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Autor Thema: Beschriftung von Mineralien und Fossilien  (Gelesen 11553 mal)

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Offline Jochen1Knochen

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Beschriftung von Mineralien und Fossilien
« am: 13 Dec 10, 21:31 »
Hallo!
Wir haben ja hier das Thema mit den Sammlervitrinen.Da ist es mir manchmal ein Rätsel,wie einige Ihre Stufen beschriften.Ich selbst habe schon mehrere Varianten ausprobiert.Das ging von Mineralien in Reih und Glied mit Zettelchen,welche sich ständig verschoben über Klebezettel-welche sich ablösten und Faltzettel aus Karton-welche sich auch verschoben zu Pflasteraufklebern mit Nummern.
Was ist aber eigentlich die beste Variante????? :-[
Gruß Jens

Offline Mineralroli

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Re: Beschriftung von Mineralien und Fossilien
« Antwort #1 am: 13 Dec 10, 21:39 »
Hallo Jochen
Was die beste Lösung ist weiß ich auch nicht, aber ich habe auf jedem Stück eine kleine Nummer geklebt (ca 1 cm) die sich nicht ablöst und nicht verrutscht und diese Nummer ist in meine Kartei mit allen Infos und noch einmal im Computer (Mineralienarchiv).
Funktioniert seit 25 Jahren ohne Mängel.
Beste Grüße
Roland

Offline Jochen1Knochen

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Re: Beschriftung von Mineralien und Fossilien
« Antwort #2 am: 13 Dec 10, 21:58 »
Hallo Roland!
Aber mit was hast Du diese Nummern geklebt?
Und was macht man bei der Nummernkleberei bei filigranen Sachen oder Schwimmerstufen!
Manche Stufen haben ja auch eine erdige Matrix,an der nichts pappt!
Eine Kombination von Zetteln und Nummern ist auch nichts halbes und nichts ganzes.
Gruß Jens

Offline fassi

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Re: Beschriftung von Mineralien und Fossilien
« Antwort #3 am: 13 Dec 10, 22:16 »
Hallo
Ich hab da Hölzer zurechtgesägt und schwarz  Lackiert
darauf sind die stufen befestigt  teilweise mit Kitt  manche stehen von allein darauf .
Da ich nicht die absicht habe  alles wieder mal in Kisten zu packen  ist das ne schöne Lösung denke ich .-

Im Bild eine Kleine Vitrine  -Schlema schacht 12 .

Glück auf fassi

Offline Mineralroli

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Re: Beschriftung von Mineralien und Fossilien
« Antwort #4 am: 13 Dec 10, 23:43 »
Hallo Jens
Die Holzsockel von Fassi sind zwar auch eine gute Lösung, ähnlich wie in der BA-Freiberg, aber für meine Zwecke nehmen sie zu viel Platz ein und für Großstufen sowieso ungeeignet. Auch wäre dadurch der Lichteinfall für unteren Etagen unnötig blockiert. Ich denke jeder muß da für sich die Ideallösung finden. Ein Mikromounter macht es ja auch wieder anders.
Ich nehme eine UHU-Einkomponentenkleber, früher war es Duosan-Rapid (unschlagbar)
siehe unter: http://www.storyal.de/story1995/duosan.htm
Zitat
Und was macht man bei der Nummernkleberei bei filigranen Sachen oder Schwimmerstufen!
Die Nummern sind an versteckten Stellen (also nicht gleich offensichtlich angebracht) und im Extremfall bei filigranen Sachen auf den Sockel oder Ständer geklebt auf den die Stufe steht.
Wie schon gesagt es ist meine Methode und diese muß nicht unbedingt überall anwendbar sein.
Beste Grüße
Roland

Offline triassammler

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Re: Beschriftung von Mineralien und Fossilien
« Antwort #5 am: 14 Dec 10, 01:17 »
Hallo Jens,

ich glaube wir hatten das Thema vor längerem schon mal, aber auf die Schnelle finde ich es auch nicht wieder. Könnte aber auch in einem anderen Forum gewesen sein...

