Hallo,
@EriK: ja, Du hast vollkommen Recht, meine Rede. Und - nein- aufregen tut mich das nicht.

Der Gedanke, zu Fundstellen-Beschreibungen auch dort vorkommende derbe Mineralien abzubilden ist nicht schlecht. Vieleicht wäre es da sogar ncoh besser nicht nur einen derben Brocken z.B. Baryt sondern den anstehenden Barytgang im Verbund zu zeigen und zu sagen in diesem Baryt gibt es ...
Mit etwas Blick über den Tellerrand: Ich habe in mindat.org mir mal die Baryt-Seiten angesehen. Ja, da sind Top-Stufen drinnen *neid* aber da sind auch Bilder von Stufen zu sehen, die ich nicht in meine Vitirne Stellen würde (vieleicht aber für den Fundort wirklich gut sind?). Da kann man alles sehen, von Farbe wasserklar, schneeweiß bis schwarz, rot, blau, gleb, ... Auch alle Formen isometisch, tafelig, nadelig. Dazu "Rosen", "Igel", "Hahnekämme" usw. Bei vielen Bildern kann man die Paragenese erkennen. Manchmal auch Bruch, Spaltbarkeit, Glanz, Transparenz, Phantome usw. Auf die Idee, dass die derben Baryt (wo nichts anderes dabei ist) reintun ist bei Mindat anscheinend noch niemand gekommen. Derbe Stücke zur Bestimmung herzunehmen bedeutet doch auf Informationen (nämlich u.a. Kristallform) zu verzichten. Und das Argument, dass man Spaltbarkeit besser erkennen könnte lass ich auch nicht so pauschal stehen. Zeig mitr mal an einem derben Stück Fluorit die Spaltbarkeit, die sehe ich doch samt kristallografischer Orientierung z.B. als Spaltriss in einem Kristall in der Regel viel besser. Und Bruchflächen sehe ich (leider zu oft :'( ) auch an Kristallen und Stufen, wenigstens dann, wenn es keine Schwimmer sind.
Etwas provokant:
Glaubt jemand dass es irgendwie hilfreich wäre wenn wir die Rückseiten unserer Stufen (wo sie derb sind) statt der Seite mit den Kristallen fotografiert - und hier veröffentlicht hätten?
Gruß
Berthold
(der sich immer noch nicht aufregt, sondern lediglich seine Meinung sagt)PS @collector: nee, das Mineral ist nicht dabei (kein Hämatit, Bleiglanz, Amphibol, Pechblende, Silber, Eisen, Meteorit)