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Autor Thema: Stacking-Software  (Gelesen 11724 mal)

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Offline FrankBL

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Stacking-Software
« am: 13 Feb 12, 22:07 »
Hallo zusammen,

mich würde mal interessieren, welche Stacking-Software ihr verwendet bzw. welche Erfahrungen ihr mit den verschiedenen gemacht habt.


Gruss
Frank

Offline Embarak

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Re: Stacking-Software
« Antwort #1 am: 14 Feb 12, 00:29 »
Hallo

Ich verwende die freeware CombineZP, immer im Modus "all methods", der dann auch die längste Rechenzeit in Anspruch nimmt.
Grundsätzlich bin ich mit dem Ergebnis sehr zufrieden !
Arbeitsspeicher habe ich wohl genug, aber mein nicht mehr so neuer AMD Athlon 64 3800+ hat ziemlich zu ackern.
Mit den 10-MP-Bildern meiner alten Kamera dauert ein stack von einem Dutzend jpg schon mal 10-15 min,
mit der neuen mit 18 MP hatte ich dafür 40 min.
Das muss jetzt das Notebook machen, damit der pc frei bleibt...
Das wird mit schnellerem Prozessor natürlich deutlich flotter gehen. Da besteht jetzt wohl bei mir Handlungsbedarf...  8)

Mich würde interessieren, ob das kommerzielle Programm Helicon Focus mit gleicher Datenmenge besser/schneller  umgeht.
Habe die trial-Version bis jetzt noch nicht ausprobiert.

CombineZP legt im Quellordner der Bilder eine work-Datei an, die für ein gestacktes Foto locker 1-2 GB groß sein kann.
Die Datei sollte später manuell  entfernt werden, damit der Rechner nicht zumüllt.

Habe hier und hier bebilderte Vergleiche zwischen  CombineZP, Helicon Focus, Zerene Stacker und Picolay gefunden.
Die Bilder sprechen für sich.
Bin gespannt auf die Erfahrungen und Meinungen anderer.

Gruß
Norbert



         

Offline Walpurgin

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Re: Stacking-Software
« Antwort #2 am: 14 Feb 12, 08:06 »
Ich nutze Combine ZM/ZP und bin sehr zufrieden, siehe Bilder im Testforum, im Gegensatz zu Norberts Rechner brauchen meine Bilder max. 1 min.Danach wird noch ein wenig nachbearbeitet mit einer Photobearbeitungssoftware und fertig.
Insgesamt brauch ich mit Bilder schiessen pro Bild ca. 10 min.

Offline Embarak

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Re: Stacking-Software
« Antwort #3 am: 14 Feb 12, 08:54 »
Hallo
Zitat
...im Gegensatz zu Norberts Rechner brauchen meine Bilder max. 1 min.
Das klingt gut ! Benutzt Du auch "all method" ? Die anderen modi sind deutlich schneller.
Wie schon angedeutet, ist ein neuer Rechner fällig. Großformatige Panoramabilder mit PS
dauern auch schon zu lange. Suche mir schon die Hardware-Komponenten für gute Bildbearbeitung zusammen...  ::)
Die langen Zeiten haben erstmal nichts mit der Leistungsfähigkeit der software zu tun.
Gruß
Norbert

Offline Walpurgin

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Re: Stacking-Software
« Antwort #4 am: 14 Feb 12, 09:50 »
Hallo Norbert,

Welcher Vorteil ergiebt sich aus der Methode "all method"?
Ich kompeliere de Bilder nur und stacke sie dann mit "to stack" zusammen.Ich bin eigentlich Recht zufrieden mit den Ergebnissen, mein einziges Manko ist der Hintergrund und die Beleuchtung, die ich aber eher auf meine Augen und visiuelle Wahrnehmung schiebe als denn auf die Software.

