Hallo,
Stahl kann sehr unterschiedlich hart sein, als Vergleich zu ungenau.
Also: Magnetit hat die Härte 5,5 - 6 (Moos- Härteskala). Wenn es Magnetit ist, lässt sich mit einer Kante des Stückes Fensterglas ritzen (Stück Fensterglas oder Konservenglas verwenden). Das Stück selbst wird wiederum von einem Cuttermesser (mit den abbrechbaren Klingen,
kein Küchenmessser) geritzt. Wenn dem so ist --> Härte zwischen 5,5 und 6.
Die Dichte zu bestimmen ist bei so einem Brocken einfach. Magnetit hat Dichte von 4,9 bis 5,2 g pro cm³. Also Masse geteilt durch Volumen.
Bestimmen des Volumen:
Ein Gefäß mit Messskala nehmen, Wasser genau bis zu einem Skalenstrich einfüllen, Mineralbrocken reinlegen. (Wasser muss den Brocken voll überdecken), ablesen. Das Verdrängungsvolumen zwischen erster (nur Wasser) und zweiter (Wasser plus Mineral) Marke entspricht dem Volumen des Minerals.
Bestimmen der Masse:
Brocken auf möglichst genauer Waage wiegen.
Nun wie oben erwähnt die gemessene Masse durch das gemessene Volumen teilen, ergibt die Dichte des Minerals.
Die Strichfarbe erkennt man, wenn man das Mineral auf einem Stück unglasiertem Hartporzellen reibt (Pulverspur). Dazu dient einfach ein Scherben oder eine alte Schmelzsicherung oder ähnliches. Magnetit hat eine braune bis grauschwarze Strichfarbe (auch einfach "Strich" genannt).
Zum Betrachten der Ritzspuren und des Striches kann man eine Lupe verwenden. Strich bei Tageslicht betrachten.
Allgemeine Infos siehe hier
http://www.mineralienatlas.de/lexikon/index.php/H%E4rteund hier
http://www.mineralienatlas.de/phpwiki/index.php/Dichte .
Viel Spaß und
Glück Auf
Uwe