular verwenden, in das jeweils die Beurteilungen eingetragen werden.
Für problematisch halte ich jedoch ebenfalls die Aussagekraft. So werden einige kleine Sammlerbörsen mit regionalem oder lokalem Umfang nur eine Bewertung bekommen. Selbst, wenn diese positiv ist (= 100 % positiv), steht die Börse im Schatten der großen Ereignisse (München, Hamburg, Bad Ems), die vielleicht nur 70 % positive Stimmen erhielten, aber mehr Kommentare und Meinungen.
Man könnte (ist das möglich?) aus allen abgegebenen Bewertungen die Börsen zusammenstellen lassen, die mehr als x (z.B. 80 %) positive Bewertungen erhielten. So würden auch diejenigen Börsen angezeigt, die nur regional bekannt sind, deren Besuch sich aber immer mehr lohnt.
Da würde ich einen weiteren Vorschlag machen: Warum nicht in Form einer Karte wie der Mitgliederkarte. Die Bestückung dieser Karte sollte nur wenigen Mitgliedern (würde das auch allein machen) erlaubt sein.
Das könnte z.B. über Farben möglich sein. Grüne Punkte zeigen 90-100 % positiv, blau 75-90, blau 50-75 und rot weniger als 50 % positive Bewertungen. Daran könnte man sich dann orientieren, wo in der Region oder im Urlaubsgebiet oder Deutschlandweit lohnende Börsen stattfinden und wann.
Denke mir das so: Wenn ein Nutzer auf den Punkt klickt, erhält er (analog zum Namen in der Mitgliederkarte) eine Info, die Ort, Veranstaltungsort (Halle) und Termin umfasst. Die Farbe des Punktes gibt die Bewertung an.
Bei Händlern halte ich das ganze für problematisch. Hier gibt es zuviel Sympathien und Abneigungen in der Sammlerschaft. Wenn die Frau/der Herr X einen festen Kundenstamm im Mineralienatlas hat, so wird er überproportional viele gute Bewertungen erhalten im Vergleich mit einem unbekannteren, aber billigeren und zuverlässigeren Anbieter. Dies soll nun kein Angriff auf irgendwelche Personen sein, sondern nur eine sachliche Erörterung.
Anders als bei Börsen, wo es um die Beurteilung eines Gesamtbildes geht, geht es bei der Händlerbeurteilung um Sympathien oder Ablehnungen. Sachlichkeit sehe ich darin nicht. Das ist dieses Problem, das auch bei Ebay auftritt und welches zu Recht kritisiert wird.
Bei Börsen bin ich gern zur aktiven Gestaltung und zu weiteren Vorschlägen bereit, bei Händlern nicht. Das führt eh zu nichts außer Streit und Diskriminierung. Händler wollen halt auch überleben, da greifen manche zu (meines Erachtens völlig zu Recht)kritisierten Methoden und zu Esotherikartikeln. Dies sollte man mit der betreffenden Person selbst ausdiskutieren und gegebenenfalls geignete Stellen (Börsenaufsicht, Verbände, Vereine, Veranstalter oder gar die Polizei, wenn Betrug zur Debatte steht) einschalten. Im Mineralienatlas kann man zwar gegebenenfalls eine Warnung vor dem Händler X verfassen, aber eine grundsätzliche Beurteilung ist nicht erfolgversprechend. Im Ernstfall wird das sogar als Verleumdung oder Rufmord aufgefasst.
Glück Auf!
Smoeller