Exakte wissenschaftliche Untersuchungen dazu sind mir nicht bekannt. Nach meinen Erfahrungen hängt die Lichtstabilität schon sehr von dem konkreten Vorkommen und sicher auch von den Ursachen für die jeweilige Färbung ab.
Es gibt bestimmte Vorkommen, die besonders lichtempfindlich sind. Sehr bekanntes Beispiel sind die alpinen Rosafluorite und die dunkelblauen Hexaeder auf gelbem Fluorit vom Halsbrücker Spat.

Fluorit - Lichtstabilität
Von letzterem Vorkommen noch richtig tiefblaue Stufen zu finden ist sehr schwer. Häufig findet man da nur noch blassblaue oder graue Würfel.
Im Gegensatz dazu sind etwa die kleineren, mit Sphalerit vergesellschafteten, häufig verzwillingten Fluorite aus Halsbrücke deutlich stabiler gegen Licht.

Fluorit - Lichtstabilität
Nachdem ich eine Zeit lang einige Fluorite in Vitrinen hatte (und mir dabei unter anderem eine extrem seltene hellblaue Fluoritstufe vom Schurf 14 bei Geyer fast völlig ausgeblasst ist) bewahre ich Fluorite nur noch im Dunklen auf.
Derzeit plane ich eine Vitrine für die Fluorite, die komplett verdunkelbar ist. Meine erste Idee war elektrisch abdunkelbares Glas, aber möglicherweise ist das nicht in Glasstärken verfügbar, welche für eine Vitrine geeignet wären.