Ich suche keinen weiteren Fantasienamen, sondern eine Bezeichnung, welche CIBJO-gemäß ist.
Lt. dem Bestimmungsbuch von Schumann hat natürlicher Chalcedon keine Bänderung und benennt parallel gestreifte künstlich blau gefärbte Achate, die im Handel als Chalcedon angeboten werden. Allerdings ist auf der Abbildung auf Seite 143 der aktualisierten Auflage mit Nummer 5 ein ähnliches Stück abgebildet, welchen er als "Chalcedon, dreimal gestreift" benennt, zudem 2 andere Stücke, die gänzlich anders aussehen und die Bänderung bis ins gräulich-bräunliche übergeht.
Handelt es sich nun um natürlich gebänderten Achat, der mir allerdings zu gleichmäßig weiß/bläulich erscheint, oder um nachbehandelte Achate?
Oder doch um eine Chalcedonvarietät?
Wenn es nun "parallel gestreifte künstlich blau gefärbte Achate" wären, müssten diese lt. Deklarationsvorschrift als "behandelt" ausgewiesen werden.
Fantasienamen sind lt. CIBJO nicht erlaubt.
So wie die IMA für Mineralogen wichtig ist (Verwendung der wissenschaftlich korrekten, von der IMA anerkannten Mineralnamen), ist die CIBJO (Internationale Vereinigung Schmuck, Silberwaren, Diamanten, Perlen und Steine) gültig für Gemmologen bzw. den gesamten Edelsteinbereich (strikte Anwendung der in den international anerkannten CIBJO-Richtlinien vorgeschriebenen Namen und Begriffsdefinitionen sowie deren evtl. Behandlungen).
Entschuldigt daher bitte, wenn ich hier nochmals gezielt nachfrage.
Im Mineralienatlasforum gab es 2004 auch schon eine ähnliche Frage, allerdings ohne Fotos und die gebrachten Links führen leider nicht mehr zu den gewünschten Informationsseiten....
Würde mich freuen, wenn ihr mir weiterhelfen könntet.