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Autor Thema: Mit welchem Fossil hat Eure Sammelleidenschaft begonnen und wann?  (Gelesen 10664 mal)

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Offline sigillaria

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Bei mir fings mit ca. 7 oder 8 Jahren an. Mein Vater kannte am Eifelrand eine Stelle mit Seelilienstielgliedern, wir Kinder haben sie damals Mühlrädchen genannt und mehrfach dort gesammelt. Irgendwann sah ich dann beim Vater einer Klassenkameradin aus der Grundschule einen kompletten Selilienkelch in der Vitrine. Ich erfuhr von ihm, dass das sozusogen der "Kopf" zu meinen Mühlrädchen ist. Seitdem will ich auch so ein Teil finden, hat seitdem (ca. 45 Jahre) noch nicht geklappt. Hab einige Kelchbasen und einiges an anderen Fossilien, aber der komplette iKelch st immer noch das Traumziel.

Offline Uncites

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  • Beiträge: 201
  • Uncites gryphus - ein devonischer Brachiopode
    • Svens Fossilienhomepage
Ich war, als ich 15 war, mit meinen Eltern auf einem Reiterhof in der Provence. Eines Tages ritten wir mit einer Gruppe durch graue Mergelhügel, in denen viele Steine lagen und ich dachte, dort müßte man doch Mineralien finden, die mich schon auf Trödelmärkten begeistert hatten. Tagsdrauf zog ich in diese Hügel, um Mineralien zu suchen, fand aber kleine Pyritammoniten. Es waren die ersten selbstgefundenen Fossilien meines Lebens, sie haben mich so fasziniert, daß ich von da an immer süchtiger nach Fossilien gesucht habe und vor Begeisterung auch Geologie und Paläontologie studiert habe.
Übrigens weiß ich heute auch, daß es sich bei diesen grauen Mergeln um die Schichten des Gargasiums (Oberes Aptium) der Unterkreide handelt. Die gleichen Schichten stehen auch an den bekannten Fundorten bei Carniol und Opedette an.

Offline Grenzton

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    • American Store Bochum
Hallo Andreas!
Bei mir ging es 1966/67 los als ich an einer Strassenbahnhaltestelle im Schotter eine ca. 4cm große Brachiopode fand.
Das Gestein war fast schwarz und die Brachiopode war von der Innenseite sichtbar nahezu silbrigweiss.
In den Sommerferien1968 war ich in Bonn bei meiner Oma, dort wohnte auch eine meiner Cousinen die ein Buch im Schrank stehen hatte. Der Titel lautet "Die Entstehung der Erde" Grundlagen der  Paläogeographie und Paläontologie von 1966.
Dieses Buch faszinierte mich so sehr das meine Cousine es mir einige Jahre später schenkte.
Ab diesem Zeitpunkt war ich hoffnungslos den Fossilien verfallen.
Seit dieser Zeit suche ich mit einigen längeren Unterbrechungen Fossilien. Egal wo ich bin, mein Blick schweift immer zuerst auf den Boden oder ins steinige Gelände.
Gruss, Kalle.
« Letzte Änderung: 04 Dec 05, 00:14 von Grenzton »

 

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