hallo schlacke,
danke. der text ist mir bekannt. das werk kann man übrigens in der digitalen bibliothek thüringen anschauen/herunterladen.
inzwischen habe ich mal weitergeforscht. das grimm'sche wörterbuch ist da eigentlich eindeutig:
"WURSTWAGEN [...]
und so fuhren die herren alle auf einem wurstwagen und die frauenzimmer in kutschen fort (1782) KAROLINE SCHULZE-KUMMERFELD lebenserinn. 1, 130 Benezé; ein 24sitziger langer wurstwagen, mit 4 pferden bespannt, nahm einen theil des musikalischen klubs auf K. G. FREUDENBERG erinn. a. d. leben e. alten organisten (1870) 33. technisch in verschiedenen gröszen und auf verschiedene weise konstruiert: wurstwagen ... er hat in einiger entfernung zwey chaisekasten, worinn die damen sitzen, und zwischen diesen kasten ist in der mitte des wagens nach seiner länge ein schmales brett, so gepolstert ist, worauf die mannsleute hinter einander wie auf einem sattel sitzen JACOBSSON technol. wb. (1781) 4, 675b; wurstwagen ... eine art langer kutschen, in welchen mehrere personen der länge nach mit gegen einander gekehrtem rücken sitzen VOIGTEL wb. (1793) 3, 672a. speziell in militärischer fachsprache: die wurstwagen, wie sie früher in Baiern üblich waren; der längliche hinterwagenkasten ist hierbei so eingerichtet, dasz die mannschaften rittlings auf demselben hinter einander sitzen allg. militair-encycl. (21867) 10, 140; vgl. ALTEN hdb. f. heer u. fl. (1909) 2, 22. 2) im 18. jh. auch anders: wurstwagen, welche an statt der räder zwo grosze runde walzen haben, und die fuszstapfen der pferde, wenn man in den lustgärten herum fährt, gleich wieder eben machen EGGERS kriegslex. (1757) 1374.
haldenschreck