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Autor Thema: STEINSÄGE: Fliesensäge, Dremel, Flex.... bin verwirrt -_-  (Gelesen 24548 mal)

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Offline fassi

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Hallo .
Ich bin bestimmt kein Dauer -Ja -sager  ;)

Habe meine Säge und Schleifmaschienen  bis auf einen gerade erworbenen Rüttler  allesamt selbst gebaut  ;)
Dabei halte ich mich leider nicht an Normen - wie z.B. Drehzahlen welche von herstellern angegeben werden , oder z.B. die Kühlmethode und Flüssigkeit .-

Demnach bin ich in der Lage Gesteine bis zu 25 x20 cm  zu trennen mit einen geraden Schnitt ,
und Gesteine bis ca 40 cm zu schleifen und Polieren .
Somit fällt die Dremel Methode für mich leider Durch  8)
Natürlich kann jeder machen was er will und auch probieren bis es irgentwann funktioniert .

GA MARIO

Offline Steinschlichter

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Hallo Mario,
okay, ich hatte Deine Antwort wohl in den falschen Hals gekriegt.....

Die Dimensionen, die Du noch bearbeiten kannst, sind natürlich recht groß, da kann ich nur vor Neid erblassen.
Allerdings habe ich ja bereits im Eröffnungspost betont, dass das ganze Thema bei mir unter der Überschrift "Mietwohung" steht, also Lärm und Dreck möglichst gering.
Da sind Selbstbaumaschinen für 40cm Brocken für mich also der falsche Weg.

Ich vermute mal schwer, dass Du nicht in einer Mietswohung wohnst.
Wenn ich in anderen Platzverhältnissen leben würde, käme eine Dremel für mich auch nicht in Frage, warum auch.
Ursache und Wirkung sind hier also mal so, mal so, je nach dem ;-)

Du siehst aber, von wegen "viel Zeit haben für solche Experimente": die Umstände sind oft entscheidend.
Stell Dir vor, ich würde zu Deinen Maschinen sagen: "So ein Quatsch, die sind viel zu groß und zu laut und machen viel zu viel Dreck. Sowas ist Quatsch." Diese Aussage wäre lediglich aus meiner Sicht betrachtet richtig, wenn ich unterstellen würde, dass alle so leben, wie ich ;-)

Jedoch bin ich es gewohnt, mit Kompromissen zu leben und dementsprechende Wege gehen zu müssen.
Es sind auch viele überrascht, wenn sie hören, dass ich auf meinem Balkon einen Teich mit Bach habe.
Ein Gartenbesitzer bezeichnete meinen Teich mal abfällig als "Pfütze". Tja, was soll man da sagen...

Ich betreibe ein Hobby lieber im kleinen Stil, als gar nicht.

Jedoch habe ich inzwischen herausgefunden, dass es einen Mineralienverein in meiner Stadt gibt, mit dem werde ich Kontakt aufnehmen- vielleicht hat er ja entsprechende Maschinen für mitglieder (allerdings habe ich den Eindruck, dass es dort eher um Mineralogie, Erdgeschichte etc. geht, als um das Schleifen und Polieren).

Viel Spaß noch!
Grüße
Richard

Offline Steinschlichter

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Hallo Leute,
ich habe mir während des Schleifens von Hand gerade Gedanken gemacht, vielleicht angeregt durch Marios Beitrag:
vielleicht sollte ich mir doch einfach selber eine Maschine konstruieren.
Sägen, schleifen, polieren, im Nassverfahren.

Immerhin habe ich bereits mit dem Gedanken des Kaufs einer Steinsäge für rund 230Euro gespielt, und mit dieser Summe könnte ich ich in der Eigenkonstruktion bereits einiges anfangen.

Eigentlich logisch: die genau für mich passende Maschine ist natürlich am ehesten durch mich selbst konstruierbar- denn die Maschinen dieser Art sind i. allg. nunmal nicht für den Gebrauch in einer Wohung gedacht. Ich wäre sogar eigentlich schön blöd, wenn ich meine berufsbedingten technischen Fähigkeiten nicht dazu nutzen würde.
Also werde ich mir ein Pflichtenheft erstellen, einen finanziellen Rahmen abstecken und dann mal sehen, was ich mir dabei konstruieren werde.

