Hallo Jürgen
danke für die Antwort.
Nein, auf keinen Fall Ferrosilizium. Einmal war die Technologie der Herstellung von FeSi noch nicht bekannt, als die letzten Gruben in Hiendelaencina aktiv waren (1844 - 1916). Ferrosilicium ist ein Derivatprodukt aus dem Elektroschmelzprozess von Normalkorund, ein relativ neues Verfahren, aber noch nicht im 19. Jh. bekannt.
Soweit ich nachvollziehen kann, ist auch die Trenntechnologie mittels FeSi-, Magnetit oder Baryt-Schwertrübe relativ jung; bzw. war, als die Erze in Hiendelaencina verhüttet wurden, war sie noch nicht erfunden.
Hallo Krizu
Nein. Weder Spaltbarkeit, noch magnetisch. Fremdmaterial ? Nicht bekannt, ob es sowas gab und wenn, dann warum und woher. Es gab 200 Stollen im Revier, aller hatten dieselben Erze und quasi denselben Abraum, ergo Halden mit (fast) identischem Material. Die Halden, wo das Exemplar herkommt, sind letztmalig so um 1920 aufgeschüttet worden.
Wir müssen leider weiter(ver)suchen.
Danke und Gruß
Peter