Den Gedanken, es könnte sich um "Schrott" handeln, hatte ich anfangs auch.
Der Gesamteindruck, besonders haptisch, spricht aus meiner Sicht dagegen. Es sind keinerlei "funktionale" Formen zu erkennen, das große Loch ist auch sehr unsymetrisch und hat im Inneren auch noch "Ausgänge". Es fühlt sich in der Tat wie Stein an.
Wie oben erwähnt, auf kleinere Magnete reagiert das Stück nicht. Die Oberfläche ist alles in allem zwar sehr unruhig, in der Oberflächenstruktur doch recht homogen und in allen Bereichen fest.
Ein ortsansässiger Diplom-Geologe hat sich das Stück angesehen und tendierte in Richtung Limonit...eventuell Wurzeln b.z.w. deren Reste als Basis für die Form, die er auch ungewöhnlich fand.
Er hat mir auch dieses Forum empfohlen.
Anthropologischen Ursprung hat er nicht gesehen.
Die Fundlage spricht dafür, dass es aus der Steilküste herausgewaschen, herausgebrochen ist.
Ich mache noch ein paar Detailfotos und reiche die ungefähren Maße nach.
ca. 13 cm in der maximalen Länge x ca.11 cm x ca.4 cm.
Das Gewicht kann ich hier leider nicht bestimmen. Gefühlt eher schwer als leicht.
Gruß Jens