Egal wie man es macht, Nummer/Etikett und Objekt sollten fest und untrennbar miteinander verbunden sein. Nummernzettelchen oder Etikett nebendran legen mag schön aussehen - wie steht es, wenn der Nachwuchs mal in einem unbeobachteten Moment durch die Sammlung tobt oder eines Tages die lieben Erben alles aus den Schränken holen und in Kisten einlagern, wobei sie fein säuberlich alle Stufen 'hier' verpacken und alle Etiketten 'dort' aufstapeln? Ich denke, es gibt genügend Leute hier im Forum, die ein Lied davon singen können, wie viel Spaß es macht, eine Altsammlung aufzuarbeiten, deren Stufen und Zettel wild vermischt sind - von den Entwertung nicht mehr zuordenbarer Stufen ganz zu schweigen.

Im musealen Umfeld bspw. ist eine untrennbare Zuordnung von Inventarnummer/Inventaretikett zum jeweiligen Exponat Pflicht. An kleineren Instituten mag man das aus Zeitgründen anders machen, das sind aber lediglich schlechte Beispiele. Privat sollte man das m. E. als Sammler auch so halten. Ich stelle fest, dass z. B. Roland beim Gesamtsystem ähnlich verfährt wie ich.
Bei unempfindlichen Stücken trage ich eine Grundierung aus weißem Edding auf, auf die mit schwarzem wasserfesten Stift die Inventarnummer geschrieben wird. Ohne Grundierung kann die Nummernbeschriftung im Lauf der Zeit zumindest in poröse Matrix einsickern und dort zu unleserlichen Flecken verlaufen ("wasserfest" heißt nicht, dass nicht doch im Lauf der Jahre Feuchtigkeit aus der Raumluft aufgenommen wird und zum Verlaufen führt). Bei Stücken, bei denen ich vor lauter "Schokoladenseiten" nirgendwo Edding draufpinseln möchte, wird ein entsprechend grundierter und beschrifteter Pflasterstreifen aufgeklebt, das hält ein paar Jahrzehnte, zumindest wenn Pflaster vom Markenhersteller verwendet wird. Nur Stücke, auf denen nichts hält oder die Fläche zu klein ist (Letzteres lässt sich durch geschickte Wahl des verwendeten Inventarnummernsystems weitgehend vermeiden), bekommen ein eigenes Kästchen mit aufgeklebtem Inventarnummernzettel. Edding direkt auf glatten Plastikkästchen lässt sich sehr leicht wieder abreiben, deswegen der Umweg über den Zettel. Beschriftet wird der entweder mit Bleistift oder per Ausdruck im Laserdrucker. Kugelschreiber bleicht mit der Zeit aus, Edding kann auf Papier mit der Zeit verlaufen und ebenfalls ausbleichen.
Zu den Inventarnummern stehen dann die kompletten Datensätze im PC, natürlich begleitet von mehrfachen Sicherungskopien und regelmäßig aktualisierten Ausdrucken.
Bei dem System habe ich das gute Gefühl, das auch eines Tages irgendwelche Erben damit zurande kommen bzw. zumindest nichts kaputt machen können, solange sie den Ordner mit den Ausdrucken nicht entsorgen. Aber genauso gut könnten sie dann auch beigelegte Etiketten entsorgen...

Apropos Etiketten, in den Vitrinen steht zu jedem Stück ein vergleichsweise winziges, einheitlich aufgemachtes Schildchen mit Name, Fundort, geologischem Alter und natürlich noch einmal der Inventarnummer, damit auch nach dem Staubwischen wieder jedes Schildchen eindeutig zum entsprechenden Stück findet. Das ist vor allem für Besucher gedacht, damit die Stücke nicht völlig "stumm" herumstehen. Originaletiketten gekaufter oder sonstwie nicht selbst gesammelter Stücke bewahre ich, der Vollständigkeit halber, mit rückseitig mit Bleistift notierter Inventarnummer des zugehörigen Stücks separat auf. Mir wäre der Gesamteindruck des Vitrineninhalts zu unruhig, wenn die auch noch mit dabei lägen. Für historische Etiketten kann man ja mal eine Ausnahme machen, aber davon habe ich nicht viele.

