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Autor Thema: Sphärocobaltit löst sich auf? + Heterogenitplage  (Gelesen 5160 mal)

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Offline Klinoklas

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Hallo Spezialisten,

ich habe vor vielen Jahren von meinen Eltern eine tolle Sphärocobaltitstufe
aus der Musonoi Mine geschenkt bekommen. Ein tolles farbintensives
Stück. Der Verkäufer meinte damals das die Stufe irgendwann mal die
Farbe verlieren wird, das der Vorgang aber so langsam von statten geht,
das ich es wohl nicht mehr erleben werde.

Jetzt stelle ich aber leider tatsächlich schon Veränderungen fest.
Im Lexikon der Minerale 2. Auflage wird Sphärocobaltit noch mit Cobaltocalcit gleichgesetzt
und ist mit dem Zusatz versehen das er sich schnell in Steinierit (Heterogenit) umwandelt.
Heterogenit kann ich jetzt nicht ausmachen, die Kristalle sind einfach weg.

Hier ist mal ein Bild der Stufe:
https://www.mineralienatlas.de/VIEWFULL.php?param=1194871693.jpg

Auf der rechten Seite waren die Sphärocobaltitkristalle bis zum Rand gewachsen. Da wo jetzt diese
weißbraune flache Stelle ist. Auf der Stufe selber befinden sich hier und da braune Punkte die
vorher auch nicht da waren.

Kann mir jemand sagen ob das seine Richtigkeit hat und warum das passiert?
Kann man den Vorgang irgendwie stoppen oder verlangsamen und hat das noch jemand bei seiner Stufe beobachtet?

Ich bin etwas gefrustet, da ich jetzt schon mit 4 Stufen in Zusammenhang mit "Herogenit" Probleme habe.
Vor einiger Zeit habe ich hier schonmal einen Beitrag gestartet das fast alle meine Chrysokollstufen in kürzester Zeit
schwarz geworden sind. Das war und da bin ich mir nun sicher auch Heterogenit. Ich habe die Nase voll und gebe keinen Cent mehr für farbenprächtige Chrysokollstufen aus!

Azurit Malchit Chrysokoll aus der Morenci Mine = komplett schwarz und unansehnlich
Atacamit auf Chrysokoll aus der La Farola Mine = Atacamit normal smaragdgrün Chrysokoll schwarz und unansehnlich (kein Kontrast mehr)
Cornetit auf Chrysokoll aus der Star du Congo Mine = Cornetit normal dunkelblau Chrysokoll schwarz und unansehnlich (kein Kontrast mehr)

Gruß
René

Hier mal 3 Bilder in der Reihefolge der Veränderung:


« Letzte Änderung: 23 Apr 08, 12:47 von Klinoklas »

Offline Collector

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Re: Sphärocobaltit löst sich auf? + Heterogenitplage
« Antwort #1 am: 23 Apr 08, 13:23 »
Hallo René

Du sprichst ein Thema und zwei Mineralien an - beides Probleme der natürlichen Umwandlung. Grundsätzlich vorab: Sphärocobaltit ist CoCO3, ein eigenständiges Mineral; Cobaltocalcit (Ca,Co)CO3 ist eine Varietät von Calcit und nicht eigenständig. In Musonoi kommen beide vor.

1. Es ist völlig normal und natürlich und bekannt, dass sich Spärocaobaltit letztlich in kolloidalen, psilomelanartigen Heterogenit  CoO(OH) oder seine Polytypen 2H und / oder 3H umwandelt. Der Vorgang der Hydroxyl-Hydroxid-Bildung kann nicht rückgängig gemacht und nicht gestoppt werden.

