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Autor Thema: Ostsee Fund / Pyrit in Flint  (Gelesen 5457 mal)

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Kaii

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Ostsee Fund / Pyrit in Flint
« am: 02 Apr 13, 18:45 »
Hallo.
Ich habe am Strand zwischen Sassnitz und dem Königsstuhl einen Stein gefunden und würde gerne mehr über diesen erfahren. Anbei ein paar Bilder, jetzt ist mir dieser natürlich gerade eben noch runter gefallen und ein kleines Stück ist abgebrochen  :'( , aber glaube dadurch erkennt man jetzt besser was es ist. Es ist Silber-Gold glänzend an der abgebrochenen Seite
Das Gewicht kann ich leider nur grob schätzen mit ca 600g - 700g, da ich keine Küchenwaage besitze.
« Letzte Änderung: 27 Aug 16, 13:33 von oliverOliver »

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Re: Ostsee Fund
« Antwort #1 am: 02 Apr 13, 20:11 »
Also bei Bild 1 ist mir spontan Feuerstein eingefallen, welcher an besagten Fundort durchaus vorkommt.
Gruß

Offline harzforelle

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Re: Ostsee Fund
« Antwort #2 am: 02 Apr 13, 20:29 »
Hallo,
Bild 4 ist eindeutig Pyrit, ist in den Kreide-Feuersteinkonglomeraten von da oben gar nicht so selten.

GA Jochen

Offline smoeller

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Re: Ostsee Fund
« Antwort #3 am: 02 Apr 13, 22:17 »
Hallo,

Typische Pyritknolle. Leider meist nicht stabil, die fallen unter der Bildung von Eisensulfat auseinander.

Glück Auf!
Smoeller

Offline Kaii

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Re: Ostsee Fund
« Antwort #4 am: 03 Apr 13, 06:45 »
Danke für eure Antworten.
Aber was verstehst du unter zusammen fallen? Wird das Ding zu Staub und wenn ja wie schnell geht sowas?
Bisher ist nix poröses bemerkbar. Kann man den Zusammenfall irgendwie verhindern?
Pyrit isf ja eigentlich Gold glänzend, bei mir ist es ja nur an der abgebrochenen Stelle so, kann man irgendwas machen, vielleicht mit einer Lösung damit das ganze Ding glänzt und damit schöner anzuschauen ist?
Oder was könnte ich sonst sinnvolles damit anstellen, einen wirklich Wert wird das ja nicht haben.

Offline smoeller

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Re: Ostsee Fund
« Antwort #5 am: 03 Apr 13, 08:56 »
Hallo,

Der Zerfall ist ganz unterschiedlich. Manche Stücke bleiben über Jahre stabil, andere zerfallen binnen Wochen. Es gibt durchaus sog. Pyritkonservierer, nur ist das auch nicht immer ein Garant. Einige Stücke bleiben interessanterweise sogar stabil.

Glück Auf!
Sebastian

Offline Jörg

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Re: Ostsee Fund
« Antwort #6 am: 04 Apr 13, 19:52 »
Hallo,

das Problem ist wohl die Luftfeuchtigkeit in Verbindung mit Sauerstoff, wobei der Fe-Anteil zu Hydroxiden oxidiert und der dabei frei gewordene Schwefel zu Schwefelsäure mutiert.
Evtl. kann es ausreichen, wenn das Stück in ein Schraubglas mit einer Schicht Silicagel (bindet Feuchtigkeit) gebettet wird. Zwischen den Kügelchen und dem Fund am besten eine dünne Lage Schaumstoff legen.
Aber will man seinen Fund überhaupt wegsperren?

Beste Grüße
Jörg

 

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[erledigte Bestimmungen / completed determinations] Re: Koslenz ??? / FO nicht zuordenbar von Bruno80090 07 Feb 26, 18:29