Offline FrankBL

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Re: Stacking-Software
« Antwort #5 am: 14 Feb 12, 11:44 »
Ich verwende zur Zeit Zerene Stacker, habe aber auch schon mit Helicon Focus gearbeitet. Die Beurteilung, welches der bisher erwähnten Programme geeignet oder nicht geeignet ist, fällt mir sehr schwer, da ich der Meinung bin, dass diese Aussage massgeblich von der Ausrüstung abhängt.
Ich selbst habe ein Leica S8 APO mit einer Canon EOS 5D Mark II, wobei das Mikroskop schon an einem besonderen Stativ mit einem sehr "feinen" Grob-/Feintrieb hängt.
Gelegentlich bietet sich mir die Möglichkeit, mit einer hochprofesionellen Ausrüstung arbeiten (Zeiss), wo das Mikroskop durch eine elektronische Motorfokussierung gesteuert wird:

http://www.zeiss.de/c12567be00459794/Contents-Frame/24c5c1d081eb268cc12572d800322720

Damit lassen sich natürlich sensationelle Bilder erzeugen, vor allem wenn die Einzelbilder in wirklich exakt steuerbaren Schärfentiefeabständen aufgenommen werden. Ich denke, erst hier würden sich Stärken und Schwächen der einzelnen Stacking-Programme zeigen (nur bezogen auf das gestackte Bild).

Fazit: Zwischen den beiden bisher von mir verwendeten Programme Zerene Stacker und Helicon Focus konnte ich (mit meinem Leica) keine Unterschiede im Endresultat erkennen. Die Zeitdauer des Stackens und der Bedienkomfort der Software sind für mich nicht in erster Linie ausschlaggebend.

Offline Walpurgin

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Re: Stacking-Software
« Antwort #6 am: 14 Feb 12, 11:56 »
Evtl sollte man hier einfach mal unterscheiden zwischen MM Aufnahmen und der normal Stufen Fotografie.
Ich bin der Meinung da existieren himmelweite Unterschiede.

Offline FrankBL

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Re: Stacking-Software
« Antwort #7 am: 14 Feb 12, 13:30 »
Evtl sollte man hier einfach mal unterscheiden zwischen MM Aufnahmen und der normal Stufen Fotografie.
Ich bin der Meinung da existieren himmelweite Unterschiede.

Das stimmt natürlich! Meine Aussagen bezogen sich hierbei auf MM....

Offline Mabu

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Re: Stacking-Software
« Antwort #8 am: 14 Feb 12, 21:53 »
Hallo Frank!

Hier meine Erfahrungen mit MM, die ich über einen Balgen fotografiere:
Grundsätzlich bevorzuge ich Helicon Focus und Zerene Stacker, da man hier manuell korrigieren kann, was manchmal bei transparenten Kristallen notwendig ist.

Zerene Stacker erkennt meiner Meinung nach die scharfen Bereiche der Bilder besser. Auch die manchmal auftretenden Halos an den Kristallkanten fallen bei Zerene Stacker geringer aus, oder sind im Gegensatz zu Helicon gar nicht vorhanden.

Trotzdem benutze ich zur Zeit Helicon. Meine doch schon etwas ältere Kamera hat einige Staubkörnchen auf dem Sensor und einige wenige kaputte Pixel. Beim Zusammenrechnen mit Helicon bleiben diese auf einem Punkt und lassen sich dann leicht herausretuschieren. Bei Zerene Stacker dagegen wandern sie und bilden schnurartige Gebilde im gestackten Bild, was bei manchen Bildern sehr störend wirkt und schwierig herauszuretuschieren ist.

Marko

Offline Embarak

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Re: Stacking-Software
« Antwort #9 am: 15 Feb 12, 00:07 »
Hallo
Welcher Vorteil ergibt sich aus der Methode "all method"?
In der Bearbeitungsauswahl werden verschiedene Makros angeboten. Habe einiges ausprobiert,
 da man im Netz auch verschiedene Varianten findet, z.B.

