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Autor Thema: Malakolit  (Gelesen 2227 mal)

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Offline wolfi

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Malakolit
« am: 30 Jan 05, 18:08 »
Servus alle,
ein Kumpel zeigte mir kürzlich bei Gefrees im Fichtelgebirge eine Fundstelle für Malakolit. Ich war anfangs recht konsterniert, da ich diesen Begriff noch nicht gehört hatte. Das ist nach seinen Angaben eine faserige Varietät des Diopsids. Wir haben das auch mühelos gefunden. Nur: Was hat es damit auf sich? Laut Mindat ist Malakolit (bzw. Malacolite) nur ein anderer Name für Diopsid. Weiß jemand Näheres über Malakolit?
Servus + Glück auf
Wolfi

Offline McSchuerf

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Re: Malakolit
« Antwort #1 am: 30 Jan 05, 20:19 »
Hallo Wolfi,

'Hey's Mineralindex' schreibt dazu:

'Malacolite, syn. of diopside.
P.C. Abilgaard (1800) Ann. Chem.32, 196; J.C.Delametherie 1800) J. Phys. 51, 249. From Norway. Named from
griech. Ausdruck für 'soft' from its relatively low hardness compared with associated minerals. United with pyroxene by R.J.Haüy (1801) Traite Min., 1st ed., 4, 379, J.F.L. Hausmann (1813) Handb. Mn., p. 692, united diopside and salite under the name Malakolith. The IMA Subcommitee on Pyroxenes, N.Morimoto (1988) Min. Mag. 52, 548, regarded malacolithe as diopside with good (001) parting; also the diopside from Sala, Sweden.'

Anmerkung von McSchuerf:
.. also geht's letztendlich um die Spaltbarkeit in Richtung (001) (Millersche Indizes) - Dies dürfte der 'Knackpunkt' sein. Malakolith ist also ein Synonym für einen gesteinsbildenden Diopsid mit guter Spaltbarkeit nach 001!

Extrahinweis: Salit ist übrigens ein gesteinsbildender Diopsid (z.B. Baikalit)..

Gruß Peter



« Letzte Änderung: 30 Jan 05, 20:23 von McSchuerf »

Offline Moni

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Re: Malakolit
« Antwort #2 am: 31 Jan 05, 17:12 »
Hallo Wolfi,

meine Litereaturquelle sagt ganz schnöde:
Malakolith    === Diospid

Gruß Moni