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Autor Thema: Kauf in den USA  (Gelesen 3992 mal)

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Offline Kluftknacker

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Kauf in den USA
« am: 28 Oct 11, 19:22 »
Hallo,

ich möchte ein Spezialwerkzeug in den USA kaufen - direkt beim Hersteller, also nicht über EBAY usw.
Wer hat Erfahrungen mit der Abwicklung und Bezahlung solcher Käufe? Welchen Weg zum Bezahlen sollte ich wählen? Der Hersteller bietet an: Money order, Scheck und Cash ... und teilt mir mit, dass bei einer (für uns normalen) Überweisung mit IBAN und Swift eine "bank funds transfer fee" fällig wird. Diese beträgt 40 Dollar und entspricht mehr als die Hälfte des Warenwertes.

Was ist das? Wie geht man solchen "fees" aus dem Weg?
Danke

Kluftknacker

Offline Philip Blümner

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Re: Kauf in den USA
« Antwort #1 am: 28 Oct 11, 19:48 »
Hallo,
biete ihm doch Paypal an. Manchmal steht das nicht direkt auf deren Seite, machen es aber trotzdem. Paypal ist die einfachste und schnellste Möglichkeit.
Es kann schon sein, dass eine Auslandsüberweisung so viel Gebühr (fee) kostet. Man zahlt als Deutscher ja auch schon Gebühr, wenn man eine Überweisung ins Ausland tätigt. In diesem Falle zahlt wohl der Empfänger auch.

Gruß Philip


Offline Herbie

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Re: Kauf in den USA
« Antwort #2 am: 28 Oct 11, 19:54 »
und...
nicht vergessen!

Die deutsche Mehrwertsteuer muß auch noch entrichtet werden und zwar auf Warenwert und Porto+Versandkosten -  sonst ist es Steuerhinterziehung!!  Zollgebühren ab 150,- Euro Warenwert.
Habe da so meine Erfahrungen! :o

gruß

Herbert

Offline woelsendorfer

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Re: Kauf in den USA
« Antwort #3 am: 28 Oct 11, 22:08 »
Guten abend,

ich habe bisher alles in cash abgewickelt und das funktionierte Reibungslos. Wechselgebühren von Euro in Dollar werden allerdings fällig wenn der Ami das in Dollar haben möchte. Übersteigt die Summe einen gewissen Wert dann werden auch oft keine Wechselgebühren genommen da die Wechselbank an dem Umrechnungskurs verdient.

Bei Einfuhr von den Staaten nach BRD:
Bis 22 Euro ist alles gratis. Von 23 Euro bis 150 Euro wird Einfuhrumsatzsteuer fällig und darüber wird Einfuhrumsatzsteuer und Zollgebühr fällig.
Wichtig. Du MUSS den Kauf und die Rechnungssumme schriftlich nachweisen können, Kopien mitnehmen da die Unterlagen vom Zoll eingezogen werden.
Weiterhin: Keine Ahnung ob du in einem "Nest" wohnst, hab jetzt mal keine Lust nachzusehen  :), wenn ja wirst du zur nächsten Zollstelle kommen MÜSSEN. Wenn du Pech hast brauchst ein dickes, fettes Lunchpaket und ein paar Mineralienzeitschriften zum lesen als Zeitvertreib  ;D.

Lösung. Du läßt dir das Teil in Einzelteile liefern und zwar so das kein Teil über 22 Euro kostet :D

Gruß
Micha

Auch am späten abend muss noch ein wenig Spaß sein

Offline Kluftknacker

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Re: Kauf in den USA
« Antwort #4 am: 29 Oct 11, 08:46 »


ich habe bisher alles in cash abgewickelt und das funktionierte Reibungslos. Wechselgebühren von Euro in Dollar werden allerdings fällig wenn der Ami das in Dollar haben möchte

Lese ich das richtig: Du packst die losen Banknoten in einen Briefumschlag? Was sonst als Dollar möchte der Ami haben, also hast Du doch auch Wechselgebühren bezahlt, oder? wie hoch wurden Dir diese in Rechnung gestellt?

Kluftknacker

Offline woelsendorfer

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Re: Kauf in den USA
« Antwort #5 am: 29 Oct 11, 09:12 »
Guten morgen Kluftknacker,

Zitat
Lese ich das richtig: Du packst die losen Banknoten in einen Briefumschlag?

Klar :), in Deutschland geht eher was verloren als auf dem langen Weg in die weite Welt. Ich hab das nicht nur nach den Staaten so gemacht sondern in viele andere Länder auch und zwar habe ich denen geschrieben das es ein registierter Brief ist. Dann kommen da unmengen von Aufkleber drauf und das muss wohl wirken  :). Ich habe über viele Jahre nie schlechte Erfahrungen gemacht. Selbst die Laufzeiten sind absolute Spitze. Mit Geld abschicken und Warenankunft ab 9 Tage bis 22 Tage und in einem Fall waren es mal 44 Tage. Gerade nachgeschaut, hab das alles noch gespeichert. Bei den 44 Tagen mußte der Brief durch den "wilden Westen" Indiana. Kam aber an  ;D.