2.Auch der "schwarze Tod" des Chrysokoll ist völlig natürlich. Genauso natürlich, wie schwarzer Chrysokoll . Chrysokoll ist ein charakteristisches Mineral von Oxidationszonen von Kupferlagerstätten, hauptsächlich in Gebieten mit trockenem und heißem Klima.  Durch Verwitterung (Dehydration)  findet ein Übergang in weniger wasserreiche, bzw. wasserarme Kupfersilikat wie z.Bsp. Plancheit statt.
Ob es Dir hilft, die Farbe Deiner frischen Chrysokole zu erhalten, indem Du ein ständig ein  Schälchen mit Wasser danebenstellst, musst Du ausprobieren; hat die Stufe jedoch dann, wenn Du sie erwirbst, schon zu dehydrieren begonnen, kannst Du nichts mehr machen. :'(

Ich hatte in meiner Sammlung einen kohlrabenschwarzen Chrysokoll aus Australien, gefunden Anfang des 20. Jh. - etwas ungewöhnlich die Farbe, doch die blasige Form war nach wie vor erhalten. Und das war auch ganz attraktiv.

Fazit: Umetikettieren in Heterogenit. ;)

Gruß
collector

Offline Klinoklas

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Re: Sphärocobaltit löst sich auf? + Heterogenitplage
« Antwort #2 am: 23 Apr 08, 13:44 »
Hallo Peter,

danke erstmal für deine Antwort. Das auf dem Bild oben ist aber doch Sphärocobaltit oder?
Schwarz wird der aber wohl nicht. Sieht eher so aus als würden sich die Kristalle auflösen.
Naja die Definition Sphärocobaltit = Cobaltocalcit stammt aus einem wirklich alten Buch.
Ich weiß schon daß das zwei verschiedene Sachen sind. ;)

Was den Chrysokoll angeht bin ich nur etwas schockiert, das man eigentlich
recht wenig darüber findet. Ich habe mir die Atacamitstufe vermutlich für zuviel Geld
damals gekauft. Würde sie heute noch so aussehen wie beim Kauf würde ich nicht
mehr über den Preis nachdenken. Die Umwandlung war rasant innerhalb von einem
Jahr abgeschlossen. Mit anderen Worten ich hatte nicht viel Freude daran.

Was mich ebenfalls traurig und verwirrt stimmt ist die Tatsache das diese Cornetit/Chrysokoll
und Atacamit/Chrysokollstufen heute immer noch in großen Mengen auf Börsen angeboten werden,
anscheinend aber wenige dieses Problem haben. Den Händlern müßten eigentlich die Stufen schwarz
werden bis sie sie verkaufen. Dann gibt es bei mindat.org und auch beim Mineralienhändler Mineralium.com
dieselben Mineralien bei denen sich ein Attraktives Stelldichein zwischen dem Chrysokoll und dem Heterogenit
entwickelt hat. Sieht wirklich hübsch aus. Bei mir ist jeglicher Kontrast verloren gegangen. Die Fotos oben von dem
Atacamitstück sind unter dem Mikroskop entstanden und zeigen weitaus mehr Kontrast als man mit dem Auge
bei der Stufe sehen könnte. Dunkelgrüner Atacamit auf schwarzem Heterogenit ist nicht der Knüller.
Es sah mal wirklich Top aus. :'( Ist schon tragisch das gerade diese attraktiven Stücke ihren Glanz verlieren.

Ich habe allerdings auch einen Chrysokoll aus Inca de Oro, der sich über die Jahre kein bisschen verändert.
Der von Elba ist leider auch zu einem schwarzen Klumpen mutiert.

Gruß
René
« Letzte Änderung: 23 Apr 08, 13:47 von Klinoklas »

Offline stollentroll

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Re: Sphärocobaltit löst sich auf? + Heterogenitplage
« Antwort #3 am: 23 Apr 08, 16:30 »
Chrysokoll wandelt sich nicht in Heterogenit um. Ein Kupfersilikat kann sich nicht in ein Cobalthydroxid umwandeln.
Vielleicht hat eine Tenorit-Bildung stattgefunden.

