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Autor Thema: Bestimmung Massenkalk / Stylolith  (Gelesen 12321 mal)

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Offline Moni

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Antw:Bestimmung Massenkalk
« Antwort #15 am: 13 Apr 10, 20:47 »
Hallo Triassammler,

momentmal, das Prinzip ist klar.
Durch tektonische Bewegungen können diese Schichtpakete jedoch auch senkrecht aufgerichtet werden - wie in dem Fall, der mir jetzt vorschwebt und dann fungieren die Stylolithen doch wieder als Kluftleiter.

Schade habe kein Bild der entsprechenden Aufschlußwand.


Herzliche Grüße
Moni

Offline triassammler

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Antw:Bestimmung Massenkalk
« Antwort #16 am: 13 Apr 10, 21:13 »
Durch tektonische Bewegungen können diese Schichtpakete jedoch auch senkrecht aufgerichtet werden - wie in dem Fall, der mir jetzt vorschwebt und dann fungieren die Stylolithen doch wieder als Kluftleiter.
OK, dadurch werden sie natürlich inaktiviert und nehmen den Weg der ganz normalen Verkarstung.

Gruß,
Rainer

Offline Mark77

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Antw:Bestimmung Massenkalk
« Antwort #17 am: 13 Apr 10, 21:35 »
Verfolge gespannt die Diskussion, wollte nur eine Verständnisfrage für mich klären:

Der erste Beitrag schreibt etwas zum Massenkalk im mu (Unterer Muschelkalk) bei Schelklingen. Ist da nicht nur Jura aufgeschlossen?!! Oder gibt es einen Steinbruch mit Muschelkalk??

Grüßle, Markus

Offline Moni

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Antw:Bestimmung Massenkalk
« Antwort #18 am: 13 Apr 10, 21:46 »
Hallo Mark77,

okay, mit meinem Beiträgen bezüglich Stylolithen sind wir etwas vom Thema und von FO abgekommen.

Deine Fragen kann ich leider aus Ermangelung von Ortskenntnissen nicht beantworten.

Herzlichen Gruß
Moni

Offline Moni

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Antw:Bestimmung Massenkalk
« Antwort #19 am: 13 Apr 10, 21:47 »
Hallo Triassammler,

freue mich, daß Du mir zustimmst.

Herzliche Grüße
Moni

Offline triassammler

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Antw:Bestimmung Massenkalk
« Antwort #20 am: 13 Apr 10, 23:02 »
Hallo Markus,

Der erste Beitrag schreibt etwas zum Massenkalk im mu (Unterer Muschelkalk) bei Schelklingen. Ist da nicht nur Jura aufgeschlossen?!! Oder gibt es einen Steinbruch mit Muschelkalk??

Hast natürlich Recht! Bei Schelklingen auf der Alb gibt es natürlich nur Weißjura-Massenkalk. Es geistert eine im geologischen Sinne falsche, weil viel zu allgemeine Definition des Begriffs durch die Literatur und das Web (s. u. a. hier: http://www.process.vogel.de/index.cfm?pid=2995&title=Massenkalk), die dann auch gelegentlich im Zusammenhang mit anderen Kalksteinformationen (wie dem mu oder auch mo) benutzt wird, was dann auch zu stratigraphischen Verwechslungen führen kann. "Massenweise Kalk" ist aber eben nicht gleich "Massenkalk"  ;) "Massenkalk" ist ein Faziesbegriff in der Geologie.

Gruß,
Rainer

Offline Mark77

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Antw:Bestimmung Massenkalk
« Antwort #21 am: 14 Apr 10, 00:18 »
Hallo Rainer,

danke fürs Lösen des Knotens der Verwirrung im meinem Kopfe! ;) :D

Grüßle, Markus