Alles in einem Gehäuse oder doch eher getrennt aber mit umbaubarem Antrieb, stapelbar,... was auch immer.
Ich bin selber schonmal gespant, was am Ende dabei rauskommt ;-)
Grüße
Richard

Online Lausitz

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Sag mal Steinschlichter gibt es denn keinen Keller zu deiner Mietwohnung?
Oder miete doch eine Garage, so hab ich z.b. angefangen zu sägen  zu schleifen und polieren.
Gruß

Offline fassi

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-Naja das Umfeld in dem man lebt macht auc h aus wie groß man arbeiten will .
da gibts z.B. für Anfänger recht günstige Diamantsägeblätter für unter 10 Euro  mit Drm 150 mm
 und wenn Du Technische Fähigkeiten hast dann ist es sicherlich kein Problem eine kleine Säge zu bauen , die macht wenig  Lärm ,
ein Bekannter hat auch sowas kleines und sägt bei sich im Bad . alles ist gut gebaut und mit wenigen Handgriffen zusammengepackt in ner Kiste und ab in den Abstellraum . schleifen  Tut er  mit nen 30-ziger Rüttler  ( auch im Bad )  dieser ist unter der Wane in der  Reperaturöffnung versteckt und macht nur leise Brummgeräusche - Gummibänder verhindern das nervige Klappern und zugleich den Kantenabrieb .
alles fast Lautlos .

Vorallem sollte man beim Schneiden immer gerade und Planebene Schnitte erzielen - ansonsten wird der schliff zum Höllentrip

Offline Jörg

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Hallo Richard,

meine Säge habe ich mir auch selber zusammen gebastelt, so entspricht sie am ehesten meinen Bedürfnissen.
Mit einem Granit-Sägeblatt von einer Flex (schnelle Drehzahl), wobei es nicht auf Schnittverlust ankommt, großes dünnes Sägeblatt (langsame Drehzahl) für wenig Schnittverlust und größere Steine.
Ist allerdings noch nicht ganz fertig.
Bis auf die Sägeblätter hat sie mich bislang nichts gekostet. Wurde rein aus Schrottresten und Autoteilen (Motor von einem alten Hauswasserwerk, Rollenlager, Keilriemen nebst Scheiben ...) zusammen geschustert.

Glück Auf!
Jörg
« Letzte Änderung: 31 Oct 12, 20:42 von Jörg »

Offline Kluftknacker

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Sag mal Steinschlichter gibt es denn keinen Keller zu deiner Mietwohnung?
Oder miete doch eine Garage, so hab ich z.b. angefangen zu sägen  zu schleifen und polieren.

Meines Erachtens reicht es schon aus, ein langes Verlängerungskabel aus dem Mietwohnungsfenster zu schmeißen und vor dem Haus zu (den üblichen Arbeitszeiten) zu werkeln (Ruhezeiten beachten). Dagegen kann keiner etwas haben! Manche schrauben und schleifen doch ihre Blechkutschen auf dem Parkplatz nicht gerade leise zusammen, warum nicht auch eine Säge unter freiem Himmel aufstellen?

Schon der Staub würde mich in der Wohnung stören ...

Kluftknacker

Offline Steinschlichter

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Hallo Leute,
danke für Eure vielen Tipps!!!
Und das, obwohl ich ständig meine Richtung ändere.... aber ich stehe halt noch am Anfang und alles ist offen.