Glück Auf
der Stollentroll

Offline Collector

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Re: Sphärocobaltit löst sich auf? + Heterogenitplage
« Antwort #4 am: 23 Apr 08, 17:09 »
Hallo stollentroll

hat irgend jemand gesagt, dass sich Chrysokoll in Heterogenit umwandelt.  ?? (es sei denn, Du hast das mit dem Umetikettieren für Ernst gehalten).
Chrysokoll kann Plancheit werden oder eine anderes wasserarmes Cu-Silikat.  Ist doch klar !

Gruß
collector

Offline stollentroll

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Re: Sphärocobaltit löst sich auf? + Heterogenitplage
« Antwort #5 am: 23 Apr 08, 18:05 »
Hallo Collector,
ja, es ist davon die Rede gewesen:

erster Beitrag von Klinoklas:
"Atacamit auf Chrysokoll aus der La Farola Mine = Atacamit normal smaragdgrün Chrysokoll schwarz und unansehnlich (kein Kontrast mehr)"

zweiter Beitrag von Klinoklas:
"Was mich ebenfalls traurig und verwirrt stimmt ist die Tatsache das diese Cornetit/Chrysokoll und Atacamit/Chrysokollstufen heute immer noch in großen Mengen auf Börsen angeboten werden ..... . Dann gibt es bei mindat.org und auch beim Mineralienhändler Mineralium.com dieselben Mineralien bei denen sich ein Attraktives Stelldichein zwischen dem Chrysokoll und dem Heterogenit entwickelt hat. ...... . Dunkelgrüner Atacamit auf schwarzem Heterogenit ist nicht der Knüller."


Hast Du einen analytischen Beleg oder kennst eine Veröffentlichung, wo nachgewiesen ist, dass sich Chrysokoll in Sammlungen in Plancheit umwandelt ?

Glück Auf
der Stollentroll

Offline Klinoklas

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Re: Sphärocobaltit löst sich auf? + Heterogenitplage
« Antwort #6 am: 23 Apr 08, 18:33 »
Ich habe hier mal ein paar ganz gute Bilder gefunden. Aus diesen Funden dürfte auch mein Exemplar gewesen sein.

http://www.mindat.org/photo-47792.html

Ich denke daß das grüne bei dem Bild kein Chrysokoll ist. Bei meiner Stufe waren winzige grüne Stellen die auch jetzt noch grün sind.
Wird wohl Malachit sein.

http://www.mindat.org/photo-47684.html

Fast schon komplett schwarz. Der restliche blaue Fleck wird bestimmt auch noch verschwinden.

http://www.mindat.org/photo-112893.html

und so sah die Stufe ursprünglich aus.

Also laut dem jetzigen Stand dürfte es sich dann nicht wie bei mindat angegeben um Heterogenit handeln. Sonst wäre dieser ja aus dem Chrysokoll entstanden was nicht möglich ist. Der steht auch nicht in der Mineralienliste. Vielleicht doch wie Peter sagte schwarzer Chrysokoll.

Eigentlich ein spannendes Thema, wenn es nicht so tragisch wäre  :(

Gruß
René

Edit: Ich habe mal mit einer Messerspitze an einem Riss in der schwarzem Masse herumgekratzt. Das schwarze scheint eine Kruste zusein. Darunter kommt der  blasige Chrysokoll wieder zum Vorschein.

Wenn es "nur" eine Kruste ist kann man sie vielleicht doch wieder entfernen.

Hier ist mal ein Bild davon:
« Letzte Änderung: 23 Apr 08, 19:09 von Klinoklas »

Offline Uwe Kolitsch

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Re: Sphärocobaltit löst sich auf? + Heterogenitplage
« Antwort #7 am: 24 Apr 08, 17:37 »
"Es ist völlig normal und natürlich und bekannt, dass sich Spärocobaltit letztlich in kolloidalen, psilomelanartigen Heterogenit  CoO(OH) oder seine Polytypen 2H und / oder 3H umwandelt. Der Vorgang der Hydroxyl-Hydroxid-Bildung kann nicht rückgängig gemacht und nicht gestoppt werden."