Variante1. Alle ausgewählten Bilder nur über "Do stack". Gibt bei mir unscharfe Bilder mit Versatz, geht aber sogar bei mir sehr schnell.
( Es muss auch bei Combine die Möglichkeit der der manuellen Korrektur geben. Manual alignment wird hier beschreiben,
habe ich aber noch nicht ausprobiert.)

Variante2. Bei 12 Bilder je 4 Bilder über "Do stack" zu 3 stacks verrechnen und speichern, anschließend diese 3 erneut über "do stack"
zusammenrechnen. Bei mir wieder unscharfe Bilder mit Versatz. link

Variante3. Die einzelnen Makros step by step durchlaufen lassen."align and balance used frames; Do stack; Do weighted average" usw.

Variante4. Mit "all methods" laufen gleich alle Makros zusammen. Damit habe ich zwar bessere Ergebnisse,
dafür ist der Preis die extrem lange Rechenzeit. link

Habe noch einiges andere probiert, lande dann aber doch wieder bei der allround-Methode.
Da ich nach wie vor am Experimentieren bin, würde ich mich auch über Erfahrungen mit anderen Makro-Kombinationen freuen.
Zitat
Evtl sollte man hier einfach mal unterscheiden zwischen MM Aufnahmen und der normal Stufen Fotografie.
Das sehe ich auch so. Ein Makroschlitten bietet nicht die Möglichkeiten eines Feintriebs vom Mikroskop.

Gruß
Norbert

P.S.: Noch ein Experiment aus 12 Bildern noch mit der alten Powerhot G11 und Raynox MSN-202 Makrovorsatz , CombineZP, all method.
        Nicht perfekt, aber für eine Kompakte geht's wohl.
        Für die EOS mit EF-S 60 warte ich noch auf die Zwischenringe.
        http://www.mineralienatlas.de/viewF.php?param=1329256053










Offline Harjo

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Re: Stacking-Software
« Antwort #10 am: 15 Feb 12, 00:46 »
Zitat
Variante3. Die einzelnen Makros step by step durchlaufen lassen."align and balance used frames; Do stack; Do weighted average" usw.
Das ist doch eigentlich genau das, was das Do-Stack Menu als default macht?

 

Offline guefz

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Re: Stacking-Software
« Antwort #11 am: 15 Feb 12, 19:35 »
Zitat
Variante3. Die einzelnen Makros step by step durchlaufen lassen."align and balance used frames; Do stack; Do weighted average" usw.
Das ist doch eigentlich genau das, was das Do-Stack Menu als default macht?

Bei CZM ja, bei CZP nein. Da muss man "Align and balance" explizit aufrufen bevor man entweder "Do stack" oder die "Pyramid"-Variante davon aufruft. Ohne "Align and balance" kann eigentlich nur Müll herauskommen wenn die Grundlage ein Fotostapel aus dem Mikroskop ist (durch den schrägen Strahlengang eines Okulars ergibt sich immer ein leichter Versatz zwischen den Bildern). Bei einer Kamera auf einem Makroschlitten dürfte dieses Problem nicht in dieser Form auftreten, dafür dürfte sich aber der gesamte Bildausschnitt minimal verändern.

Günter

Offline Harjo

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Re: Stacking-Software
« Antwort #12 am: 16 Feb 12, 23:45 »
Thanks Günter! Ich benütze immer CZM ;-)

Offline schuppi

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Re: Stacking-Software
« Antwort #13 am: 17 Jul 12, 16:21 »
Hallo zusammen,

in der Mikroskopiker-Fraktion hat sich mittlerweile Picolay sehr etabliert.

www.picolay.de

Besonders empfehlenswert, weil es auch 3D-Funktionalitäten besitzt (z.B. Bilder für die Anaglyphenbrille).

Grüßlis
Rainer

Offline smoeller

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Re: Stacking-Software
« Antwort #14 am: 17 Jul 12, 18:00 »
Hallo,

Ich habe aktuell Combine ZP, habe aber auch schon mit den anderen Versionen von Combine gearbeitet.

Glück Auf!
Smoeller


 

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