Hallo,
das wird wieder eine Diskussion ohne Ende, denn alle haben irgendwie Recht.
Auch Caliastos, - nur das Problem besteht darin, dass jede Verallgemeinerung auch die Gefahr der Unwissenschaftlichkeit birgt.
Ich kenne das Problem selbst, wenn ich für Ausstellungsprojekte Texte gestalten muss.-
Man hat Unmengen an Infos und soll daraus 3 - 4 Sätze machen, die möglichst alles erklären.
(Mehr an Text sind die meisten Besucher heute nicht mehr bereit zu lesen.)
Also wird vereinfacht, verallgemeinert und sofort ist einiges nicht mehr 100%ig exakt, weil es immer Ausnahmen, Sonderfälle, andere Details gibt, die durch diese Verallgemeinerungen nicht mehr erfaßt werden.
Man muss also stets Kompromisse finden...
Ein anderes Problem sind noch die Begriffserklärungen oder Definitionen, die dann fehlen, - und die viele bräuchten, um überhaupt alles zu verstehen...
Dann die Frage nach der Zielgruppe: Wem will man was erklären und auf welche Vorkenntnisse kann man aufbauen.
Eigentlich wird die ganze Problematik recht deutlich, wenn man sich z.B. einen geologischen Fachbegriff auswählt und versucht, dessen Definition in verschiedenen Publikationen zu finden.
Allgemeine Lexikas, Fachwörterbücher, Speziallexikas,...
Erstaunlich wie unterschiedlich die Erklärungen für solch einen Begriff ausfallen !
Das noch dazu...
Gruß
Psaronius