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Autor Thema: Kupferschlacke  (Gelesen 4537 mal)

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Offline Daachhex

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Kupferschlacke
« am: 17 Nov 13, 20:36 »
Ich habe vor einiger Zeit schon mal ein Stück Kupferschlacke hier eingestellt und mir dieses noch mal
betrachtet. Dabei habe ich festgestellt, daß in und auf diesem Stück knallrote kleine Stücke zu sehen sind, die
vorher keinesfalls da waren. Gibt es auch bei Kupferschlacke Ausblühungen oder dergl. ? Ich hatte zuerst
gedacht, mein Enkel habe mir einen Streich gespielt und mit einem Stift darauf herumgekritzelt. Ich glaube ihm, daß er das nicht war. Diese Stellen sind mit einem Stift nicht zu erreichen.
Kann mir jemand dazu etwas sagen ?
(Zu einem Treffen in Herborn ist es leider nicht gekommen, weil ich Freitags immer verhindert war.)
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Offline Rockhounder

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Re: Kupferschlacke
« Antwort #1 am: 17 Nov 13, 22:23 »
Hallo,

schaut aus, als wenn das da nicht hingehört.
Stoff ? Papier ? Reste von Verpackungsmaterial ?

Gruß Norbert

Offline Gerdchen

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Re: Kupferschlacke
« Antwort #2 am: 18 Nov 13, 08:38 »
Hallo,

könnte Cuprit sein. Kann als Sekundärmineral in Kupferschlacken entstehen.

Gruß
Gerdchen

Offline Stänlsucher

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Re: Kupferschlacke
« Antwort #3 am: 18 Nov 13, 19:37 »
Glück Auf,
könnte auch ganz einfach Signalfarbspray, wie es im Straßenbau Verwendung findet sein!Habe ich auch schon gehabt  ;)  ???

Glück Auf
Lutz

Offline Kupperdroll

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Re: Kupferschlacke
« Antwort #4 am: 18 Nov 13, 21:23 »
Hallo,Daachhex!

Ich denke auch,dass es sich um Signalfarbe o. ä. handelt:
1.:das ist nicht die rote Farbe von Cuprit,
2.:wenn er krustig auftritt,hat er,gerade in Schlacke,hohen Glanz und ein "inneres Schimmern".

Offline Fritzi

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Re: Kupferschlacke
« Antwort #5 am: 19 Nov 13, 14:43 »
Hallo,

Signalfarbe auf einem Fundstück hat mich auch schon zum Narren gehalten, sah bei mir auch genau so aus (war dann ein Fall für die Tonne).

VG
Claudia

Offline skibbo

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Re: Kupferschlacke
« Antwort #6 am: 19 Nov 13, 18:45 »
Hallo,

vielleicht ist es auch Abrieb von einem lackierten Meißel oder Hammer. Mit einem harten Wasserstrahl sollte sich solches Material in der Regel entfernen lassen. Oder einfach mal unter dem Bino mit einer Nadel leicht daran kratzen und schauen ob es fest sitzt.

Grüße
Stefan

Offline Daachhex

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Re: Kupferschlacke
« Antwort #7 am: 06 Dec 13, 23:31 »
Habe mich nochmal damit befaßt. Mit einem feuchten Wattestäbchen konnte ich soeben in das Loch kommen. Habe etwas feste hin- und hergerieben.Das Pinkfarbene hat sich in Windeseile aufgelöst und die Watte war pink vollgesogen. Ein kleiner Rest ist noch verblieben. Meisel- oder Signalfarbe konnte nicht sein. Also muß es sicher organisch sein. Aber wenn es pflanzlich wäre, hätte es sich sicher verrieben und nicht so schnell aufgelöst. Farbe kann es nicht sein. Dort, wo ich die Schlacke gefunden habe, hat sicher schon ewig niemand gesucht und wie sollten so kleine Pünktchen in die zwei Löcher kommen, wäre ja dann von Regen oder Nässe auch aufgelöst worden. In der Zwischenzeit ist mir eingefallen, daß ich vor einiger Zeit einmal einen Quarz mit solch pinkfarbenem Etwas gefunden hatte. Hat sich mit Reibung und Wasser auch aufgelöst, dank Eures Ratschlages. Wäre sicher etwas für einen Biologen.
Das Problem ist, man möchte ja nicht leichtsinnig etwas zerstören, also fragt man bei Euch nach. Danke, daß Ihr mir immer noch antwortet.


Offline Roadrunner

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Re: Kupferschlacke
« Antwort #8 am: 18 Feb 14, 22:08 »
Hallo,
ich glaube auch nicht an Cuprit, die Farbe passt nicht und Cuprit entsteht meiner Meinung nach nicht als "Sekundärmineral" auf Halden da passt Brochantit, Malachit, Azurit usw. schon eher. Cuprit entsteht direkt bei der Verhüttung wo die Schmelze noch heiß ist und nicht viel später unter kalten Bedingungen. Diese Farbe auf den Bildern ist so unnatürlich, das sie mit Sicherheit nicht "echt" ist! Hab ich Recht Klaus? ;D
Bis dann
Roadrunner

 

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