Hallo!
danke für die Hinweise!
@Caliastos: der feinkörnige Glaukonit im Grünsandstein ist meist zumindest randlich schon stark zu Eisen-Hydroxiden oxidiert. Das unalterierte "Kernmaterial" ist daher, wenn überhaupt, nur sehr schwierig zu extrahieren. Daher wäre natürlich schön, ein etwas größeres Exemplar zu haben, aus dessen Mitte man wirklich frisches Material gewinnen könnte. Hab aber auch schon befürchtet, dass es sowas nicht gibt. Auch bei Krantz und Uta Müller leider nicht. Was das Lösungsverhalten angeht, ist genau das eben die Frage: verhält sich der Glaukonit wie ein "normales" Silikat, löst er sich also erst im HF-Aufschluss? Ich erhoffe mir da halt Rückschlüsse auf die Bindungsformen von Arsen und Schwermetallen am oder im Glaukonit.
@Holger: stimmt, zumindest eine Variante der Veroneser Grünerde besteht u.a. aus Glaukonit. Aber das ist wohl auch das feinkörnige Material, wie es im Grünsand vorkommt.
Mal schaun, vielleicht muss ich doch Körnchen picken unterm Bino ;-) Oder ich schmeiss ein Stück Grünsand in HF und guck, was übrig bleibt.
Gruß,
Andre