Wäre mir völlig neu & CoCO3 sollte thermodynamisch doch eigtl. stabil sein (Radius Co2+ = fast identisch wie Radius Mg2+ -> CoCO3-Stabilität sollte ähnlich der von MgCO3 sein.
Gibt es hierzu irgendein Lit.zitat?

Offline Klinoklas

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Re: Sphärocobaltit löst sich auf? + Heterogenitplage
« Antwort #8 am: 26 Apr 08, 12:20 »
Kann es sein das die winzigen blauen Cornetitkristalle nachträglich mit der schwarzen Kruste entstanden sind?
Vorher war die Stufe blau mit vereinzelten Cornetitanreicherungen auf der Oberfläche. Jetzt ist die Stufe schwarz.
An der Stelle an der ich die schwarze Kruste abgemacht habe (Bild4) kommt darunter grüner blasiger Chrysokoll
zum Vorschein. An der Bruchkante der schwarzen Kruste (also praktisch in der schwarzen Kruste) befinden sich
jetzt die kleinen blauen Cornetitkristalle. Ich habe es an mehreren Stellen ausprobiert.

Gruß
René

Offline Hg

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Re: Sphärocobaltit löst sich auf? + Heterogenitplage
« Antwort #9 am: 26 Apr 08, 12:27 »
Hallo René,
nachdem Du mir eine Pm geschrieben hast und mich gefragt hast, ob bei meiner Atacamit-Stufe von der Mina La Farola etwas passiert ist, habe ich heute mal nachgeschaut. Eigentlich hätte ich gesagt "Nö, die liegt seit etwa 8 Jahren unverändert in meiner Vitrine". Aber leider ist dem nicht so  :'(

Zitat
Atacamit auf Chrysokoll aus der La Farola Mine = Atacamit normal smaragdgrün Chrysokoll schwarz und unansehnlich (kein Kontrast mehr)
Das ist bei mir nicht der Fall. Eher das genaue Gegenteil. Die Stufe bleicht aus! Während in der Mitte noch alles schon dunkelgrün ist, wird am Rand das Stück immer heller. Sehr seltsam  :-\
Bilder sind unten angehängt. Einmal die gesamte Stufe mit dem ausbleichenden Rand und noch ein Bild mit der noch guten Farbe in der Mitte der Stufe.
Gruß,
Andreas

Offline Klinoklas

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Re: Sphärocobaltit löst sich auf? + Heterogenitplage
« Antwort #10 am: 26 Apr 08, 12:57 »
Hallo Andreas,

danke für die Antwort und die Bilder. So sah meine Stufe auch mal aus.
Wie schon erwähnt ist der Chrysokoll bei mir innerhalb eines Jahres
schwarz geworden. Da sich bei dir in 8 Jahren dieses Phänomen
nicht eingestellt hat bin ich ehrlich gesagt jetzt nach wie vor der einzige Sammler
dessen Chrysokollstufen schwarz werden. Demzufolge liegt es vermutlich
nicht an einer chemischen Instabilität sondern vielmehr an der Lagerung
in meiner Sammlung. Vielleicht ist hier eine Antwort zufinden.

Das mit dem Ausbleichen tut mir leid. Es ist immer schade wenn sich
so ein schönes Stück verändert. Ich hoffe aber das der Vorgang nicht allzu rasant
vonstatten geht und du trotzdem noch lange Freude mit deinem Stück haben wirst

Gruß
René

Offline -M-

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Re: Sphärocobaltit löst sich auf? + Heterogenitplage
« Antwort #11 am: 27 Apr 08, 15:50 »
Hallo,

@ René - Zitat:"...nach wie vor der einzige Sammler dessen Chrysokollstufen schwarz werden..."