Zitat
Was sonst als Dollar möchte der Ami haben
Dollar, was ist Dollar, wenn es Euro gibt. Ich hatte zwei Fälle da wollten die Euro und in einem Fall englische Pfund.

Zitat
also hast Du doch auch Wechselgebühren bezahlt
Nein, wenn der Betrag relativ hoch war, aber nicht immer, dann hat die Wechselbank keine Gebühren genommen.

Zitat
wie hoch wurden Dir diese in Rechnung gestellt?
Das ist unterschiedlich, je nachdem wieviel du an Wechselgeld brauchst. Ich meine das es damals Staffelungen gab, ist
schon ein bissl her.

Gruß Micha

Offline Kluftknacker

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Re: Kauf in den USA
« Antwort #6 am: 02 Nov 11, 19:02 »
Hallo,

sonst noch jemand irgendwelhe konkreten Erfahrungen damit? Ich meine nicht Paypal-Deals bei Ebay. Die Zollformalitäten mögen Außen vor bleiben.

@woelsendorfer:
Was pappst Du denn da noch drauf? Einschreiben decken bei Verlust nur max. 33 Euro ab. Oder schickst Du das noch zusätzlich als Wertbrief - obwohl das Versenden von cash (nicht nur) in die USA aus haftungstechnischen Gründen ohnehin nicht gestattet ist?

Kluftknacker


Offline woelsendorfer

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Re: Kauf in den USA
« Antwort #7 am: 03 Nov 11, 00:51 »
ich hab da gar nicht's drauf gepappt, macht alles die Post. Ich hab es immer als Luftpostbrief gemacht. Das weiss ich aber nicht mehr genau ob das immer war und überall hin.
Verlust? an so was habe ich ehrlich gesagt nie Gedacht. Das ganze hatte einen Grund und zwar hatten Amis bei mir immer wieder Ware gekauft und der Ami schickt gerne cash, du hattest das glaube ich auch irgendwo geschrieben und als ich dann im Ausland gekauft habe, habe ich es so gehalten wie die.
Zitat
haftungstechnischen Gründen ohnehin nicht gestattet
du machst das richtig kompliziert, dass hat mich nun ganz und gar nicht gejuckt, die Griechenlandhilfen sind laut europäischer Verträge auch nicht Rechtens.

Paypal ist ein System des dich systematischen Ausleuchtens, zumal es keine Bank ist sondern nur ein Bezahlsystem mit
eigenen AGB. Nur die ließt kaum einer, der absolute Horror. Mich wundert das der europäische Gerichtshof da noch nicht eingeschritten ist.

Alternative wäre Western Union. Ich hab es nie gemacht, aber die Amis anders rum. Funktioniert auch Klasse. Wie das
von Deutschland zu den Staaten geht weiß ich nicht, such dir ne Rufnummer von Western Union raus und rauf an, die sagen dir wie das geht und was es kostet.
Wenn der Ami schickt sag ich denen zu welcher Poststelle das Geld gehen soll. Dann schreib ich den Ami das, der geht zur Post oder nach Western Union und schickt das Geld. Wenn er dir sagt das er gleich geht ist das Geld nächsten Tag bei der Post. Kannst es bar mitnehmen. Dran denken das er die Gebühren mit überweist. Andersrum muss du die Gebühren zu den Staaten mit überweisen.

Gruß Micha
« Letzte Änderung: 03 Nov 11, 01:10 von woelsendorfer »

Offline cmd.powell

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Re: Kauf in den USA
« Antwort #8 am: 03 Nov 11, 03:01 »
Von 23 Euro bis 150 Euro wird Einfuhrumsatzsteuer fällig und darüber wird Einfuhrumsatzsteuer und Zollgebühr fällig.

Das ist falsch ! Ob Zoll erhoben wird oder nicht hängt nicht vom Warenwert sondern von der Ware ab. Mineralien z.B. sind generell zollfrei, da wird nur Einfuhrumsatzsteuer ab 22 Euro Wert erhoben (übliche 19%).

Ich kann als "Nicht-ebay-oder-PayPal-Erfahrung" bisher auch nur eine Auslandsüberweisung aufbieten. Ich meine, die Gebühren für eine solche Überweisungs sind bankabhängig und nicht prozentual an den zu überweiseneden Betrag gebunden. Ob es 40 Euro waren weiß ich nicht mehr, ich meine aber, bei mir waren es deutlich weniger (zwischen 15 und 20 Euro).
Ein Kumpel von mir hat mal ein Buch in USA gekauft und den Betrag auch in Form von Bargeld in einem Briefumschlag hingeschickt - natürlich in $. Bei kleineren Summen (muß jeder selber entscheiden, was für ihn eine "kleinere Summe" ist) muß man einen evtl. Verlust nunmal in Kauf nehmen.
Ansonsten mache ich inzwischen einen Kauf im Ausland generell abhängig von PayPal möglich oder nicht - alles Andere ist mir zu nervig.

Offline woelsendorfer

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Re: Kauf in den USA
« Antwort #9 am: 03 Nov 11, 03:36 »
Zitat
Das ist falsch !

Das ist nicht falsch weil Kluftknacker

Zitat
ein Spezialwerkzeug in den USA kaufen
will.

Gibt ein Sprichwort, wer lesen kann ist klar im Vorteil.

 

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