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Autor Thema: Münchberger Gneismasse  (Gelesen 2937 mal)

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Online Erik

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Münchberger Gneismasse
« am: 26 Sep 07, 00:26 »
Hallo,

wohin gehört denn geographisch die Münchberger Gneismasse? Kann man die im Lexikon alleine stehen lassen - also Deutschland/Bayern/Münchberger Gneismasse - oder ist sie ein Teil des Frankenwalds - Deutschland/Bayern/Frankenwald/Münchberger Gneismasse  ???

Gruß, Erik

Offline Geomaxx

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Re: Münchberger Gneismasse
« Antwort #1 am: 26 Sep 07, 08:21 »
Hi Erik,
nach der offiziellen naturräumlichen Gliederung der Bundesanstalt für Landeskunde und Raumforschung Bad Godesberg wird die regionalgeologisch abgrenzbare tektonische Einheit der "Münchberger Gneismasse" der physische Naturraum "Münchberger Hochfläche" zugeordnet. Die übergeordnete naturräumliche Einheit heißt: "Thüringisch-Fränkisches Mittelgebirge", zu der z.B. auch Frankenwald, Fichtelgebirge, Thüringer Wald etc. gehören. Übrigens wird der Münchberger Hochfläche die eigene Naturraum-Nummer (393)i zugeordnet.
Alles klaro ?
Glück Auf!
GEOMAXX

Offline berthold

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Re: Münchberger Gneismasse
« Antwort #2 am: 26 Sep 07, 10:07 »
Hallo Erik,

ich würde ohne Bedenken die Münchberger Gneismasse (=Münchberger Hochfläche) als Untergliederung dem Frankenwald zuordnen. Zwar wird der Begriff "Frankewald" in zweierlei Weise verwendet
Wikipedia:
Zitat
  Wissenschaftlich wird unterschieden zwischen dem Frankenwald im engeren Sinne (östlich von Selbitz) und dem Frankenwald (Überbegriff für die drei Gebiete Frankenwald im engeren Sinne, Münchberger Hochfläche und Bayerisches Vogtland).
wobei die überbegriffliche Definition meiner Ansicht nach besser trifft und gebräuchlicher ist.

Das "Thüringisch-Fränkisches Mittelgebirge" würde ich -als zu grobe Gliederung- nicht nehmen.

Gruß
Berthold

Online Erik

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Re: Münchberger Gneismasse
« Antwort #3 am: 26 Sep 07, 12:07 »
Gut, ich habe Bertholds Vorschlag befolgt. Denke so ist es am einleuchtendsten.... ;)

Danke euch!

Gruß, Erik

Haldenschreck

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Münchberger Gneismasse
« Antwort #4 am: 30 Sep 07, 16:45 »
hallo,

folgendes ist mir nach lektüre des lexikonartikels aufgefallen:

  • Zitat: Im Westen bildet die Fränkische Linie die Grenze gegen das fränkische Mesozoische Bruchschollenland.
    das ist so nicht richtig: die linie verläuft von nw nach se; die grafik sollte so eingebaut werden, dass der nordpfeil auch wirklich nach oben zeigt
  • in "Randschieferserie, Bayerische Fazies" wird auf den stbr. schicker verlinkt - allerding auf den falschen! richtig wäre ein link auf den stbr. schicker in bad berneck, dort gibt es die beziehungen zur mm - sog. bernecker gneiskeil !!! nur ist eure lexikonbeschreibung des steinbruches schicker falsch. schicker baut nur in kupferberg und bad berneck ab, eure beschreibung bezieht sich auf den steinbruch heiss - so ist der auch in der literatur bekannt geworden - http://www.heiss-hartstein.de/index.htm, also: der ganze lexikoneintrag zu schicker wäre zu korrigieren

sonst gut gelungen
beste grüße von
haldenschreck

Haldenschreck

  • Gast
Münchberger Gneismasse
« Antwort #5 am: 30 Sep 07, 16:52 »
nochmals hallo,
jetzt habe ich mir mal den beitrag zum stbr, schicker durchgelesen, auch die mineraltabelle passt nur zum steinbr. heiss, außer zirkon. zirkon gab es nur in kupferberg auf rotem albit (im stbr. schicker), nicht jedoch in stadtsteinach.
bekannt geworden ist letzterer durch zwei roteisen- und schalsteinlager - mit magnetit, galenit, sphalerit. daneben kommen im diabas vor: baryt, gips, jarosit, pyrit u.a.

bitte einpflegen.
haldenschreck

Online Erik

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Re: Münchberger Gneismasse
« Antwort #6 am: 09 Okt 07, 22:55 »
Oh, okay, den Schicker und den Heiss habe ich durcheinander gebracht. Der Bezug zum Stbr. Heiss soll so aber sein - es geht da um den Tektonischen Schürfling, insofern passt das schon. Zum Stbr. Schicker (der richtige, mit dem Gneiskeil..) kann ich nichts schreiben.

Da müssen wir warten bis Stefan wieder aus dem Urlaub zurück ist, damit er den Seitennamen umbenennen kann. Die Mineralien werden nachgepflegt.

Gruß, Erik

 

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