 - nee bist du nicht, ist bei Chrysokoll relativ typisch, da es sehr häufig mit div. Fe-, Cu-, Al- Oxiden
verunreinigt auftritt, und wenn deren Anteil groß genug und die Bedingungen einigermaßen passend
sind, gibt es da eben mitunter relativ kurzfristige Umwandlungen ...
( U.Kolitsch hatte ja schon Tenorit-bildung vorgeschlagen )

- Verblassen ist so weit mir bekannt auch gerade bei Chrysokoll durchaus nicht selten, dürfte wohl
ähnlich wie z.B. beim Türkis auf Ent-wässerung zurrückzuführen sein.

Gruß -M-

Offline Klinoklas

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Re: Sphärocobaltit löst sich auf? + Heterogenitplage
« Antwort #12 am: 27 Apr 08, 17:21 »
Tenorit scheint absolut richtig zusein. Ich bin über Google auf eine Münzsammlerseite mit dem Stichwort Tenorit
gelandet. Auf alten Kupfermünzen entsteht durch zu hohe Luftfeuchtigkeit ebefalls eine teilweise sehr dicke schwarzeTenoritschicht.
Die Stufen bei Mindat.org sind mit Heterogenit alle falsch beschriftet. Jetzt gibt es bei Münzen eine chemische Reinigungsmöglichkeit um die Kruste abzubekommen. Allerdings wurde davon abgeraten da das Ergebnis unter Umständen nicht das wahre ist.
Außerdem würde in meinem Fall der darunterliegende Chrysokoll auch mit draufgehen.

Da kann man wohl nichts machen. Stellt sich nur noch die Frage wie es in meiner Schublade zu der hohen Luftfeuchtigkeit gekommen ist.
Wenn der Chrysokoll sein Wasser abgegeben hat ist ja vielleicht durch Verdunstung diese Kruste entstanden. Andererseits war auch eine Stufe in der großen Vitrine und an den umliegenden Stücken hat sich nichts verändert.

Wenigstens weiß ich jetzt womit ich es zutun habe, aber Geld werde ich dennoch für Chrysokollstufen nicht mehr ausgeben. Es lohnt sich anscheind nicht.

Gruß
René

Offline smoeller

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Re: Sphärocobaltit löst sich auf? + Heterogenitplage
« Antwort #13 am: 27 Apr 08, 18:34 »
Hallo,

Chrysokoll gibt gern Wasser ab und wird dann rissig. Auch Farbverlust kann auftreten. Das kommt wohl daher, dass die intensiv blaue Farbe vieler Cu-Verbindungen nur in Aquo-Komplexen (also mit Wassergehalt) auftritt (Chalkanthit wird beim Erhitzen auch weiß. Habe aber bei meinen Chrysokollstücken nach 15 Jahren noch keine Umwandlung gesehen, nur Trockenrisse. Vielleicht eine Eigenart von Stücken einer bestimmten Mine.

Glück Auf!
Smoeller

Offline -M-

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Re: Sphärocobaltit löst sich auf? + Heterogenitplage
« Antwort #14 am: 27 Apr 08, 23:51 »
 
@ Uwe K. 

Zitat: “...Wäre mir völlig neu & CoCO3 sollte thermodynamisch doch eigtl. stabil sein (Radius Co2+ = fast identisch wie Radius Mg2+ -> CoCO3-Stabilität sollte ähnlich der von MgCO3 sein.
Gibt es hierzu irgendein Lit.zitat?“

Doch,  die zwei zum Beispiel  ( jeweils unter Sphäro-cobaltit )

 „...wandelt sich schnell in Stainierit um ...“
 aus : Lexikon der Minerale, von Strübel u. Zimmer / ´91

„... außen samtschwarz verwittert ...“
aus : Klockmann´s ... von Ramdohr / ` 54


Gruß –M-