@Bernd:
Zum Anmieten einer Garage:
das ist mir zu teuer. Ich wohne in der Stadt, da sind die Preise üppig. Und wenn ich mal eine zeitlang nichts daran arbeite, ist das Geld umsonst ausgegeben (wegen persönlicher Verhältnisse könnte ich nicht oft zu der Garage fahren).
Einen Keller habe ich schon, jedoch nur als Verschlag. Wenn ich da staube,dann geht das in alle anderen Verschläge mit hinein- da freuen sich die Nachbarn :-)

@Peter:
Verlängerungskabel:
Stimmt, das wäre theoretisch möglich., daran habe ich noch gar nicht gedacht. Aber ich habe bisher eine gutes Verhältnis zu meinen Nachbarn ;-) Wenn ich da dann aber auch noch stauben würde, wäre Schluß mit lustig, da ebenerdig Terassengärten sind. der Staub in der Wohnung ist natürlich Thema bei mir, daher auch meine Überlegungen mit Naßschleifen, Dunstabzugshaube etc.

@Mario:
Ja, das Bad hatte ich auch schon im Auge, da lasse ich bisher auch meinen Spirator laufen (von Y-Tong Steinen umgeben). Noch dazu wäre da ein Abzug vorhanden. Allerdings ist der natürlich schwach und ich weiss nicht, ob sich der Steinstaub dort irgendwo absetzt, anstatt ins Freie transportiert zu werden. Aber jedenfalls würde sich der Staub nicht in der Wohnung verteilen, da ja eine Unterdruck im Bad wäre. Hmmmmm. Und wenn ich den groben Staub mittels Abzugshaube auffange und der ganz feine Staub im Abzug verschwindet...... Und da ich ja sowieso klein bauen will und schnell auf/abbaubar. Also das mit dem Bad werde ich im Auge behalten.
Ach ja, die Duschecke mit Vorhang wäre dann die Arbeitskabine, der Abzug ist darüber an der Wand. Hmmmmm. Gefällt mir gerade immer besser......

@Jörg:
Deine Säge gefällt mir gut! Für mich wäre sie natürlich zu groß. Ich nehme lieber in Kauf, Teile kaufen zu müssen und dafür klein zu bauen, anstatt Teile vom Schrott sehr billig, dafür aber groß. Daher werde auf jeden Fall erst mal am CAD konstruieren.
Noch dazu kann ich vielleicht beim Stauhlbaulieferant meines Arbeitgebers relativ günstig etwas bauen lassen (ich habe Möglichkeit, am 3D-CAD zu konstruieren und dann mit Zeichnung, Stückliste etc. zu bestellen).
Als Herzstück habe ich bislang vor, einen günstigen Schleifbock als Antrieb zu verwenden, dessen eine Scheibe ich zum Polieren, dessen anderen Wellenstummel ich für Keilriemenantrieb verwenden würde.

Gestern habe ich mal versucht ein größere Fläche eines Jaspis mittels Minischleifer so zu glätten, damit ich ihn danach von Hand schleifen und polieren kann. Aber keine Chance. An einem großen, flachen Naturstein ging das noch eher, dauert aber lange (also Jaspis am Naturstein abschleifen). Wieder ein Argument gegen Minischleifer und pro größere Maschine.

So wie ich das sehe, brauche ich mindestens vier Scheiben:
-Säge (Diamant)
-Schleifscheibe
-Planschleifscheibe
-Polierscheibe

So richtig "mini" wird das ja nicht. Aber ich gebe mich mit "klein" zufrieden.

Danke nochmals an alle!

Offline Breker

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Hallo Richard,

also wenn ich mich richtig an meine Diplomandenzeit erinnere brauchten wir, auch für sehr quarzhaltige Gesteine ein Diamantblatt (inkl. einer ruhigen Hand), eine Glasscheibe, Schleif- und Polierpulver und etwas Ausdauer. Das Schöne war, dass man bei relativ geringem Lärmpegel abends vor dem Fernseher schleifen konnte.
Frag doch einfach mal hier im Forum nach ob es jemand gibt, der eine Säge hat, in deiner weiteren Umgebung wohnt und mit dir einen ganzen Tag sägt. Dann hast du für Wochen zum schleifen und polieren und für die Nutzung der Maschine kann man ja einen Obulus oder ein "Dankeschön" ausmachen.

Glück Auf!

A.B.

 

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