Klingt alles furchtbar aufwändig, aber jeder weiß, wenn man sein eigenes System - egal wie das letztlich aussieht - mal verinnerlicht hat , geht alles recht schnell und einfach von der Hand.

Gruß,
Rainer

Offline fassi

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Re: Beschriftung von Mineralien und Fossilien
« Antwort #6 am: 14 Dec 10, 07:23 »
Hallo .
Ja mit dem Lichteinfall auf untere Ebenen ist das bei Vitrinen mit Glasboden ein Problem.-
Ich habe eine recht hohe Vitrine mit 4 Glasböden wo weltweit Quarzestufen drinnstehen
da wird es unten schon recht dunkel.
aber das ist ja im  bergwerk auch so.. ;D
aber da ich das System vom Opa so Übernommen hab -bleibts auch so
Letztenendes muss es ja jeden selbst gefallen .
Auch finden es Leute die mal Hier sind immer Intressant zu jeden Stück zu lesen woher es stammt etc,-


Ich habe mir auch schon gedanken gemacht an der stufe und dem sockel jeweils eine zahl zu schreiben um späteren Verwechselungen vorzubeugen .

Offline Fritzi

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Re: Beschriftung von Mineralien und Fossilien
« Antwort #7 am: 14 Dec 10, 16:14 »
Hallo,

Zitat
ich glaube wir hatten das Thema vor längerem schon mal

http://www.mineralienatlas.de/forum/index.php/topic,23455.0.html

BG
Fritzi

Offline Jochen1Knochen

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Re: Beschriftung von Mineralien und Fossilien
« Antwort #8 am: 14 Dec 10, 20:45 »
Hallo!
Danke für den Link Fritzi! Ich hatte da auch schon gesucht,ob das Thema schon existiert,aber nichts gefunden.Zumal ich mich ärgere,daß dieses Thema lief,kurz bevor ich den Atlas überhaupt erst im Netz entdeckt habe.
Fassi!Die Holzsockelvariante ist nicht schlecht.Hatte ich früher für Börsenzwecke mal mit im Programm.Jetzt ärgern mich allerdings diese blöden Kittreste,wenn ich die Sockel entferne.
Gruß Jens

Offline fassi

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Re: Beschriftung von Mineralien und Fossilien
« Antwort #9 am: 14 Dec 10, 22:17 »
Der kitt ist doch dazu da um den stein fest am sockel zu Halten - sollst du doch nicht abmachen  :D
 aber wenn man sein system umstellen möchte dann kanns schon ärgerlich sein .
Kommt halt drauf an was man in Zukunft mit dem Sachen vorhat-
Bei mir jedenfalls bleibts auf den Holzsockel stehen
oder ich verliere doch mal die Lust dran  ???
Naja kann ich ja alles im E-Bay verramschen  8)

Offline schnurps

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Re: Beschriftung von Mineralien und Fossilien
« Antwort #10 am: 15 Dec 10, 07:05 »
hallo,ich befestige die stufen mit ganz wenig!!! heißplastekleber auf kleinen glasmosaikfliesen.diese gibts beim fließengroßhändler.manchmal haben die ausstellungsstücke oder restposten,wobei man solche matten ziemlich preiswert bekommt.auf einer matte sind teilweise bis 400 kleine glasfliesen.außerdem gibt es die in verschiedenen größen.
mit kit habe ich schlechte erfahrungen gemacht,da er 1.mit der zeit aushärtet und 2.kittreste ganz schlecht zu entfernen sind.
zu dokumentatin verwende ich kleine runde oder eckige selbstklebende papieretikette,welche man beim mineralienhandel kaufen kann.die nummernfolge bestimme ich selbst.bei mir hat jede stufe eine solche kennzeichnung und eine dazugehörige karteikarte.auf dieser sind dann alle angaben vermerkt.die zahlen stehen für das hauptmineral,die buchstaben für die anzahl.wenn ich zum beispiel 20 quarzstufen habe,wäre dann die nummerierung bei z.b.der 15. quarzstufe 2o
lg schnurps

 

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