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Autor Thema: Hilfe bei Gesteinsbestimmung / Radiolarit  (Gelesen 2155 mal)

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Offline drei-sieben-fünf

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Hilfe bei Gesteinsbestimmung / Radiolarit
« am: 09 Aug 16, 15:17 »
Hallo zusammen,

ich habe einen Stein von einem Bekannten erhalten mit der Bitte ihm bei der Bestimmung zu helfen.
Den Stein hat er von seinem Vater vor ca. 25 Jahren bekommen. Dieser hat ihn auf einer Wiese im Raum Freiburg i. Br. gefunden und mit nach Hause genommen.

Ich habe so einen Stein bisher noch nie gesehen und hoffe das hier jemand den Stein identifizeren kann.
Die braune Kruste ist sehr hart und es sind Risse darin. Durch die Risse kann man ein helles Gestein unter der braunen Kruste erkennen.

Für eure Hilfe schon einmal vielen Dank im Voraus!
« Letzte Änderung: 07 Nov 16, 16:41 von oliverOliver »

Online oliverOliver

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Re: Hilfe bei Gesteinsbestimmung
« Antwort #1 am: 09 Aug 16, 15:56 »
es scheint sich um einen tektonisch stark beanspruchten (daher die Risse) Hornstein (Radiolarit?) oder Kieselkalk zu handeln, die Risse sind entweder mit Quarz oder mit Calcit verheilt, Es handelt sich also um keine Kruste, sondern der Stein besteht auch innen zum überwiegenden Teil aus dem rotbraunen Material.

Offline stoanklopfer

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Re: Hilfe bei Gesteinsbestimmung
« Antwort #2 am: 09 Aug 16, 15:59 »
Ich denke auch an Radiolarit.

Offline drei-sieben-fünf

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Re: Hilfe bei Gesteinsbestimmung
« Antwort #3 am: 09 Aug 16, 16:21 »
Hallo Oliver, hallo Stoanklopfer,

vielen Dank für die schnelle Antwort und die kompetente Unterstützung!
Das sieht in der Tat sehr danach aus.

Kommt dieses Gestein im südlichen Baden-Württemberg häufiger vor?
Wie gesagt, ich habe so etwas bei uns noch nie gesehen.

Offline stoanklopfer

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Re: Hilfe bei Gesteinsbestimmung
« Antwort #4 am: 09 Aug 16, 16:41 »
Ich denke eher, dass diese Radiolarite durch Gletscher und später durch Flüsse aus den Alpen nach Norden verfrachtet wurden.

Offline smoeller

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Re: Hilfe bei Gesteinsbestimmung
« Antwort #5 am: 09 Aug 16, 18:30 »
Hallo,

Typischer alpiner Radiolarit. Dürfte mit den Flüssen aus der heutigen Schweiz gekommen sein. Wobei eine gewisse Verschleppung von Kies durch Baumaßnahmen nicht auszuschließen ist.

Glück Auf!
Sebastian

 

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