Jo, an sich ist das Bild gut.
Vermutlich könnte eine andere ISO bzw andere Lichtverhältnisse was bringen, weil es dann dem Algorithmus leichter wird, seine Arbeit zu machen.... Optisch geht mE nicht viel.
Wegen Abtastung: Im allgemeinen ist das der Punkt, bei einem Scan ändert sich was. Eigentlich müsste ggf. sogar zunächst der Datensatz als Zeitreihe behandelt werden, um Drift etc (also Einflüsse aus dynamischen Veränderungen) zu korrigieren. Dann bekommst Du Deine Datenpunkte, die zu einem Gesamtensemble zusammengefügt werden. Auf diesem Gesamtensemble machst Du dann die Rechnung, d.h. die Ursache einer Kante stammt dann aus dem Gesamtensemble. Bei statischen Proben wie hier macht das wenig aus. Aber für Laser Scanning Microscopy an (lebenden) Proben gibt es unte Umständen interessante Artefakte durch z.B. Bleichen oder auch Aufheizung von einer Scanebene zur nächsten etc. Insofern muss man sich bewußt sein, das gestackte Bilder eben nicht einer optischen Abbildung entsprechen.
Auffällig wird soetwas bei LSM, AFM, EM etc vorallem immer dann, wenn es an die Auflösungsgrenzen geht. Wer will kann versuchen, für sein Gesamtsystem mal eine Transferfunktion zu bestimmen. Dazu fluoreszierende Nano-Latexkügelchen abbilden (niedrige Konzentration z.B eingebettet oder auf einer korrugierten Unterlage). Dann den Stack rechnen und das Bild auswerten. Spannende Sache aber leider sehr aufwendig...
Gruß, Martin